 |
|
Die Schneide-Methoden und die Schnittformen der Zutaten
In der chinesischen Küche ist das richtige Zurechtschneiden genau so
wichtig wie die Zubereitung, da die Schneide-Technik sehr wohl den
Wohlgeschmack der Speisen zu beeinflussen vermag. Man benutzt eine
langes, schweres Fleischmesser oder - besser noch - ein chinesisches
Hackbeil und wendet im allgemeinen folgende Schneide-Methoden an:
Der Schnitt (qie): Beim Schneiden von Zutaten steht das Messerblatt
senkrecht zum Hackbrett. Die Scheibe (pian): Man hält das Messer mit
dem Blatt
parallel zum Hackbrett. Mit beiden Schneide-Methoden lassen sich die
Zutaten in Stücke, Scheiben, Schnitzel, Würfel und Streifen schneiden
oder auch zu einer Masse hacken. Als letzte Methode soll hier das Einritzen
(ji) erwähnt werden: Mit schrägem Schnitt ritzt man Linien in einer
Richtung in die Zutaten ein, dann wird in die entgegengesetzte Richtung
geritzt,
so dass schließlich ein Kreuzmuster entsteht. Dabei darf die bearbeitete
Zutat aber nicht durchgeschnitten werden. Mit dieser Methode ziehen
einerseits die Gewürze besser in die Zutaten ein und die Garzeit wird
verkürzt;
andererseits entstehen dadurch auch viele schöne Formen, wenn sich
die eingeritzten Linien beim Braten oder Aufwärmen öffnen, was wiederum
den
ästhetischen Genuß an der Speise erhöht.
Lesezeichen, Weitersagen und Empfehlen
(Worte, die häufiger genannt wurden, werden größer geschrieben als jene, die seltener genannt wurden.)
|


|