Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Unser China Reiseführer steht nicht als PDF zum Download zur Verfügung, jedoch können Sie alle Informationen über die Volksrepublik China kostenlos online lesen.

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Sonnenaufgang und Sonnenuntergang am 25.09.2017 in:


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J 05:44 K 17:47
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J 06:16 K 18:20
Lijiang
J 07:08 K 19:12

Aphorismus des Tages:


君子一言,快马一鞭。


Ein Mann, ein Wort.


Aphorismus

Auszeichnungen:

Entwicklung

Die Entwicklung der chinesischen Zivilisation und Kultur.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Impressionen aus China

Aufzeichnungen zufolge entstand die Xia-Dynastie (ca. 21. Jahrhundert – 16. Jahrhundert v. Chr.), die als Chinas erste Dynastie gilt, um 2100 v. Chr. Die Geschichte dieser Dynastie wird in vielen Dokumenten erwähnt. Das Verwaltungsgebiet der Xia-Dynastie umfasste das heutige Westhenan und das heutige Südshanxi. Der Überlieferung nach wurden damals Flüsse reguliert, um Überschwemmungen zu verhindern und die Ernte sicher zu stellen. Außerdem arbeitete man einen Kalender aus und bestimmte danach die Zeit für die Feldarbeit. In den vergangenen Jahrzehnten wurden im ehemaligen Verwaltungsgebiet dieser Dynastie mehrere Ruinen entdeckt. Viele Fundstücke scheinen die Aufzeichnungen in Dokumenten über ihre Existenz und über das von ihr beherrschte Land zu bekräftigen. Doch es fehlt bis heute noch an unwiderlegbarem Beweismaterial, dass diese Ruinen tatsächlich das Machtzentrum der Xia-Dynastie waren.

Die Shang-Dynastie, aus der man schriftliche Aufzeichnungen kennt, währte über 600 Jahre (ca. 16. – 11. Jahrhundert v. Chr.). Sie entstand im Nördlichen Teil des Einzugsgebietes des Gelben Flusses und verlegte ihre Hauptstadt mehrmals, bis schließlich Yin (das heutige Anyang, Provinz Henan) Hauptstadt wurde. Von da an hieß sie die Yin- oder Yin-Shang-Dynastie. Bisher wurden ein paar Dutzend Ruinen von Palästen, Ahnentempeln und Gräbern der Shang-Könige in Anyang entdeckt. Dabei wurden viele Schildkrötenpanzer und Tierknochen mit Orakelinschriften freigelegt, die als die Anfänge der heutigen chinesischen Schriftzeichen gelten. Viele der Orakelknochen-Inschriften konnten inzwischen entziffert werden.

Der Inhalt der Orakel bezog sich auf die verschiedenen Aktivitäten des Herrscherhauses. Da es in vielen Orakelknochen-Inschriften um die Landwirtschaft geht, z.B. Bitte um eine gute Ernte und um Regen, beweist dies, dass die Sorge um sie zu den Aufgaben eines Königs der Shang-Dynastie gehörte. In den Orakelknochen-Inschriften findet man die Namen der wichtigen Getreide, die außer zum Essen als Rohstoff zur Herstellung von Alkohol dienten. Viele Weingefäße fand man in den Ruinen der Shang, was zeigt, dass der Genuss von Alkohol unter den Adligen verbreitet war. Alkoholherstellung war das Ergebnis einer weiteren Entwicklung der Landwirtschaft. Auch die Seidenraupenzucht war während der der Shang-Zeit bereits bekannt und entwickelt.

Unter den Handwerkssparten war die Bronzeverarbeitung am höchsten entwickelt. Viele Opfergeräte, die die Könige der Shang bei Gedenkfeiern für ihre Ahnen benutzten, waren aus Bronze. Die Bronzewaren, die während der Shang-Zeit und in den späteren Dynastien bei Regierungszeremonien, Banketten, Opfer- und Totenfeiern verwendet wurden, waren sowohl Gebrauchsgegenstände als auch Symbole der Macht und des Status ihrer Benutzer. Dies unterscheidet sie von Bronzewaren anderer Länder.

Auf die Shang folgte die Zhou-Dynastie (11. Jahrhundert – 256 v. Chr.). Das Zhou-Regime war eine Diktatur des Sklavenhalteradels. Während der Zhou wurde die Lehenspolitik durchgeführt. Danach gab der König der Zhou seinen Verwandten und Ministern Ackerboden und Menschen, die von der Kultivierung dieses Bodens lebten, zu Lehen. Alle Lehensfürsten mussten regelmäßig beim Zhou-König zur Audienz erscheinen und dem Königshaus Tribut zahlen. Von dieser Lehenspolitik profitierten die Vasallen, die mit dem Königshaus verwandt waren. Sie stärkten auch die Macht der Adelsfamilien, die mit der Zhou-Dynastie zwar nicht verwandt waren, sich jedoch auch nicht gegen ihre Autorität aussprachen. Auf diese Weise sicherte die Zhou-Dynastie sich die allgemeine Unterstützung durch den Adel.

Die Zhou-Dynastie errichtete ein patriarchalisches Familiensystem, in dem innerhalb der Familien zwischen Haupt- und Nebenlinien unterschieden wurde. Der König machte nur den ältesten Sohn seiner Frau zum Thronerben. Das war die Hauptlinie. Die anderen Söhne seiner Frau und seiner Konkubinen wurden Häupter der Nebenlinien: die Fürsten. Diese Vasellenherren errichteten in ihren Lehnsstaaten dasselbe Abstammungssystem mit einer Hauptlinie und mehreren Nebenlinien. Ein Dafu (großer Beamter) gehörte im Verhältnis zum Vasellenherrn einer Nebenlinie an, doch in seinem eigenen Lehen behielt er das System bei, wonach der erste Sohn seiner Frau der rechtmäßige Erbe der Hauptlinie war. Das Lehenssystem der Zhou-Dynastie wurde später abgeschafft. Doch das patriarchalische Familiensystem sollte in China mehr als 2000 Jahre existieren.

