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Grundstellungen im Taijiquan (chin. 太极拳 verkürzend Tai Chi oder chinesisches Schattenboxen)(1) Pferdestellung: Den Körper aufrecht halten und entspannen, den linken Fuß einen halben Schritt nach links bis Schulterbreite bewegen. Die Zehenspitzen der beiden Füße nach vorn strecken und das Gewicht zwischen die Beine legen. Die Beine beugen, wobei die Kniescheiben nicht über die Zehenspitzen hinausreichen sollen. Die Schultern entspannen, die Hüften sinken lassen und den Akupunkturpunkt Baihui mit dem Perineum auf einer senkrechten Linie halten, um die Pferdestellung zu erreichen (Abb. 4-4). (2) T-Stellung Die Füße auseinander zur Bildung der T-Stellung. Die rechten Zehenspitzen schräg aufwärts richten und das Gewicht auf das rechte Bein legen. Den Körper leicht nach rechts drehen. Gleichzeitig die linke Ferse heben und hinter die rechte Ferse setzen, wobei die Zehenspitze den Boden berührt, um eine feste rechte und eine unbelastete linke T-Stellung zu bilden. Das Taijiquan benutzt in seinen Basisübungen "Die Mähne des Pferdes gleichmäßig teilen" und "Der einfache Peitschenhieb" die T-Stellung zum Ballhalten (Abb. 4-5). (3) Verfolgungs-Stellung Die rechte Ferse fest auf den Boden setzen, das Gewicht auf das rechte Bein verlagern. Knie beugen und Zehenspitzen leicht nach vorn richten. Die linke Ferse mit dem Vorderteil der Sohle auf den Boden setzen, um vorn eine feste und hinten eine unbelastete Verfolgungs-Stellung zu bilden. Diese Stellung wird in den Übungen "Das Häschen nach des Vogels Schwanz", "Die Reihen sichtbar schließen" und "Das Spiel auf der Leier" benutzt.
(4) Bogenstellung: Den rechten Fuß heben und leicht nach vorn bewegen, wobei die Ferse zuerst auf dem Boden landet, und dann die ganze Sohle fest aufsetzen. Knie nach vorn beugen, wobei die Kniescheibe nicht über die Zehenspitzen hinausreichen soll. Hüften und Taille sinken lassen und das linke Bein langsam mit den Zehenspitzen schräg nach vorn strecken. Den Oberkörper aufrecht halten, geradeaus schauen (Abb. 4-7).
(5) Leere Stellung: Das rechte Bein zu einer halben Hockstellung beugen und das Gewicht des ganzen Körpers stützen. Das linke Knie leicht beugen, wobei nur der vordere Teil der Sohle den Boden berührt, während die Ferse angehoben ist (Abb. 4-8).
(6) Unabhängige Stellung (auf einen Fuß stehend): Die linke Zehenspitze nach vorn und leicht nach außen biegen, das linke Knie leicht beugen, Hüfte und Taille leicht nach links wenden, das Gesicht nach vorn richten und das Gewicht auf das linke Bein verlagern. Das rechte Knie heben, bis sich der Oberschenkel in der Waagrechte befindet, dabei den Unterschenkel natürlich hängen lassen, den Knöchel gerade machen und die Zehenspitzen leicht nach innen wenden. Beinwechsel und Übung wiederholen (Abb. 4-9).
(7) Auf voneinander getrennten Füßen stehen: Den ganzen Körper entspannen, den Oberkörper aufrecht halten und den linken Fuß einen halben Schritt nach links bewegen, die Zehenspitzen nach vorn richten. Die Füße sind 10 bis 15 cm auseinander, das Gewicht ist zwischen die Beine verlagert (Abb. 4-10).
(8) Wende-Stellung: Den linken Fuß nach außen bewegen und vorn schräg links fest auf den Boden setzen. Knie beugen und Hüfte und Taille sinken lassen, das Gewicht aufs linke Bein verlagern. Die rechte Ferse heben, Taille und Hüfte nach links wenden (Abb. 4-11).
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