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QingdaoDurch seine landschaftlich schöne Lage und seine vielseitigen Urlaubsmöglichkeiten,
besonders aber durch seine Badestrände für einen Sommerurlaub, gehört
Tsingtao zu den bekanntesten chinesischen Touristenzentren. Die Haupt-Urlaubssaison
beginnt im Mai und endet im späten Oktober. Qingdao befindet sich im Süden der Shandong Halbinsel (östliche Länge 119'30'-121'00', nördliche Breite 35'35'-37'09') am Gelben Meer, umgeben von Gebirge und Meer, kann neben einer attraktiven Landschaft auch ein angenehmes Klima aufweisen. Die Gesamtküstelänge (einschl. der Küste von zugehörigeI) beträgt 870 km, die ein Viertel der Gesamtküste von Shandong ausmacht. Mit einer Fläche von 10,654 km² ist Qingdao die zweite größte Stadt in der Shangdong Provinz. Qingdao liegt in der nördlichen gemäßigten Monsunzone, wodurch das Klima hier zum gemäßigten Monsunklima gehört. Aufgrund der direkten Regulierung der Meeresumgebung und des Einflusses von Südostmonsun wird es vom typischen Seeklima geprägt. Hier gibt es feuchte Luft und klare Jahreszeiten. Im Frühling erhöht sich die Temperatur viel langsamer(ein Monat später als im Binnenland). Im Sommer ist es feucht und reich am Regen, aber nicht sehr heiß. Im Herbst gebt es wenige Regenfälle und viel Sonneschein. Im Winter herrscht die Kälte für etwa einen Monat. Am Stadtbild von Tsingtao kann man heute immer noch die wechselvolle Geschichte der Stadt mit ihren asiatischen, europäischen und amerikanischen Einflüssen ab Ende des 19. Jahrhunderts bis hin in unsere Zeit sehr gut erkennen. Ältere und moderne Gebäude stehen harmonisch nebeneinander. Dies begründet auch den Charme, den Tsingtao auf seine Besucher immer wieder ausübt. In den letzten fünfzehn Jahren wurden viele moderne Wohnhäuser, Geschäftshäuser und Hotels errichtet. Es entstanden moderne Straßen und Parkanlagen. Man hat aber auch darauf geachtet, erhaltenwürdige alte Gebäude zu sanieren und in das neugestaltete Tsingtao zu integrieren. Entlang einiger Küstenabschnitte wurden weiträumig moderne Uferpromenaden errichtet. Auf diesen Uferpromenaden zeigen chinesische Künstler ihre Meisterschaften in vielfältigen Monumenten und Kunstwerken. Sie zu bewundern, ist schon eine Reise nach Tsingtao wert. Im westlichen, dem älteren Teil von Tsingtao, bekommt man einen guten Einblick in die Vergangenheit der Stadt. Eine Besonderheit stellen hier die ausländischen Gebäude mit ihren einzigartigen Baustilen dar. Hier findet man noch einige sehr gut erhaltene Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit von 1897 bis 1914, die sorgfältig erhalten werden. Sehr interessant sind: das Wohngebäude des deutschen Gouverneurs, das mit 850.000 Reichsmark damals sehr kostspielig gebaut wurde; das Rathaus; die neugotische Michaeliskirche; die evangelische Kirche, die als Burg gebaut wurde; das Marineamt; der Marineclub; die Kasernen; die Nachbildung des deutschen Bahnhofs, die in den modernen Hauptbahnhof integriert wurde. Sehr schön ist das Villengebiet von Badaguan, das 1903 von Deutschland mit einer Million Reichsmark gebaut wurde. Auch andere Länder, besonders europäische Länder, haben ihre Baustile hinterlassen: die Villa einer dänischen Prinzessin; das Steinhaus der Weißrussen; englische Villen; Amerikanische und japanische Parkanlagen. Im Laufe der Zeit werden diese alten Gebäude eine immer größere Anziehungskraft auf Touristen ausüben. Wenn man in manchen Stadtvierteln Tsingtaos spazieren geht, bekommt man oft den Eindruck, sich in einer europäischen Stadt zu befinden. Man spricht daher auch gerne in Tsingtao: von einer europäischen Stadt im Osten.
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