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Chinas Provinzen - Autonomes Gebiet Tibet

Fläche: 1,2 Mill. Quadratkilometer
Bevölkerungszahl: 2,48 Millionen

Tibet befindet sich im südwestlichen Grenzgebiet Chinas. 1965 wurde hier das Autonome Gebiet gegründet. Die größte Nationalitätengruppe bilden die Tibeter; andere Nationalitäten sind die Hui, Moinba, Lhoba und Han. Tibet grenzt an Indien, Nepal, Sikkim, Bhutan und Myanmar.

siehe auch: Tibet (Details)

Verwaltungsgliederung und wichtige Städte

1 Stadt auf Bezirksebene: Lhasa
1 Stadt auf Kreisebene: Xigaze
6 Bezirke: Qamdo, Shannan, Xigaze, Nagqu, Nyingchi und Ngari
71 Kreise

Zahlen und Fakten zu Tibet
Provinzhauptstadt: Lhasa
Fläche in qkm: 471044
Bevölkerung (in 10000): 270
Altersverteilung 0-14 Jahre (in 1000): 711
Altersverteilung 15-64 Jahre (in 1000): 1767
Altersverteilung >65 Jahre (in 1000): 160
Altersverteilung 0-14 Jahre (%): 27
Altersverteilung 15-64 Jahre (%): 67
Altersverteilung >65 Jahre (%): 6
Bevölkerungsdichte (Einwohner / qkm): 5
Bevölkerungsdichte in Stadtgebieten (Einwohner / qkm): 1137
Durchschnittsalter (Jahre): 49
Lebenserwartung Männer (Jahre): 62
Lebenserwartung Frauen (Jahre): 66
Geburtenrate (‰)
(Lebendgeborene je 1.0000 Einwohner):
17
Sterberate (‰): 6
Wachstumsrate (‰): 11
jährl verfügbares Pro-kopf-Einkommeu Land 2004 (yuan): 1861
jährl verfügbares Pro-kopf-Einkommeu Stadt 2004 (yuan): 8200

Topographie

Tibet ist der Hauptteil des Qinghai-Tibet-Plateaus, des höchsten Plateaus der Welt. Das von hohen Gebirgsketten eingefasste Hochland liegt im Durchschnitt über 4000 Meter hoch. Im Südteil des Hochlands erhebt sich das größte Gebirge der Welt, der Himalaya, der im allgemeinen 6000 Meter hoch ist. Der an der Grenze zwischen China und Nepal liegende Qomolangma ist mit 8848,13 Metern der höchste Berg der Welt. Im nördlichen Teil erheben sich das Gebirge Kunlun und sein Ausläufer, das Tanggula, im mittleren Teil das Gangdise und im Osten das Hengduanshan mit hohen Bergen und tiefen Schluchten.

Nördlich des Gangdise und südlich des Kunlun dehnt sich das weite Plateau Nord-Tibets aus. Zwischen dem Gangdise und demHimalaya liegen die Täler Süd-Tibets, wo der Fluß Yarlung Zangbo von Westen nach Osten verläuft. Hier ist das wichtige Gebiet für Ackerbau und Viehzucht in Tibet.

 

Die wichtigsten Ströme in Tibet sind der Yarlung Zangbo, der Nujiang, der Lancangjiang und der Jinshajiang. Mit seinen Wasserkraftreserven steht Tibet in China an zweiter Stelle. Tibet hat über 1500 Seen mit einer Seenfläche von insgesamt 30000 Quadratkilometern. Damit ist Tibet eines der Gebiete mit den meisten Seen in China. Das Plateau ist auch reich an Salzseen, der größte davon ist der Nam Co.

Geographie

Das Autonome Gebiet Tibet liegt auf dem ausgedehnten Hochland am südwestlichen Rand China´s. Es grenzt im Süden und Westen an Burma, Indien, Bhutan, Sikkim und Nepal. Die Gesamtlänge der Grenze zwischen diesen Ländern und Tibet beträgt knapp 4000 km. Das autonome Gebiet hat eine Fläche von 1,22 Mio. qkm, die 12,8% der Gesamtfläche des ganzen Landes ausmachen.

