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Chinas sozialistische MarktwirtschaftSeit 1978 beschreitet China den Weg in eine “sozialistische Marktwirtschaft” mit imposanten Wachstumsraten und deutlichem Strukturwandel. Sorgen um politische und soziale Stabilität führen neuerdings zu Benmühungen um mehr Nachhaltigkeit. Die beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung Chinas in der jüngeren Vergangenheit begann 1978.In diesem Jahr beschloss die Kommunistische Partei Chinas(KPCh)unter dem Einfluss von Deng Xiaoping, mittels Reformen die Funktionsweise der Planwirtschaft zu verbessern, um dadurch mehr Wachstum und Beschäftigung zu erziehen. Eine marktwirtschaftliche Ordnung wurde zunächst nicht heftigen parteiinternen Auseinandersetzungen, wurde auf Initiative Deng Xiaopings der Aufbau einer „sozialistischen Marktwirtschaft“ als Ziel der Reformpolitik definiert. Seit Chinas Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO)(siehe S.11, 18) ist die Diskussion um das Zielmodell der chinesischen Wirtschaftsordnung weitgehend abgeebbt. Die chinesische Regierung bemüht sich gegenwärtig darum, vom Ausland als Marktwirtschaftanerkannt zu werden, auch, um günstigere Bedingungen für Antidumping-Verfahren im Rahmen der WTO zu erreichen. Ungeachtet des Bekenntnisses zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung diskutieren akademische und politische Kreise aber nach wie vor darüber, wie die Wirtschaftspolitik in China zu gestalten sei, zum Beispiel, welche Aufgaben die Zentralregierung bzw. die Lokalregierungen in der Wirtschaftspolitik übernehmen sollten
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