771 v. Chr. wurde das Territorium der Zhou von einem Hirtenstamm aus dem Nordwesten erobert. 770 v. Chr. verlegte die Zhou-Dynastie ihre Hauptstadt von Westen nach osten, nach Luoyi (das heutige Luoyang). Deshalb wird die Zhou vor 771 v. Chr. als die Westliche Zhou, die nach 771 v. Chr. als die Östliche Zhou bezeichnet. Gewöhnlich wird die Östliche Zhou in zwei Abschnitte unterteilt – die Zeit von 770 v. Chr. bis 476 v. Chr. ist als Frühlings- und Herbstperiode bekannt, der zweite Abschnitt, d. h. von 475 v. Chr. bis 221 v. Chr., als die Zeit der Streitenden Reiche.

Die Östliche Zhou-Dynastie konnte keine stabile Herrschaft errichten, obwohl sie einige Jahrhunderte andauerte. Obwohl alle Fürstentümer der Herrschaft der Östlichen Zhou-Dynastie unterstanden, wurde dieser Herrschaftsanspruch in der Realität einfach ignoriert. Deshalb war die Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie von großer politischer Unruhe gekennzeichnet. Die Entwicklung der gesellschaftlichen Produktivkräfte in diesem Zeitabschnitt war gekennzeichnet durch den steigenden Gebrauch von Eisenwerkzeugen, die Errichtung von Wasserbauprojekten und den allgemeinen Einsatz von Zugtieren in der Landwirtschaft. Dadurch wurde die Landwirtschaft intensiviert und die Produktivität erhöht. Mit dem Aufschwung der landwirtschaftlichen Produktion entwickelte sich auch der Handel.

Ständige soziale Umwälzungen brachen allmählich das Kultur- und Literaturmonopol des Adels, das schon in der Westlichen Zhou existiert hatte. Viele Gelehrte bürgerlicher, also nicht adeliger Abstammung, reisten durch andere Staaten und propagierten ihre politischen Ideen. Besonders während der Zeit der Streitenden Reiche herrschte ein reges Geistesleben. Es kamen viele philosophische Richtungen auf, die miteinander im Wettstreit lagen. Diese Denkschulen veröffentlichten Schriften, um ihre eigenen Auffassungen zu popularisieren und andere Schulen zu kritisieren. Repräsentanten dieser Denkschulen, welche die Interessen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten vertraten, stellten eigene Thesen zu Regierung und Verwaltung des Staates auf und äußerten frei ihre Meinung zu philosophischen Fragen und moralischen Prinzipien, so dass "hundert Schulen miteinander wetteiferten". All diese Ideen und Theorien der unterschiedlichen Denkrichtungen zu den Bereichen Politik, Philosophie, Literatur, Kunst und Militär während dieses Zeitabschnitts schufen die Grundlage für die Entwicklung der chinesischen Kultur und der wissenschaftlichen Forschung in den folgenden über 2000 Jahren. Unter diesen Schulen ist besonders die konfuzianische Schule zu erwähnen.

Im Jahre 221 v. Chr. eroberte der Staat Qin die sechs mit ihm rivalisierenden Staaten (Qi, Chu, Yan, Han, Zhao und Wie), beendete damit den Separatismus der Streitenden Reiche und gründete den ersten zentralistischen, einheitlichen feudalen Nationalitätenstaat der chinesischen Geschichte – die Qin-Dynastie (221 – 206). Angesichts dieses gewaltigen Herrschaftsgebietes beschloß der König Ying Zheng des Staates Qin, sich den vornehmeren Titel Erster Kaiser (Shi Huang Di, allgemeinen auch als Qin Shi Huang bekannt) zu verleihen.

Der Erste Kaiser errichtete ein vollständiges autokratisches Verwaltungssystem, das vom Kaiserhof bis zu den unteren Ebenen reichte. Sein Reich war in mehrere Präfekturen aufgeteilt, von denen jede aus einer Anzahl von Kreisen bestand. Die Präfekturen und Kreise wurden von den entsprechenden Gegenstücken zu einem Premierminister, der am Hofe den Kaiser bei der Regierung des Reiches unterstützte, einem Marshall und einem Zensor auf Zentralebene verwaltet. Dieses zentralisierte Verwaltungssystem dauerte bis zum Sturz der Qing-Dynastie im Jahre 1911.

Der erste Kaiser förderte den feudalen Grundbesitz und baute das Verkehrsnetz aus. Zwecks besserer Regierung befahl er die Standardisierung von Schrift sowie Währung, Maßen und Gewichten. Die Vereinheitlichung begünstigte die Entwicklung von Kultur, Produktion und Handel.

Um Kultur und Ideologie der vorher herrschenden Adelsklasse zu vernichten und so seine Herrschaft zu festigen, befahl der Erste Kaiser, unerwünschte Bücher zu verbrennen und andersdenkende Gelehrte lebendig zu begraben sowie alles Kriegsgerät in den Händen des Volkes zu zerstören. Dabei wurde eine große Anzahl von Büchern verbrannt, und nur Werke medizinischen, astronomischen und landwirtschaftlichen Inhalts blieben verschont. So verlöschte der fruchtbare Ideenwettstreit, wie er seit der Östlichen Zhou existiert hatte.

