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Xidi und Hongcun: Die alten Dörfer in HuizhouDie alten Dörfer in Huizhou in Anhui repräsentieren die Huizhou-Kultur. Auf der 24. Weltkulturerbekonferenz am 30. November 2000 in der australischen Stadt Cairns wurden die Dörfer Xidi (chinesisch: 西递村古建筑群) und Hongcun (chinesisch: 宏村古建筑群) in der Provinz Anhui (chinesisch: 安徽) zum Weltkulturerbe erklärt. Hongcun Hongcun liegt im Süden der Provinz Anhui, ungefähr 11 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Yixian und 65 Kilometer von Tunxi und dem Flughafen Huangshan entfernt. Das Dorf entstand in der Nördlichen Song Dynastie (960-1127 n. Chr.), und ist somit fast 1000 Jahre alt. Die gesamte Anlage von Hongcun zeigt, welche hochentwickelte Technologie dieses Volk schon damals hatte. Das Dorf selbst ist in Form eines Büffels angelegt, und die künstlichen Wasseradern, die durch das Dorf geleitet werden, „die Eingeweide des Büffels", bringen frisches Quellwasser zu jedem Haus. Dieses sammelt sich am Ende in einem halbmondförmigen See, dem „Magen des Büffels".
Anschließend passiert das Wasser eine Filteranlage und fließt erneut durch das Dorf, um schließlich, ein weiteres Mal gefiltert, in den Süd-See geleitet zu werden und von dort in einen Fluß. Schon vor Tausend Jahren also gab es bereits hier in China ein Wasser-Recyclingsystem von hoher Effizienz. Und viele Experten aus Japan, Deutschland und den USA sind hierhergekommen, um sich diese Anlage anzusehen. Heute gibt es in Hongcun mehr als 140 gut erhaltene alte Häuser der Ming und Qing Dynastie. Davon ist Chengzhitang aus der Qing Zeit sicher das repräsentativste. Es wird als „Kaiserpalast auf dem Lande" bezeichnet. Das Haus verfügt über erlesene Holz-und Steinschnitzereien, und der renommierte Architekt Bei Yuming nannte die Häuser von Hongcun einzigartig. Die Häuser liegen verstreut, meist am Wasser, und sind hervorragend und unverändert erhalten. Man sagt auch, Hongun ist „das Bild eines Dorfes". Xidi Xidi liegt acht Kilometer östlich von der Kreisstadt Yixian
entfernt und entstand in der Huang-You-Periode (1049-1054) während der
Nördlichen Song Dynastie. Im Altertum gehörte Xidi zum Verwaltungsbezirk
Huizhou. In Xidi findet man ebenfalls ein intaktes Ökosystem und ganz
eigene Bräuche. Die Gegend heißt auch „Pfirsichblüten-Tal" und ähnelt der Beschreibung Regen. des Dichters Tao Yuanming in seiner Geschichte
vom „Pfir sichblütenland". Xidi gilt als das Beispiel für Ming-und Qing-Wohnbauten, und Experten schätzen
es als Kleinod.
Viele der Häuser sind aus schwarzem Marmor, und durch das Dorf fließen zwei Bäche. Zwischen den 99 Gäßchen und den engstehenden Häuserwänden mag sich ein Tourist wie in einem Labyrinth fühlen. Den Dorfeingang markiert ein vier Stockwerke hohes Tor aus
dem Jahr 1578, dem sechsten Regierungsjahr des Ming-Kaisers Wanli, genannt
„Hu-Wenguang-Gedenktor", oder „Xidi-Gedenktor". Es demonstriert den sozialen Status der Familie Hu und ist gleichzeitig ein
typisches Bauwerk der Hui und das Wahrzeichen von Xidi. Aus Xidi gingen große Namen hervor, beispielsweise jener hohe Beamte Hu Wenguang, dessen Tor den Dorfeingang bewacht, oder Hu Shangzeng, ebenfalls ein hoher Beamter, oder der reiche Kaufmann Hu Guansan.
Bayanbulak: Schwanensee eingefasst von Schneebergen Lesezeichen, Weitersagen und Empfehlen
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