Akupressur zur Verhütung von Krankheiten und für ein langes
Leben - (TCM Akupressur)
Die Akupunkturmassage, kurz auch Akupressur genannt, ist eine bewährte
Methode zur Bewahrung der Gesundheit. Sie wurde vom chinesischen Volk
und von chinesischen Ärzten in einem langen Kampf gegen Krankheiten
entwickelt und hat bereits eine Geschichte von mehr als tausend Jahren.
Sie ist nicht nur ein Teil des wertvollen Erbes der traditionellen chinesischen
Medizin, sondern inzwischen auch ein Bestandteil der internationalen
medizinischen Therapie- und Behandlungspraxis. Die Akupressur zur Selbstbehandlung
zu erlernen und gemäß dem eigenen Gesundheitszustand richtig
anzuwenden, ist sehr hilfreich und besonders für ältere Menschen
zur Erhaltung der Gesundheit, zum Schutz vor Krankheiten und für
ein langes Leben.
Durch Eigenmassage kann man die Akupunkturstellen und peripheren Nerven
reizen, den Blut- und Lymphekreislauf und den Stoffwechsel des Gewebes
fördern, die Funktion der Großhirnrinde sowie die Aktivität
des Zentralnervensystems und der inneren Organe beleben.
Handhabung
1) Das Gesicht reiben
Zuerst reibt man die Handflächen warm, dann wird etwa eine Minute
mit den Handflächen das Gesicht in kreisförmigen Bewegungen
wie beim Waschen gerieben: die Seiten der Nase, um die Augenhöhlen
herum, entlang der Stirn und bei den Ohren.

2) Den Kopf massieren
Man beugt die Finger der beiden Hände leicht und hält sie getrennt,
steckt sie in die Haare und massiert leicht die Kopfhaut wie beim Haarewaschen.

3) Den Nacken reiben
Man kreuzt die Finger der rechten und linken Hände und hält
den Nacken mit beiden Händen, neigt den Kopf etwas zurück und
reibt den Nacken etwa zwei Minuten hin und her.

4. Massieren der Punkte Taiyang
Man legt die Kleinfingerballen der rechten und der linken Hand auf die
Schläfen an die Punkte Taiyang (EX-HN 5) in der Vertiefung seitlich
des äußeren Endes der Augenbraue und des äußeren
Augenwinkels und massiert etwa 30 Sekunden im Uhrzeigersinn und dann
nochmals 30 Sekunden entgegen dem Uhrzeigersinn.

5) Reiben der Punkte Yingxiang
Man beugt die Daumen leicht, ballt die anderen Finger zur Faust und legt
die Daumen an die Punkte Yingxiang (LI 20), 0,5 Cun seitlich des Nasenflügels,
und reibt etwa zwei Minuten entlang der Nasenflügel hin und her.

6) Beklopfen der Punkte Fengchi
Man beugt die Handflächen leicht, drückt damit auf die Ohrlöcher,
legt die Mittelfinger auf den Hinterkopf und klopft mit der Spitze der
Zeigefinger etwa 30 Sekunden auf die Punkte Fengchi (GB 20) in der Vertiefung
seitlich des Kopfdrehermuskels in Höhe des unteren Rands des Schläfenbeinfortsatzes.

7) An den Ohren rütteln
Man streckt die Finger aus, presst die Handflächen fest auf die
Ohren, so dass die Ohrlöcher dicht verschlossen sind, rüttelt
an den Ohren und lockert die Hände plötzlich. Dies wird drei-
bis fünfmal wiederholt.

8) Den Bauch massieren
Man legt die rechte Hand auf den Nabel und die linke auf die rechte Hand
und massiert den Bauch um den Nabel herum etwa drei Minuten in kreisförmiger
Bewegung, von rechts nach oben und dann von links nach unten.

9) Die Lende reiben
Man sitzt und reibt mit beiden Händen etwa eine Minute die Lenden-
und Steißbeinregion kräftig von oben nach unten.

10) Die Knie kreisen
Man setzt die Füße dicht nebeneinander auf den Boden, geht
etwas in die Hocke, legt die Hände auf die Knie und vollführt
mit den Knien etwa 30 Sekunden kreisförmige Bewegungen nach rechts
und weitere 30 Sekunden in entgegengesetzter Richtung.

11. Pressen der Punkte Zusanli
Man drückt und massiert mit den Daumen etwa eine Minute die Punkte
Zusanli (ST 36), die sich 3 Cun unter der Außenseite des Knies
und eine Fingerbreite seitlich des Schienbeins befinden.

12. Reiben der Punkte Yongquan
Man legt den rechten Fuß auf den Oberschenkel des linken Beins,
die rechte Hand auf das rechte Knie und den Kleinfingerballen der linken
Hand auf den Punkt Yongquan (KI 1) im Zentrum der Fußsohle zwischen
dem zweiten und dritten Mittelfußknochen und reibt gleichzeitig
das Knie und den Punkt Yongquan etwa eine Minute. Dann wird dasselbe
mit dem linken Bein gemacht.

Zur Beachtung:
- Selbstmassage am Morgen und am Abend hat gute Wirkungen zur Verhütung
von Krankheiten und bei der Behandlung von Krankheiten im Frühstadium.
- Wichtig dabei ist eine allgemeine Entspannung, die Konzentration
der Gedanken und eine leichte und weiche Manipulation mit angemessener
Kraft. Unzureichende Kraft wird nicht die erforderliche Stimulierung
bewirken.
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Lesezeichen, Weitersagen und Empfehlen
(Worte, die häufiger genannt wurden, werden größer geschrieben als jene, die seltener genannt wurden.)
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