Um die südwärts marschierenden Adligen der Nördlichen Xiongnu (Hunnen) zurückzuhalten, befahl der Erste Kaiser, die einzelnen Mauern, die früher von verschiedenen Staaten zur Verteidigung ihres Landes gebaut worden waren, miteinander zu verbinden. Daraus entstanden die Anfänge der weltbekannten "Großen Mauer". Diese Verteidigungsanlage erstreckte sich von Westen nach Osten über 5000 Kilometer. Der erste Kaiser Qin Shi Huang war nur darauf bedacht, große Taten zu vollbringen und Verdienste zu erwerben. Kurz nach seiner Thronbesteigung befahl er, über das Meer zu fahren und ein Langlebigkeitselixier zu suchen. Gleichzeitig ordnete er den Bau seines Mausoleums im Kreis Lintong bei Xi´an, Provinz Shaanxi, an. In drei Gruben am Fuß des Lishan-berges, ungefähr eineinhalb Kilometer östlich des Mausoleums des Qin Shi Huang, wurden mehr als 7000 lebensgroße Tonsoldaten, mehr als 600 Tonpferde, über 100 Streitwagen und eine große Anzahl von Bronzewaffen freigelegt. Diese Tonkrieger und –pferde sowie andere historische Gegenstände bieten wertvolles Material zur Erforschung der Geschichte, des Militärwesens, der Kultur und Kunst der Qin-Dynastie. Das bisher freigelegte Areal entspricht knapp einem Viertel des Umfangs des ganzen Mausoleums. Daher weiß man bisher nicht, wie viele historisch wertvolle Kulturgegenstände in Qin Shi Huangs Mausoleum noch begraben liegen.

Die Qin-Dynastie war eine kurzlebige Dynastie. Aber sie hinterließ ein tiefes Brandmal in der chinesischen Geschichte. Auf den Untergang der Qin-Dynastie folgte die Han-Dynastie. Die Geschichte der Han-Dynastie wird in zwei Perioden aufgeteilt: Die Westliche Han- (206 v. Chr. – 8 n. Chr.) und die Östliche Han-Zeit (25 – 220).

Während der Han-Dynastie wurde die Entwicklung des Handels zugunsten einer stärkeren Entwicklung der Landwirtschaft eingeschränkt. Deshalb gediehen in der Anfangsphase der Han-Zeit Landwirtschaft und Handwerk besonders. Die ersten Kaiser der Han-Dynastie verrichteten einmal im Jahr persönlich die Feldarbeit, und die Kaiserinnen pflanzten persönlich Maulbeerbäume und züchteten Seidenraupen. Damit wollten sie den Bauern ein Beispiel geben. Infolgedessen entwickelten sich die Seidenweberei und andere Handwerkszweige rapide. Doch die Kaufleute wurden streng kontrolliert. Beispielsweise war es für einen Händler verboten, Seidenkleidung zu tragen. Händler und deren Kinder durften auch keine Beamten werden, und es wurden hohe Steuern von ihnen erworben. In der Han-Dynastie wurde die Papierherstellungstechnik erfunden und das echte Porzellan hergestellt. Im 1. Jahrhundert n. Chr. zählte die Han-Dynastie 59,5 Millionen Menschen. Viele Ziegelbasreliefs aus der Han-Zeit beschreiben das damalige Gesellschaftsleben – Feldarbeit, Salzgewinnung, Seidenraupenzucht und den Vorgang des Webens durch die Frauen, die Arbeit in einer Textilmanufaktur der reichen Familien und Szenen von Gesang und Tanz, Akrobatik und Zauberkunst am Adelshof.

In der Anfangszeit der Han waren die Xiongnu (Hunnen) im Norden sehr mächtig. Sie gerieten am Nördlichen Gebiet des Reiches immer wieder mit der Han-Dynastie in Konflikt. Gleichzeitig kontrollierten die Xiongnu die Kleinstaaten im heutigen Xinjiang und im heutigen Ostasien. Kaiser Wudi (Regierungsperiode: 140 – 87 v. Chr.) ließ mehrere Feldzüge gegen die Hunnen durchführen, mit dem Ergebnis, dass einige Stämme der Hunnen sich der Han-Dynastie unterwarfen und zu Vasallenstaaten wurden. Die anderen Hunnen zogen sich weiter nach Westen zurück. Seitdem gab es im Norden des Reiches keine Bedrohung mehr. Vom Jahre 138 v. Chr. an führte Zhang Qian als Sondergesandter des Kaiserhofs zweimal eines Gesandtschaft nach Xi Yu (die Westlichen Regionen, alte chinesische Bezeichnung für das Gebiet westlich vom Yumen-Paß, das das heutige Xinjiang und Teile Zentral- und Westasiens umfasst – der Übers.). Dadurch wurde die Verbindung zwischen der Han-Dynastie und verschiedenen Staaten im Westen hergestellt. Seitdem wurde die chinesische Technik der Eisenverhüttung, des Brunnenbaus und des Kanalwesens auch dort bekannt. Außerdem wurden prächtige Seidenwaren und viele andere Produkte Chinas regelmäßig in die Länder in den Westlichen Regionen ausgeführt. Umgekehrt gelangte eine Reihe von Kulturpflanzen aus den Westlichen Regionen nach China, aber auch künstlerische Einflüsse gab es. Seit der Han-Zeit trägt die Mehrheitsgruppe unter den Völkern Chinas den Namen "Han-Chinesen".

Während der Han-Dynastie wurde die konfuzianische Lehre zur orthodoxen Ideologie des Bildungswesens bestimmt. Schon damals war das Modell für die Auswahl von Zivilbeamten durch Examina erkenntlich.

Der Buddhismus, der in Nepal und Indien entstand, war im 1. Jahrhundert v. Chr. schon in die Westlichen Regionen vorgedrungen, von wo aus er später entlang der Handelswege bis nach Zentralchina gelangte. Dank der Unterstützung durch den Kaiserhof breitete er sich schnell aus.

