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Highlights der Expo 2010Die Expo 2010 hat mit der Tradition gebrochen, nur Länder und internationale Organisationen als Teilnehmer zuzulassen.
Anders als gewöhnliche Handelsmessen haben Weltausstellungen immer den Focus
auf die Darstellung der Entwicklungskonzepte des Gastgeberlandes und
die wirtschaftlichen, kulturellen und technischen Stärken jedes einzelnen
Teilnehmerlandes gerichtet. Die Expo 2010 hat mit der Tradition gebrochen, nur Länder und internationale Organisationen als Teilnehmer zuzulassen. Erstmals sind 30 Städte eingeladen, die gemeinsam als unabhängige Teilnehmer Musterlösungen der Stadtentwicklung auf einem besonders dafür ausgewiesenen Gelände präsentieren. Als „Weltausstellung ohne Ende" wird Expo-Shanghai-Online aktuelle Informationen über die Expo 2010 liefern und darüber hinaus erlaubt sie einen Online-Blick in jeden Winkel des Expo-Geländes. Im Deutschen Pavillon haben die Organisatoren eine Bühne und eine vielseitig nutzbare Fläche für temporäre Ausstellungen und andere Präsentationen eingeplant. Kulturschaffenden aus Deutschland bietet sich hier die Möglichkeit, sich während der 184 Tage dauernden Weltausstellung temporär zu präsentieren. Aber auch außerhalb des Pavillons, auf dem EXPO-Gelände, gibt es Indoor- und Outdoor-Locations, die den EXPO-Teilnehmern für ihre Kultur-Acts zur Verfügung stehen. Hier gilt: „First come, first served“. 70 Millionen Besucher An 184 Tagen wird die Expo 2010 eine Bühne für mehr als 20.000 Veranstaltungen bieten. Es werden mehr als 70 Millionen Besucher erwartet, womit der Rekord von 60 Millionen Gästen auf der Expo 1970 in Japan übertroffen werden wird. Dadurch wird die Expo 2010 dem Wachstum im Jangtse-Delta hinsichtlich Wirtschaft, Tourismus und Kultur einen kräftigen Schub verleihen. Die Expo 2010 wird außerdem eine substantielle Nachfrage in verschiedenen Dienstleistungssektoren hervorrufen. Finanzwesen, Versicherungen, Logistik, Ausstellungen und Konferenzen, Transportwesen sowie der Kommunikationssektor, die Unterhaltungsindustrie und der Einzelhandel werden von der Expo profitieren. Die erwarteten 400 000 Besucher pro Tag werden das Verkehrssystem der Stadt auf eine harte Probe stellen. Um einen reibungslosen Transport zu gewährleisten, wird das U-Bahn-Netz auf 400 Kilometer erweitert und mit Beginn der Expo wird das Ausstellungsgelände mit fünf U-Bahn-Linien zu erreichen sein, die der Hälfte der Besucher eine bequeme Anreise ermöglichen. Die hohe Konzentration von Reisenden in Shanghai während der Expo 2010 bietet auch dem benachbarten Jangtse-Delta eine großartige Chance zur Entwicklung ihres Tourismus-Potentials. Da die Hotelkapazität in Shanghai die Nachfrage nicht voll befriedigen kann, werden einige Besucher auf die umliegenden Gebiete ausweichen, aber dank günstiger Verkehrverbindungen kann man schnell zum Ausstellungsgelände gelangen. 231 Teilnehmerländer und internationale Organisationen Die Expo 2010 wird vor einem ähnlichen Hintergrund veranstaltet wie seinerzeit die Expo 1933: während einer globalen Finanzkrise. Deshalb gilt es, die Weltausstellung zu einer erfolgreichen und Optimismus verbreitenden Veranstaltung zu machen, die das Vertrauen in den Markt erhöht, die kulturellen, technischen und ökonomischen Beziehungen Welt überspannend fördert, die gemeinsamen Anstrengungen zur Begegnung der Finanzkrise stärkt und zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Die Weltöffentlichkeit sieht mit großen Erwartungen auf die Expo 2010. Bis Mai 2009 haben 238 Länder und internationale Organisationen ihre feste Zusage für die Teilnahme an der Weltausstellung gegeben. Das sind knapp 60 mehr als bei der Expo 2000 in Hannover und so viele wie niemals zuvor. Eine Weltausstellung ist nicht nur ein kulturelles Ereignis, sie ist auch ein Ausdruck nationaler Stärke, da jeder Pavillon mehrere 10 Millionen US-Dollar erfordert. Das Finanzbudget der Expo 2010 besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten: 18 Milliarden Yuan für Infrastrukturmaßnahmen und die permanenten Pavillons sowie Betriebskapital in Höhe von 10,6 Milliarden Yuan. Die Weltausstellung wird größtenteils von der Regierung finanziert, sonst durch Schuldverschreibung für öffentliche Bauprojekte und Betriebsführung der Expo. Als erste Weltausstellung, die von einem Entwicklungsland durchgeführt wird, legt die Expo 2010 besonderen Wert auf die Teilnahme anderer Entwicklungsländer. Sie stellt ihnen einen Unterstützungsfonds in Höhe von 100 Millionen US-Dollar zur Verfügung.
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