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Xi'An - Das Qianling-Museum
An dem Grab der Prinzessin Yongtai liegt das Qianling-Museum, darin sind die
Grabfunde aus den Gräbern der Prinzessin Yongtai, des Kronprinzen Zhanghuai
und des Kronprinzen Yide ausgestellt. In der Zeit der Fünf Dynastien
und der Song-Dynastie wurden diese drei Gräber ausgeraubt, dennoch fand
man eine Menge von Grabbeigaben: Tonwaren, dreifarbig glasierte Tonfiguren
(Sancai), Holzfiguren, Grabinschriften und andere Gegenstände.
Die Sancai-Keramik in der Tang-Zeit ist eine alte Keramik mit mehrfarbigen
Glasuren. Sie zeichnet sich durch ihre glänzenden Farben und schön geformten
Gestalten aus. Sancai (dreifarbig) bedeutet hier aber nicht, dass sie
nur drei Farben hat. Da sie am Anfang dreifarbig (gelb, grün und dunkelblau)
war, bekam sie diesen Namen. Ihre Hauptfarben sind Gelb, Grün, Weiß,
Blau und Dunkelbraun. Die Herstellungstechnik, die in der Tang-Zeit entwickelt
wurde, ist kompliziert: Zuerst einen bestimmten Lehm auslesen, zerbröckeln,
mit Wasser säubern, absetzen und faul werden lassen, dann den Lehm zu
einer gewünschten Gestalt formen. Wenn die fein bearbeitete Figur trocken
wird, bringt man sie in einen Ofen zum Brennen. Die Brenntemperatur beträgt
tausend Grad Celsius. Wenn die Figur abgekühlt ist, glasiert man sie.
Die glasierte Figur brennt man mit Temperatur von 900 Grad noch einmal.
Ausgestellt sind im Museum dreifarbig glasierte Pferde, Kamele, Tierfiguren,
Menschenfiguren und Gegenstände aus dem täglichen Leben. Ein Pferd aus
dem Grab des Kronprinzen Zhanghuai, 72 mm hoch und 80 mm lang, ist das
größte Sancai-Pferd, das man bis jetzt entdeckt hat. Die Figuren in unterschiedlichen
Haltungen wirken sehr lebendig und zeigen eine vollkommene Ausführung.
Einige Dutzend Reiter mit Rüstungen sind seltene Kostbarkeiten.
Besonders nennenswert sind die elf Jadestücke, die ein Teil der Trauerschrift
zum Kronprinzen Yide sind. Eine solche Schrift ist ein Lobtext für die
Verdienste eines Kaisers. Historischen Aufzeichnungen zufolge bestehen
solche Trauerschriften von der Sui-Dynastie aus Bambus, in der Tang-Zeit
begann man Jade dafür zu benutzen. Diese elf Stücke wurden einst von
Grabräubern im Grab verloren. Man kann nur in diesem Museum solcherlei
Kunstschätze betrachten. Dieser Text wurde von Zeng Qi (曾琦) zur Verfügung gestellt
Lesezeichen, Weitersagen und Empfehlen
(Worte, die häufiger genannt wurden, werden größer geschrieben als jene, die seltener genannt wurden.)
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