Während der Han-Dynastie erlebte die Kultur einen Höhepunkt. Der berühmte Historiker Sima Qian (ca. 145 – 90 v. Chr.) verfasste die erste vollständige Geschichte Chinas, das Shiji (Historische Aufzeichnungen). Er führte mit seinem Werk die Verwendung von Biographien in die Geschichtsschreibung ein. Sein Werk ist eine 130bändige allgemeine Geschichte Chinas, die von den Legenden aus der Zeit des mythischen Kaisers Huang Di (Gelber Kaiser) über die Ereignisse in den Dynastien Shang und Zhou, die Umwälzungen in der Frühlings- und Herbstperiode sowie in der Zeit der Streitenden Reiche, den Aufstieg und Fall der Qin-Dynastie bis zu Entstehen und Festigung der Westlichen Han-Dynastie reichte. Es hatte einen gewaltigen Einfluß auf die spätere Geschichtswissenschaft und Literatur Chinas.

Nach der Han-Dynastie befand sich China längerfristig in einem zersplitterten und chaotischen Zustand. In den späteren Jahren der Östlichen Han-Dynastie entwickelte sich die Feudalgesellschaft in China während einer Periode der Uneinigkeit. Dazu gehörten die Drei Reiche, die Westliche und Östliche Jin-Dynastie, die Südlichen und Nördlichen Dynastien und die kurzlebige Sui-Dynastie. Erst in der Tang-Dynastie wurde das Land wieder vereinigt.

Während der Periode der Drei Reiche standen sich die drei rivalisierenden Staaten Wie (220 – 265) in Nordchina, Shu (221 – 263) in Südwestchina und Wu (222 – 280) am Unterlauf des Yangtse gegenüber. In einem jahrzehntelang andauernden Krieg besiegte der Staat Wei schließlich den Staat Shu. Kurz danach usurpierte Sima Yan, ein Minister des Staates Wei, die Führung und verfälschte dann den Regierungsnamen von Wei zu Jin. In der Geschichte wird Jin als die Westliche Jin-Dynastie (265 – 316) geführt. Im Jahre 280 vernichtete die Westliche Jin den Staat Wu und vereinte das Land.

Um die Staatsmacht kämpften dann acht Fürsten der kaiserlichen Familie der Westlichen Jin-Dynastie über einen Zeitraum von 16 Jahren gegeneinander. Diese mörderischen Kriege zerstörten die Volkswirtschaft, dezimierten die Bevölkerung und machten Millionen Menschen heimatlos. Die Regierung der Westlichen Jin war gelähmt. Endlich, im Jahre 316, ging die Dynastie zugrunde. Im Jahr darauf gründete Sima Rui, ein Angehöriger des Königshauses der Jin, mit Unterstützung jener Adligen und hohen Beamten, die während der mörderischen Kriege nach Südchina geflohen waren, die Östliche Jin-Dynastie (317 – 420), die mehr als 100 Jahre über die Gebiete Südchinas herrschte.
Vom Jahre 420 (Untergang der Östlichen Jin) bis zum Jahre 589, als China wiedervereinigt wurde, existierten in Südchina vier kurzlebige Dynastien – Song, Qi, Liang und Chen, die Nanjing zu ihrer Hauptstadt machten. Sie werden alle zusammen die Südlichen Dynastien genannt.

Von 304 bis 439 errichteten fünf nicht-hanchinesische Völker in Nordchina und die Han-Chinesen in Südwestchina nacheinander jeweils eigene Staaten. Sie sind als die "Sechzehn Staaten" in die Geschichte eingegangen. 439 vereinigte der Staat der Nördlichen Wie den durch die Sechzehn Staaten geteilten Norden. Kurz danach verfiel Nordchina in mehrere Einflusssphären. Daher gab es 439 – 581 in Nordchina fünf Regime, die in der Geschichte als die Nördlichen Dynastien bekannt sind. Die Südlichen Dynastien und die Nördlichen Dynastien waren parallel existierende Dynastien und werden in der Geschichtsschreibung zusammen als die Südlichen und Nördlichen Dynastien (420 – 589) bezeichnet.

Vom 3. – 6. Jahrhundert gab es in Südchina wenige Kriegswirren, so dass viele aus dem Norden in den Süden übersiedelten. Sie brachten fortgeschrittene landwirtschaftliche Techniken nach Südchina, was die Entwicklung der Wirtschaft Südchinas beschleunigte. In Nordchina drangen die Angehörigen verschiedener Nomadenstämme aus den Grenzgebieten Nordwestchinas nacheinander in das Landesinnere vor. Sie lebten zusammen mit Han-Chinesen und lernten von ihnen den Feldanbau. So wurden sie nach und nach sesshaft und traten durch Heirat in verwandtschaftliche Beziehungen mit den Han-Chinesen. Sie arbeiteten Gesetze aus, gründeten Schulen und förderten die Lehre der konfuzianischen Schule. Die sich über lange Zeit hinziehende wechselseitige Verschmelzung förderte die Entwicklung der Produktion und den gesellschaftlichen Fortschritt erheblich.

In dem chaotischen Zeitraum von den Drei Reichen bis zu den Südlichen und Nördlichen Dynastien erhielten Kultur und Wissenschaft jedoch neue Impulse. Einige berühmte Kalligraphen, Maler, Literaten und Wissenschaftler gingen hervor. Überall entstanden buddhistische Grotten, so die Longmen-Grotten bei Luoyang, Provinz Henan, und die Yungang-Grotten bei Datong, Provinz Shanxi, deren Bauarbeit in der Mitte und Spätzeit des 5. Jahrhunderts begann.

Im Jahre 581 errichtete Yang Jian (541 – 604) als Kaiser Wendi die Sui-Dynastie (581 – 618). Wie die Qin-Dynastie, die China im Jahr 221 v. Chr. vereinigte, war auch die Sui eine das ganze Land umfassende feudale Dynastie. Auch sie zerfiel nach wenigen Jahrzehnten. Im Jahre 589 zerschlug Wendi die im Süden herrschenden Chen und vereinigte ganz China.