Tibet nimmt den größten Teil des Qinghai-Tibet-Hochplateaus ein, das mit einer durchschnittlichen Erhebung von 4000 m über dem Meeresspiegel als "Dach der Welt" bezeichnet wird. Das Himalaya an der südlichen Seite des Tibet-Hochplateaus hat eine Gesamtlänge von 2400 km und eine durchschnittliche Höhe von 6000 m ¨¹.d.M. Davon ist der Qomolangama mit einer Höhe von 8848,13 m der höchste Gipfel der Welt. Der Yarlung Zangbo ist der größte Fluß Tibets, und die größte Schlucht des Yarlung Zangbo, mit einer Tiefe von 5382 m, die tiefste Schlucht der Welt.

Die Hauptstadt der autonomen Region ist Lhasa, eine weitere wichtige Stadt ist Shigatse.

Bevölkerung

Tibet hat eine Bevölkerung von über 2.6 Mio., zusammen gesetzt aus Tibetern (knapp die Hälfte aller Tibeter in China) Han, Moniba, Lhoba, Hui, Sherpa u.a.

Geschichte

Anfang des siebten Jahrhunderts vereinte Songtsen Gampo die tibetischen Stämme und festigte die erste Monarchie in Tibet. 1207 unterwarf Dschingis Khan Tibet. In der Ming-Dynastie (1368-1644) lebten die Tibeter und die Han-Chinesen in Eintracht. In der Qing-Zeit setzte der Kaiserhof in Tibet Ambane ein. Nach der Gründung der Volksrepublik China wurde Tibet befreit. In 1992 veröffentlicht China ein Weißbuch zu Tibet, in dem das Land als untrennbarer Teil China's bezeichnet wird.

Verkehr

Die erste Eisenbahnlinie Qinghai-Tibet, die Tibet an das Eisenbahnnetz China´s anschließt, ist im Juli 2007 für den Verkehr freigegeben werden. Die Länge der Eisenbahn beträgt nach ihrer Fertigstellung 1118 km, davon 965 km auf dem Hochland mit einer Höhe von mehr als 4000 m über dem Meeresspiegel.

Der Verkehr war in Tibet lange sehr rückständig. Anfangs der 50er Jahre gab es nur eine einzige asphaltierte Straße mit einer Länge von zwei Kilometern vor dem Potala-Palast. Von Kangding in Sichuan bis nach Lhasa dauerte eine Einweg-Reise von knapp 2000 Kilometern für die Karawanen über zwei Monate. Inzwischen umfasst das Straßennetz Tibets 220000 Kilometer. Am wichtigsten davon sind die N109 nach Qinghai, die N318 und N317 nach Sichuan, die N214 nach Qinghai und Yunnan, die N219 nach Xinjiang und die N318 nach Nepal. Jetzt sind alle Kreise mit Straßen verbunden. Mit Flugzeugen erreicht man Beijing, Chengdu, Lanzhou, Golmud, Xi´an und Katmandu.

Der wichtigste Flughafen in Tibet ist in Lhasa. Er verfügt über Fluglinien, die Tibet mit Beijing, Chengdu, Shanghai, Guangzhou und Chongqing sowie mit Katmandu, der Hauptstadt von Nepal, verbinden. Ein weiterer Flughafen ist der 1994 fertiggestellte Flughafen in Bangda.

Landwirtschaft

Ackerbau und Viehzucht haben einen großen Anteil an Tibets Wirtschaft. Die Anbaufläche beträgt 222100 Hektar und das nutzbare Weideland 53 Millionen Hektar.

