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Tempel des tibetischen Buddhismus Lablum
Die mysteriösen tibetisch-buddhistischen Tempel auf dem Dach der
Welt sind ein faszinierendes Reiseziel. Ein Besucher lernt dort nicht
nur die tibetische Kultur kennen, sondern entdeckt auch die einzigartige
Landschaft auf dem Qinghai-Tibet-Plateau. Ab dieser Ausgabe widmen wir
Ihnen eine Reise-Serie durch die tibetisch-buddhistischen Klöster
auf dem Dach der Welt. Heute besuchen wir den Lablum-Tempel.
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Die Mogao-Grotten
Während der Regierungszeit des Kaisers Ming Di (58-75) der Östlichen
Han-Dynastie (25-220) erreichte der Buddhismus, eine in Indien gestiftete
Religion, China auf dem Weg der Seidenstraße. Der Buddhismus und
die in seinem Gefolge entstandene Kunst entwickelten sich beispiellos
schnell. Klöster, Schreine und Höhlen entstanden entlang der
Seidenstraße.
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Yadan, die "Hexenstadt"
Die Stadt und Oase Dunhuang in der Provinz Gansu ist weltweit bekannt
durch die Mogao-Grotten. Vor kurzem fand man in Yadan, – 180
Kilometer nordwestlich von Dunhuang und 85 Kilometer westlich des Yumen-Passes
eine neue touristische Attraktion – die sogenannte, "Hexenstadt".
Es handelt sich dabei um eine Gegend mit einer ganz besonderen Beschaffenheit
der Erdoberfläche, die schon in der Periode des Quartärs,
also vor rund 7 Millionen Jahren, entstanden ist.
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Die alte Kulturstadt Dunhuang
Am 22. Juni 1900 stieß ein taoistischer Mönch namens Wang
Yuanlu in Mogao bei Dunhuang der heutigen Provinz Gansu auf eine
Höhle mit zahlreichen Kulturgegenständen, als er eine andere
Höhle, die bei einem Sandsturm begraben worden war, wieder ans
Tageslicht befördern wollte. Ausgegraben wurden mehr als 50
000 buddhistische Sutren, Dokumente mit gesellschaftlichem Wert,
Stickereien, Seidenmalereien und kultische Gegenstände aus der
Periode zwischen dem 4. und 11. Jahrhundert.
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