Für den Aufbau einer Zentralregierung ließ Kaiser Wendi sechs Ministerien errichten. Es waren die Ministerien für Personal, Finanzen, Ritus, Militär, Justiz und Bildungswesen. Außerdem wurde das kaiserliche Prüfungssystem eingerichtet und die frühere Methode zur Auswahl von Beamten abgeschafft. Ein anderes bedeutendes Ergebnis der Sui-Zeit war der Bau des Großen Kanals von Beijing nach Hangzhou. Er erstreckte sich etwa 2000 km. Als wichtige Wasserader förderte er die wirtschaftliche Entwicklung und die Einheit des Landes. Einige Abschnitte des Kanals sind bis heute befahrbar.

Wie die Qin-Dynastie war auch die Sui-Dynastie eine kurzlebige Dynastie, der ein neues Regime, die Tang-Dynastie (618 – 907), folgte.

In den frühen Jahren der Tang-Dynastie war der Staat wegen des aufgeklärten Geistes der Herrscher und der pragmatischen Wirtschaftspolitik relativ stabil. Die soziale Lage weitgehend gefestigt und die allgemeine Arbeitsmoral hoch, also günstige Bedingungen für die Entwicklung der Volkswirtschaft und den Aufschwung des gesellschaftlichen Lebens.

In seiner Blütezeit entwickelte das Tang-Reich ausgedehnte Kontakte mit mehr als 70 Ländern und Gebieten. Um diese engen kulturellen Verbindungen und den lebhaften Handelsverkehr weiter zu stärken, legte die Zentralregierung der Tang fest, dass für Ausländer keine Steuern zu erheben seien. Weitere Bestimmungen ermöglichten Ausländern den längerfristigen Verbleib in China und die Ehe mit Chinesen oder Chinesinnen. Nach Teilnahme an den kaiserlichen Prüfungen konnten sie auch in den Beamtendienst treten. Damals entwickelten sich die heutigen Städte Guangzhou und Quanzhou zu internationalen Handelshäfen. Chang´an (heute Xi´an), Hauptstadt des Tang-Reiches, die damals eine Millionen Menschen zählte, wurde nicht nur das Zentrum des Landes, sondern eine echte Weltstadt. Hier lebten viele ausländische Kaufleute und diplomatische Vertreter, Studenten, Künstler und Anhänger verschiedener Religionen aus Persien, dem Dashi (das Arabische Großreich), dem Tianzhu (heutige Länder auf der indischen Halbinsel), Japan und dem Oströmischen Reich. Durch den Verkehr mit dem Ausland zu jener Zeit wurde die Herstellung von Papier, Porzellan und Textilien in das Arabische Großreich und von dort nach Afrika und Europa gebracht. Damals waren die Japaner an der chinesischen Kultur sehr interessiert und nahmen sich das politische System, die Architektur des Tang-Reichs und sogar die Kleidung der Tang-Frauen zum Vorbild. Viele Fundstücke in Japan verweisen auf den starken Einfluss der Tang.
Als Folge seiner offenen Außenpolitik genoß das Tang-Reich in der Welt hohes Ansehen, und in verschiedenen Ländern wurden die Chinesen als "Tang-Chinesen" bezeichnet, ein Name, der sich in einigen wenigen Ländern bis heute erhalten hat.

In der Blütezeit der Tang kamen neue Religionen nach China, z.B. das Christentum aus Rom und der Islam aus Arabien. Das Christentum heißt im Chinesischen Jing-Kirche. Im Park der Gedenkstelen in Xi´an gibt es eine große Tafel aus der Tang-Zeit mit der Überschrift "Daqin Jingjiao Liuxing Zhongguo Bei" (Stele über den Einzug der Jing-Kirche Daqins in China). Daqin bezeichnet hier das alte Rom. Unter dem Schutz einer Politik der Glaubensfreiheit lebten die Anhänger einheimischer und fremder Religionen friedlich zusammen. Der Buddhismus war die beliebteste Religion während der Tang-Zeit.

Die Tang gilt als Blütezeit des Bildungswesens und der Wissenschaft. Der Kaiserhof schenkte dem Bildungswesen große Aufmerksamkeit, was viele junge Leute aus den Grenzgebieten und Nachbarländern anzog. In den Lehranstalten wurden Medizin, Mathematik, Astronomie und andere Fächer unterrichtet. Die Holzblock-Drucktechnik, die in der Sui-Dynastie erfunden worden war, wurde in der Tang weit verbreitet. Man druckte landwirtschaftliche Almanache, Kalender, medizinische Bücher und chinesische Schreibvorlagen in großer Zahl, was die Verbreitung der Kultur intensiv förderte. in der späteren Tang begann man damit, Schießpulver auch militärisch einzusetzen. Später wurde das Schießpulver zusammen mit Kenntnissen der chinesischen Medizin in die Länder Arabiens gebracht. Von dort gelangte das Schießpulver im 13. oder 14. Jahrhundert nach Europa.

Dank der verschiedenen ausländischen Einflüsse übertraf die Kultur des Goldenen Zeitalters der Tang-Dynastie die Leistungen vorangegangener Dynastien. Dichtkunst, Prosa, Kalligraphie, Malerei und Grottenkunst, sie alle erlebten eine Blüte. Die Mogao-Grotten gelten als kulturelle Schatzkammer der Welt. Tanz und Musik der Tang-Dynastie nahmen viele Elemente fremder Kulturen in sich auf, was auf einen lebhaften Kulturaustausch zwischen der Tang und dem Ausland schließen lässt.

Nach der Tang-Dynastie gab es in der Zeit von 907 bis 960 in Zentralchina fünf feudale Separatregime, die als die "Fünf Dynastien" bezeichnet werden, und in Südchina neun separatistische Regime, die zusammen mit einem in Nordchina die "Zehn Reiche" genannt werden.