In Tibet werden vorwiegend Hochlandgerste, Weizen, Kartoffeln, Sojabohnen und Raps angebaut, im Kreis Medog und Zayü auch Reis und Tee. Die Viehzucht hat eine lange Tradition. Von großer Bedeutung sind Yaks, Schafe und Ziegen. In Süd-Tibet werden Obst wie Trauben, Orangen und Bananen angebaut.

Industrie

Tibet ist reich an Bodenschätzen, die wichtigsten davon sind Kohle, Eisen, Kupfer, Salz, Glimmer und Borax. Die Erdwärme ist ein anderer Vorteil in Tibet. In Yanbajain wurde ein Erdwärme-Kraftwerk gebaut, das die Stadt Lhasa mit Strom versorgt. In zahlreichen Kreisen sind mittelgroße und kleine Wasserkraftwerke entstanden. Vertreten sind Industriezweige wie Hüttenindustrie, Maschinenbau, Textilindustrie, Chemieindustrie und Baumaterialien. Tibetische Teppiche sind begehrt in der ganzen Welt. 1998 betrug das Bruttoinlandsprodukt 9 Milliarden Yuan.

Wirtschaft

Im Vergleich zum Landesinnern ist Tibet ein unterentwickeltes Gebiet. Die Zentralregierung hat seit Jahren, besonders seit den achtzigen Jahren, die Entwicklung Tibets sehr unterstützt. Große Investitionen fielen zuerst auf die Infrastruktur, wie Straßenbau, Energieprojekte und den Bau des Telekommunikationsnetzes. Die starken Küstenprovinzen und Regionen sind desweiteren verpflichtet, ein bestimmtes Gebiet in Tibet mit Personal, Technik, Materialien und Fonds zu unterstützten. Zahlreiche Vergünstigungspolitiken werden nur in Tibet durchgeführt.

2001 erreichte das BIP in Tibet 13.86 Mrd RMB und erzielte damit ein Wachstum von 12.6% gegenüber dem Vorjahr. Die Anteile der drei Wirtschaftssektoren betrugen jeweils 27:23:50.

Die Schwerpunkte der Wirtschaft in Tibet liegen auf Land- und Forstwirtschaft, Viehzucht, Energie, Verkehr, Telekommunikation und Produktionsindustie.

Sehenswürdigkeiten

Mit seiner einzigartigen Landschaft und Kultur ist Tibet eines der außergewöhnlichsten Reiseziele der Welt.

In Tibet gibt es überall prächtige Klosteranlagen, von denen die Klöster Sera, Drepung und Jokhang in Lhasa und das Tshilhunpo in Shigatse die bedeutendsten sind. Der Potala-Palast war die Residenz des Dalai Lama und ist heute das Symbol von Tibet. Der Markt Barkhor in Lhasa und der Norbulingka-Park sind ebenfalls einen Besuch wert.

Lhasa

Lhasa, die Hauptstadt Tibets, wird oft "Hauptstadt der Sonne" genannt, weil hier, auf 3607 m Höhe, die Sonne sehr oft scheint.

Der Potala-Palast, war einst Sitz des religiösen und weltlichen Oberhauptes der Tibeter. Der Palast ist dreizehn Stockwerke hoch, mit 1.000 Räumen und 10.000 Kapellen. Seit dem 18. Jhd. wurde der Palast ausschließlich im Winter benutzt. Norbulinka, bekannt für seinen Gartenbaustil, war der Sommerpalast des Dalai Lama.

Shigatse

In Shigatse, 225 km westlich von Lhasa, liegt das Tashilhunpo Kloster und ist eine religiös überaus wichtige Stadt. 1447 gegründet, war sie die Heimat der Panchen Lamas, der Wiedergeburt (Reinkarnation) des Buddhas des ewigen Lichts. Zahlreiche wertvolle Kulturgüter sowie Wandmalereien werden hier ausgestellt.

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(Worte, die häufiger genannt wurden, werden größer geschrieben als jene, die seltener genannt wurden.)



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"一根蜡烛能点燃成千上万根蜡烛,但它的寿命并不就因此而缩短。分享幸福也不会使幸福减少。"

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