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Klimatabellen einzelner Städte in ChinaHier finden Sie zahlreiche Klimadiagramme und Klimatabellen der wichtigsten Städte in China. Diese bieten ihnen einen Jahresüberblick über Temperaturen und Niederschlag in der jeweiligen Stadt. Das aktuelle Wetter der wichtigsten Städte in China finden Sie HIER und das spezielle City-Wetter der größten Städte in China, mit Wettervorhersage HIER.
Das Klima in China ist mit 18 verschiedenen Klimazonen so vielfältig wie die Geographie: Im Westen, Norden und Nordosten herrscht ausgeprägtes Kontinentalklima mit sehr kalten Wintern und heißen Sommern. Im Süden ist das Klima hingegen subtropisch bis tropisch. Tibet hat ein spezielles Hochgebirgsklima. Die Fläche Chinas besteht zu 1,5 Prozent aus Städten, 2 Prozent aus Feuchtgebieten, 6,5 Prozent aus Ödland, 9 Prozent aus Wald, 21 Prozent aus Wüste, 24 Prozent aus Grasland und zu 36 Prozent aus Ackerland. Wie aus dem nebenstehenden Bild jedoch zu entnehmen ist, ist Landwirtschaft in China im wesentlichen nur in der süd-östlichen Hälfte des Landes möglich. Eine ungefähre Grenze zeigt die rote Grenzlinie ab der 380 mm Niederschlag im Jahr zu verzeichnen ist. Winterkaltes Nadelwaldklima: Diese Klimazone findet man im Nordosten des Landes, an der Grenze zu Russland. Insgesamt ist das Klima stark kontinental geprägt. Der Winter ist lang, sehr kalt und trocken, oft jedoch sonnig. Schnee fällt häufig schon im November und kann bis zu 6 Monaten liegen bleiben. Die Übergangjahreszeiten sind nur kurz. Der Sommer ist wiederum warm und feucht, weil er durch den Sommermonsun beeinflusst wird. Sogar hier kann es im Juli oder August mit 30°C und hoher Luftfeuchtigkeit schwül-warm sein. Trockenes Wüsten- und Steppenklima: Ein großer Teil Chinas wird von dieser Klimazone bestimmt. Sie reicht von der Wüste Takla Makan, vorbei an der mongolischen Grenze bis hin zu den Toren der Hauptstadt. Das Klima ist durch kalte, frostige und schneearme Winter und heiße Sommer gekennzeichnet. Dazu kommen eine extreme Trockenheit und große tageszeitliche Temperaturschwankungen. Gemäßigtes Klima: Im Osten des Landes herrscht überwiegend gemäßigtes, kontinental geprägtes Monsunklima, das am Meer milder ist. Das heißt, es gibt durchweg kühle, teils frostige, aber meist schneearme Winter. Zu dieser Jahreszeit zeigt sich die Sonne häufig und fallen nur geringe Niederschläge. Von März bis Mai ist es Frühling. Im Sommer wird es dann zunehmend heiß und Regen zieht vom Meer auf (Sommermonsun). Dazu kommt eine oft drückende Schwüle. Ab Oktober wird es dann wieder deutlich angenehmer, ab November gibt es die ersten Nachtfröste. Gebirgsklima: Im Inneren Chinas sind hohe Gebirge, wie zum Beispiel der Himalaya und oder der Kunlun zu finden. Hier herrscht ein kühles Gebirgsklima mit hohen Temperaturgegensätzen. Die Winter sind vor allem nachts extrem kalt, jedoch scheint tagsüber fast ununterbrochen die Sonne. Sogar dann bleiben Lagen von 4000 Meter ohne Schnee, was mit der geringen Niederschlagsmenge zu tun hat. Im Sommer wird es dann mäßig warm und es gibt häufig Niederschläge. Subtropisches Monsunklima: Das Klima vor allem im Osten und Südosten Chinas ist überwiegend subtropisch. Die Winter sind recht mild und eher trocken. Schnee fällt zu dieser Zeit nur selten, Frost gibt es manchmal. Im Sommer ist es tropisch-heiß mit starken Niederschlägen und hohen Temperaturen. Auch nachts wird es nur unwesentlich kühler. Tropisches Monsunklima: Der äußerste Süden und Südosten Chinas sind tropisch. Es gibt hier recht warme, meist trockene Winter um 20°C und heiß-feuchte Sommer mit nur geringen tageszeitlichen Temperaturschwankungen, wobei Niederschlagsmengen von 2000 mm keine Seltenheit sind. Niederschläge: Die Niederschläge in China nehmen von Westen nach Osten und von Norden nach Süden stetig zu. Zu den trockensten Regionen Chinas gehören die Provinz Tibet und die Wüsten in Zentralchina. Hier fallen jährlich kaum 100 mm und lassen daher die unbewässerte Landwirtschaft bis auf einige Oasen unmöglich erscheinen. Landwirtschaft ohne künstliche Bewässerung wird erst ab einer Niederschlagsmenge von wenigsten 380 mm pro Jahr möglich und machen deshalb rund die Hälfte des Landes für die Landwirtschaft unbrauchbar. Die feuchtesten Orte sind mit bis zu 3000 mm vor allem im Südosten des Landes und auf Formosa zu finden. In allen Regionen Chinas fallen bis zu 90 % des jährlichen Niederschlags in den Sommermonaten.
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