Der fortwährende Kampf der Separatregime in der Periode der Fünf Dynastien und der Zehn Reiche hatte für die Volkswirtschaft verheerende Folgen. Im Jahre 960 gründete Zhao Kuangyin (927 – 976) die Song-Dynastie mit der Hauptstadt Kaifeng (auch als Bianjing bekannt) in der heutigen Provinz Henan. In die Geschichte ist diese Dynastie als Nördliche Song (960 – 1126) eingegangen. Zhao Kuangyin vernichtete nacheinander einige selbständige Staaten und vereinigte den größten Teil Chinas.

Um die Zentralmacht zu stärken und die Wirtschaft wiederzubeleben, wurden gleich zu Anfang der Nördlichen Song-Dynastie entsprechende Maßnahmen ergriffen. Doch aus dem Zeitabschnitt der Fünf Dynastien und Zehn Reiche existierten in Nordchina noch einige Regime nebeneinander. Häufig drangen sie ins Land der Nördlichen Song ein. Schließlich sah sich die Nördliche Song aufgrund einer breiten Invasion aus dem Norden gezwungen, ihre Hauptstadt nach Südchina zu verlegen. Schließlich machte sie Hangzhou in der heutigen Provinz Zhejiang zu ihrer Hauptstadt. Die folgende Zeit wird in der Geschichte als die Südliche Song-Dynastie (1127 – 1279) bezeichnet.
Militärisch und diplomatisch war die Song-Dynastie relativ schwach, doch die Wirtschaft erlebte einen Aufschwung. Vom 10. bis zum 13. Jahrhundert gab es in Südchina nur wenige kriegerische Auseinandersetzungen, und die Bewohner Nordchinas übersiedelten noch einmal in großer Anzahl nach dem Süden um. Folglich entwickelte sich die Landwirtschaft in Südchina weit schneller als die in Nordchina. Auch der Schifftransport auf dem Meer und den Binnenwasserstraßen war gut entwickelt. So wurde Südchina der wirtschaftliche Motor des Landes.

Infolge der rapiden Entwicklung von Gewerbe und Handel waren viele Marktflecken entstanden. Unter ihnen gab es Zentren für Druckerei, für das Sammeln und Verteilen von Waren und für die Porzellanherstellung. In jedem beliebigen Ort konnte man alltägliche Gebrauchsartikel kaufen. In den Städten gab es die sogenannte "Washe", eine Stätte, in der man sich Opern, Akrobatik, Zauber- und Kampfkunst ansehen, aber auch essen und trinken oder Einkäufe machen konnte.

In der Zeit zwischen 1008 und 1016 brachten 16 reiche Händler aus der heutigen Provinz Sichuan gemeinsam die ersten Banknoten namens "Jiaozi" in Umlauf, das früheste Papiergeld der Welt.

Aufzeichnungen zufolge machte der chinesische Außenhandel während der Nördlichen und Südlichen Song-Dynastie schnelle Fortschritte. China stand damals in wirtschaftlicher Beziehung zu mehr als 20 Ländern. Dazu gehörten Länder in Südostasien, auf der arabischen Halbinsel und entlang der Küstenlinie des Indischen Ozeans sowie Länder an der Ostküste Afrikas. Damals standen der chinesische Schiffsbau und die Seefahrt an führender Stellung in der Welt, ein weiterer Punkt, der den Außenhandel günstig beeinflusste. Statistiken zufolge machte der Anteil des Außenhandels in der Mitte des 12. Jahrhunderts 15 Prozent der Staatseinnahmen der Dynastie aus.

In der chinesischen Geschichte gilt die Song-Dynastie als Blütezeit der Wissenschaft. Die Druckkunst mit beweglichen Lettern, der Kompaß und der hydraulische Webstuhl kamen in China allgemein in Gebrauch. Später wurden sie in die Länder Asiens und Europas eingeführt. Im 17. Jahrhundert sagte der englische Philosoph Francis Bacon (1561-1626) in seinem Hauptwerk "Novum Organum": "Wir sollten uns den Nutzen, die Kraft und die gewaltigen Auswirkungen verschiedener Erfindungen vergegenwärtigen. Ein lehrreiches Beispiel dafür sind die Druckkunst, das Schießpulver und der Kompaß. Diese drei Dinge haben den Zustand aller Dinge auf der ganzen Welt verändert: Das erste die literarische Arbeit, das zweite das Militärwesen und das dritte die Schiffahrt. Diese Änderungen sind so groß, dass es kein Reich, keine religiöse Schule und keine Persönlichkeit gibt, deren Kraft und Einfluß größer sind als Kraft und Einfluss dieser drei Erfindungen auf die Menschheit."

Während der Song-Dynastie nahm die konfuzianische Lehre Inhalte des Buddhismus in sich auf. Das Kaiserliche Prüfungssystem wurde weiter vervollständigt. Überall wurden staatliche und private Lehranstalten errichtet. Nicht wenige private höhere Lehranstalten sind bis heute erhalten. Die Song-Zeit sah nach der Tang-Dynastie einen weiteren Höhepunkt in der Entwicklung von Poesie im Ci-Stil (eine Art von Liedgedicht mit unregelmäßigen Versen) sowie von Malerei und Kalligraphie.

Anfang des 13. Jahrhunderts vereinigte Dschingis Khan die mongolischen Stämme. Danach führten er und seine Nachfolger einen breit angelegten Expansionskrieg. Schnell führten sie ihren Feldzug in Richtung Süden und vernichteten einige kleinere Reiche und die Song-Dynastie. Bald darauf eroberten die Mongolen Zentralasien. Von dort aus hatten sie ihren Einfluss auf Einzugsgebiete der Donau in Europa ausgedehnt. So entstand ein Reich, dessen Gebiet sich von Asien bis nach Europa erstreckte. Aber es spaltete sich schnell in einige selbständige Großkhanate. Im Jahre 1271 gründete der Mongolenherrscher Kublai Khan, ein Enkel von Dschingis Khan, die Yuan-Dynastie (1279 – 1368) mit der Hauptstadt Dadu (heute Beijing). Sie war die erste einheitliche, nicht vom han-chinesischen Volk gegründete Herrschaft in China. Die Vereinigung Chinas unter der Yuan-Dynastie beendete den Zustand der Zersplitterung.

