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chinesische RezepteRezepte aus Hongkong (kantonesische Küche)"Yue Cai" - die kantonesische Küche. Hier finden sich viele Gerichte wieder, die man häufig auch aus dem Chinarestaurant hierzulande kennt. Grund dafür ist sicherlich, dass viele chinesische Restaurantbetreiber weltweit ursprünglich aus Hong Kong stammen. hunde.jpgHier ist übrigens der Ursprung des sich leider stetig haltenden Gerüchtes, Chinesen würden Hunde essen! Ein kantonesischer Spruch besagt: "Jedes Tier, dessen Rücken gegen den Himmel gerichtet ist, kann gegessen werden!" Und in der Tat findet man hier auch schon mal Schlangen, Insekten, Würmer, Hühnerfüße, Entenzungen, Innereien und anderes auf Speisekarten von Delikatessenrestaurants. Hunde zuzuzubereiten ist jedoch in Hong Kong in der Tat illegal! Die kantonesische Küche zeichnet sich durch ihre charakteristische Kombinantion milder Gewüze aus. Hierzu zählen auch Ingwer, Frühlingszwiebeln, Zucker, Salz, Sojasauce, Reiswein, Maisstärke und Öle. Knoblauch wird wenn in sehr großen Mengen dann nur bei den in Hong Kong beliebten und leider oft auch geruchsintensiven Gerichten mit Innereien verwendet. Die kantonesische Küche liebt frische Zutaten und das gilt ganz besonders für das Fleisch. Rinder und Schweine sind in der Regel am Vortag geschlachtet worden, Huhn meist sogar nur wenige Stunden vor der Zubereitung. Auch Fisch wird meist ganz frisch zubereitet, so gibt es in vielen Spezialitätenrestaurants große Meerwasseraquarien, wo die Fische noch bis kurz vor der Zubereitung leben. Diese werden am liebsten gedämpft und nur sehr mild gewüzt. In Hong Kong kann man den Grad der Frische der Zutaten darum auch an dem Grad ihrer Würzung ableiten: je frischer, desto milder, je älter, desto stärker gewürzt werden die Speisen! Haifischflossensuppe Eine typisch kantonesische Erfindung, die es fast nirgendwo sonst im Reich der Mitte gibt, sind langsam gekochte Suppen. Hierzu werden stundenlang Fleisch und andere Zutaten zu einer klaren Brühe ausgekocht. Manchmal werden den Suppen Kräuter und Heilmittel der Traditionellen Chinesischen Medizin beigegeben. Typische Zutaten der meist auch nicht ganz kostengünstigen Suppengerichte sind ganzes frisches Huhn, getrocknete Schwimmblase des Kabeljaus, getrocknete Seewalzen (auch Seegurken genannt, ein walzenförmiger Stachelhäuter, der in Asien als Delikatesse gilt) sowie getrocknete Abalone (auch Haliotis oder Seehoren genannt, große Seeschnecken die in einer ohrenförmigen Muschel leben). Gegessen wird nur die Brühe. Nachdem die Zutaten teilweise bis zu sechs Stunden und manchmal sogar länger geköchelt haben, werden sie aus der Suppe entfernt - außer den teuren Zutaten wie Abalone oder manchmal sogar Haifischflossen. dim_sum.jpg Zu den typischen weiteren Gerichten der kantonesischen Küche gehören Dim Sum (welches kantonesisch für "Berührung des Herzens" ist und damit poetisch einen kleinen Snack meint). Interessanterweise ist in Europa und in den USA das Bewusstsein darüber, dass Dim Sum in der Tat kantonesisch sind, relativ gering! Häufig werden Dim Sum den Küchen Thailands oder Polynesiens zugeschrieben. Beliebt sind in Hong Kong auch krabbengefüllte Wantans in klarer Suppe, holzkohlegegrillte, rot-marinierte Schweinerippen, gedämpfter Fisch, gekochtes oder gedämpftes Hühnerfleisch, welches kalt mit Ingwer und Frühlingszwiebelöl serviert wird, Haifischflossensuppe sowie gedünstete Abalone
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