Lendenmuskelzerrung - (TCM Akupressur)
Die Lendenmuskelzerrung entsteht hauptsächlich durch nicht korrekte
Haltung bei der Arbeit, nicht rechtzeitige oder richtige Behandlung nach
der akuten Verstauchung der Lende oder mehrmalige Verletzungen der Lende,
was dazu führt, dass die Weichteile wie Muskeln und Faszien in der
Lenden- und Kreuzbeingegend überanstrengt werden. Schlafen in kalten
und feuchten Stellen und die Überanstrengung oder der geborene Defekt
können auch die Lendenmuskelzerrung verursachen.
Symptome
Häufige und wiederholte Lendenschmerzen. Nach dem Ausruhen lindern
sich die Schmerzen, aber bei der Kälte, Mühe und bei schlechtem
Wetter verstärken sie sich. Man fühl normalerweise unbestimmte
und dumpfe Schmerzen in der Lenden- und Kreuzbeingegend. Nach der Arbeit
oder dem Training fühlt man sich leichter, jedoch verschlimmert
sich das Symptom nachts beim Ausruhen. Manche Leute haben Schmerzen am
Steißbein und hinteren Oberschenkel.
Funktion der Akupressur
Sie verbessert den Blutkreislauf in dieser Gegend, verstärkt die
Stützkraft der Muskeln und Bänder der Lende und lindert die
Schmerzen.
Behandlung durch einen anderen
a. Massieren des Rückens und der Lendengegend
Der Patient liegt auf dem Bauch und lässt die Rücken- und Lendenmuskeln
locker. Der Behandelnde steht an seiner Seite und massiert mit den beiden
Handflächen etwa zehn Minuten den Rücken vom Oberteil zur Kreuzbeingegend
und von der Kreuzbeingegend wieder zum Oberteil. Anschließend reibt
man drei Minuten lang schwerpunktmäßig die Lendengegend, bis
ein Gefühl von Wärme entsteht und die Schmerzen sich lindern.

b. Pressen der Punkte Weizhong
Der Patient liegt auf dem Bauch. Der Behandelnde steht an seiner Seite
und presst mit den beiden Daumen etwa eine halbe Minute die Punkte
Weizhong (BL 40) auf der Rückseite des Knies in der Mitte der
Falte der Kniekehle

c. Schwingen der Kreuzbeingegend
Der Patient liegt auf dem Rücken, beugt die Hüften und Knie
und hält die Knie mit beiden Händen fest. Der Behandelnde stützt
den Rücken des Patienten mit einer Hand und die Knie mit der anderen
und lässt den Patienten sich langsam etwa eine Minute hin und her
schwingen.

d. Reiben und Klopfen der Kreuzbeingegend
Der Patient nimmt eine Hockeposition ein, mit den Fersen den Boden berührend
und den Oberkörper etwas nach vorn gebeugt. Der Behandelnde steht
an seiner Seite, hält die Schulter des Patienten mit einer Hand
fest und reibt mit der anderen Handfläche etwa eine Minute die Kreuzbeingegend
von oben nach unten. Anschließend schließt er die Finger
und klopft fünf- bis siebenmal auf den Kreuzbeinbereich.

Selbstbehandlung
a. Pressen und Massieren der Lenden- und Kreuzbeingegend
Man sitzt, neigt den Kopf und die Brust etwas nach hinten, ballt die
Hände zu Fäusten und massiert mit den Zeige- und Mittelfingergrundgelenken
etwa fünf Minuten die Lenden- und Kreuzbeingegend von oben nach
unten und dann umgekehrt. Anschließend reibt und drückt
man etwa eine Minute die schmerzhaften Stellen.

b. Reiben der Lenden- und Kreuzbeingegend
Man sitzt, neigt sich etwas nach vorn und reibt mit den zusammengepressten
Fingern etwa zwei Minuten kräftig den Rücken- und Lendenbereich
von oben nach unten bis zur Kreuzbeingegend. Diese Massage wird mehrmals
wiederholt.

c. Ausstrecken der vier Gliedmaßen nach hinten
Man liegt auf dem Bauch und legt die Hände an beide Seiten des Körpers.
Dann hebt man den Kopf und die Brust hoch, streckt die vier Gliedmaßen
gleichzeitig nach hinten aus und hält diese Position eine Weile,
dann lockert sie und ruht sich eine Weile aus. Diese Übung soll
fünf- bis siebenmal wiederholt werden.

d. Drehen der Taille
Man steht mit gespreizten Beinen, stemmt die Arme in die Hüften
und dreht den Oberkörper langsam von rechts nach links und dann
umgekehrt, jeweils fünfzehnmal.

Zur Beachtung:
- Man soll die Massage jeden Tag ein- bis zweimal durchführen
und darauf achten, die untere Rückenpartie warm zu halten.
- Man soll darauf achten, so oft wie möglich die Körperhaltung
bei der Arbeit zu wechseln und die falsche Körperhaltung zu verbessern.
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