Von den Fünf Dynastien bis zur Yuan waren 460 Jahre (907 – 1368) vergangen. In dieser Zeit hatten die gesellschaftlichen Beziehungen entscheidende Veränderungen erfahren. Wie in der Tang-Dynastie ließen sich viele Perser und Araber, die sich zum Islam bekannten, ab dem 13. Jahrhundert in China nieder. Sie lebten zusammen mit den Han-Chinesen und Mongolen und verheirateten sich mit diesen. Sie wurden allmählich zu einer neuen Nationalität Chinas, den Hui.

In der Yuan-Dynastie pflegte China einen lebhaften Handelskontakt mit den Ländern Asiens, Afrikas und Europas. Die Hauptexportartikel mit den Ländern Asiens, Afrikas und Europas. Die Hauptexportartikel waren Textilien und Porzellan. Quanzhou in der Provinz Fujian war damals der größte Außenhandelshafen. Hier ankerten häufig einige Hundert Großraumschiffe. Die meisten fremden Kaufleute waren Moslems. Sie errichteten in Quanzhou Moscheen und rings um diese ihre Wohnviertel. Später widmeten sich diese Fremden neben dem Handel auch andere Erwerbszweige. Manche von ihnen bekleideten Ämter auf allen Ebenen der Yuan-Verwaltung. Der bekannteste "Gastbeamte" war der Venezianer Marco Polo. Während eines Aufenthalts von mehr als 10 Jahren unternahm er ausgedehnte Reisen durch China. In seinem Werk Reisebeschreibungen (Les Voyages) gibt er einen anschaulichen Bericht über Wohlstand und Macht des damaligen China, über seinen blühenden Handel und sein florierendes Handwerk sowie über die Pracht einiger Orte, z.B. die Yuan-Hauptstadt Dadu (heute Beijing) und Hangzhou. Bis heute sind seine Reisbeschreibungen eine wertvolle Quelle für das Studium der Geschihte der Yuan-Dynastie und ihrer Beziehungen zum Westen.

Die Yuan-Dynastie war ein wichtiger Abschnitt in der Entwicklungsgeschichte von Literatur und Kunst. Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang des Singdrama. In der Hauptstadt Dadu lebten damals viele berühmte Dramatiker, Dichter und Maler. Unter den Dramatikern war Guan Hanqing (? – 1297), in Dadu geboren, am berühmtesten. Er schrieb mehr als 60 Dramen. Später bezeichnete man ihn als "William Shakespeare des Ostens". Die Yuan brachte auch eine Reihe berühmter Maler hervor. Ihre Motive waren in der Hauptsache Landschaften, Blumen und Vögel.

Im Jahre 1368 errichtete Zhu Yuanzhang als Kaiser Taizu die Ming-Dynastie (1368 – 1644) und macht Nanjing zu seiner Hauptstadt. Seine Truppen vertrieben den letzten Yuan-Kaiser mit einem Häuflein mongolischer Adliger aus Beijing. Damit fand die Herrschaft der Yuan ihr Ende. Nach dem Tode des Kaisers Taizu bemächtigte sich sein vierter Sohn Zhu Di als Kaiser Chengzu, nachdem er seinen Neffen Zhu Yunwen (Kaisername Jianwen) vertrieben hatte, gewaltsam des Thrones und verlegte die Hauptstadt nach Beijing.

In den frühen Jahren der Ming-Dynastie war der Staat sehr stark. Die fortgeschrittene Technik im Schiffbau führte zu einem Aufschwung in der Seeschiffahrt. Im Jahre 1405, unter Kaiser Yongle, schickte die Regierung Zheng He (1371 – 1435) als Gesandten nach Südostasien westlich des heutigen Brunei und in den Indischen Ozean. Bis 1433 unternahm Zheng He mit seiner Flotte insgesamt sieben Seereisen. Innerhalb von knapp 30 Jahren segelte er nach Südasien, zur indischen Halbinsel, nach Persien und zu vielen arabischen Ländern. Seine längste Fahrt führte ihn bis an die Ostküste Afrikas. Jede Seereise wurde mit mehr als 200 Schiffen und einer Besatzung von etwa 27000 Seeleuten unternommen. Die Schiffe waren beladen mit Seide, Porzellan und anderer wertvoller Ware. Mit Perlen und Juwelen, Aromastoffen und Medikamenten kehrte man nach China zurück. Zheng Hes Seereisen bestätigen, dass die Schiffsbau- und Seefahrttechnik Chinas in der damaligen Welt eine führende Stellung einnahmen.

Im 16. Jahrhundert führte die Ming-Dynastie aus dem Ausland die Süßkartoffel, Mais, Erdnüsse und Tabak ein. Alles fand schnell im ganzen Land Verbreitung. Gleichzeitig erreichte das Handwerk eine noch nie dagewesene Blüte. Viele handwerkliche Produktionszweige wie Porzellanwarenmanufaktur sowie Spinnen und Weben konnten bemerkenswerte technische Fortschritte verzeichnen. Von besonderer Bedeutung waren die Porzellanmanufakturen von Jingdezhen, in denen jährlich Zehntausende Porzellanartikel hergestellt wurden. Da für die Textilfabrikation entsprechende Betriebsausrüstungen und besondere technische Verfahren nötig waren, die die Möglichkeiten des einzelnen Handwerkers oder einer Familie überstiegen, wurde mit der Bildung von Manufakturen begonnen. In dieser Form der Produktion steckt bereits der Keim der kapitalistischen Produktionsweise. Doch unter dem Einfluß der traditionellen Politik, die die Entwicklung der Landwirtschaft einschränkte, belegte man die Industrie und den Handel mit einer hohen Steuer. Außerdem wurden die Produktion und Verteilung vieler Waren vom Staat monopolisiert. All dies hemmte die Entwicklung von Industrie und Handel.

Landwirtschaft, Handwerk, Medizin, Kultur und Kunst hatten während der Ming-Zeit beträchtliche Leistungen aufzuweisen. Gegen Ende der Ming-Dynastie verfasste der Gelehrte Xu Guangqi (1562 – 1633) die Enzyklopädie der Landwirtschaft, in der alle Kenntnisse über die landwirtschaftliche Produktion aufgezeichnet sind und erläutert werden. Der Gelehrte Song Yingxing (1587 - ?) fasste die damaligen und wirtschaftlichen und handwerklichen Erfahrungen in seinem Buch Tiangong Kaiwu (Über die Ausnutzung der Schöpfungen der Natur) zusammen. Auf dem Gebiet der Medizin stellte der Gelehrte Li Shizhen das Bencao Gangmu (Arzneikunde) zusammen. Die Ming-Zeit brachte auch viele Romane von beachtlichem literarischen Rang hervor. In Südchina waren verschiedene Lokalopern sehr verbreitet.

Im Bereich der Architektur leistete die Ming-Dynastie ebenfalls ihren Beitrag. Viele Abschnitte der Großen Mauer, der Kaiserpalast in Beijing, private Gärten in Suzhou, zahlreiche luxuriöse Anwesen und zahllose zivile Wohnhöfe in Beijing als typische Vertreter sind Meisterstücke der Ming-Zeit. Sowohl was Struktur und Dachform betrifft als auch was Farbe und Ornamentik angeht, weisen diese Anlagen einen unverwechselbaren Stil auf. Die Qing-Dynastie (1644 – 1911) war die letzte feudale Dynastie Chinas. Sie wurde von Mandschuren gegründet.

In den ersten mehr als 100 Jahren der Qing-Dynastie waren die öffentliche Ordnung stabil und die Wirtschaft blühend, was günstige Bedingungen für den Außenhandel schuf. Tee, Porzellan- und Lackwaren, Rohseide und Seidenstoffe wurden nach Europa, Japan und Russland ausgeführt. Industrie und Handel wurden weiter entwickelt. Umfang, Technik und Arbeitsteilung der industriellen Produktion erreichten das bis dahin höchste Niveau. Auf dem Land jedoch war die damalige Wirtschaftsform noch die autarke bäuerliche Einzelwirtschaft und das häusliche Handwerk.

Literatur und Architektur machten auch in der Qing-Dynastie weiter große Fortschritte. Der Roman Der Traum der Roten Kammer und die Peking-Oper stammen aus dieser Zeit. In Beijing entstand der Sommerpalast und in Chengde, Provinz Hebei, die Sommerresidenz. Anfang der Qing gab es einige hervorragende Gelehrte. Als Aufklärer befürworteten sie den Evolutionsgedanken und bekämpften die vorherrschende retrogressive Devise der Nachahmung des Altertums. Doch unter der Kontrolle der Qing-Herrscher wurde die Aufklärungsbewegung in Keim erstickt. Daher beschränkten sich viele Gelehrte nach wie vor auf die klassischen Werke der konfuzianischen Schule, die das Denken der Menschen einengten. Eine Zeitlang war China offen für die Wissenschaft und Kultur des Westens einschließlich der Mathematik, der Astronomie, dem Kalenderwesen und der Physik. Der Qing-Kaiser Kangxi (Regierungsperiode: 1662 – 1723) studierte selbst die westliche Wissenschaft. Später wurden solche Bestrebungen nur noch halbherzig gefördert. Nicht für die praktische Anwendung, sondern nur als Vorbereitung auf die kaiserlichen Prüfungen bemühten sich die meisten Intellektuellen um Erkenntnisse. Unter diesen Umständen konnte sich die Naturwissenschaft natürlich nicht entwickeln.

Im 19. Jahrhundert trieb die industrielle Revolution den Westen vorwärts, während die Qing-Regierung in China vor allem darauf bedacht war, die Herrschaft des Feudalismus zu festigen, und eine Politik der Selbstisolation betrieb. Demzufolge stand der Außenhandel unter strenger Kontrolle. Der wirtschaftliche und kulturelle Austausch zwischen China und dem Ausland wurde abgebrochen.

Die Korruption und Unfähigkeit der späten Qing-Regierung machten China zu einem rückständigen Land. Im Jahre 1840 entfesselte Großbritannien den Opiumkrieg gegen China. Nur 20 Jahre später begannen Briten und Franzosen gemeinsam einen erneuten Aggressionskrieg gegen China, dessen unrühmlicher Höhepunkt das Niederbrennen des kaiserlichen Sommerpalasts Yuanmingyuan in Beijing durch britische und französische Truppen war. Sie raubten und plünderten überall, vor allem die zahlreichen Kostbarkeiten, Dokumente und Kulturgegenstände des Sommerpalasts. Danach bildeten die acht Mächte Russland, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, die USA, Japan, Italien und Österreich-Ungarn ein gemeinsames Expeditionsheer zu einem Aggressionskrieg gegen China, um China aufzuteilen.

Mit dem Untergang der Qing-Dynastie im Jahre 1911 wurde das mehr als zwei Jahrtausende alte Feudalsystem beendet. In den rund 30 Jahren danach führte das chinesische Volk zunächst einen äußerst harten nationalen Befreiungskrieg und dann einen nicht weniger harten revolutionären Bürgerkrieg. Im Jahre 1949 wurde die Volksrepublik China gegründet. Seitdem schreibt das chinesische Volk ein neues Kapitel seiner Geschichte.

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* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.


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China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

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