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Chinas Provinzen - HeinanFläche: 460000 Quadratkilometer Verwaltungsgliederung und wichtige Städte 12 Städte auf Bezirksebene: Harbin, Mudanjiang, Qiqihar, Daqing, Heihe,
Jiamusi, Qitaihe, Hegang, Yichun, Suihua, Shuangyashan und Jixi Allgemeines Heilongjiang befindet sich im nördlichsten Teil Nordostchinas. Sein Name leitet sich vom gleichnamigen Fluß her, dem größten Fluß der Provinz. Hier leben nationale Minderheiten - Mandschuren, Koreaner, Hui, Mongolen, Dahuren, Hezhe, Oroqen und Ewenki - mit einer Gesamtzahl von 1,4 Millionen Menschen. Die Bevölkerung ist auf die Songnen-Ebene und die Industrie- und Bergbaustädte konzentriert.
Die chinesische Provinz Hebei liegt im Nordosten Chinas und umschließt die regierungunmittelbare Stadt Peking (Beijing) fast vollständig. Hebei grenzt außerdem an die Provinzen Shanxi im Westen, die Innere Mongolei im Norden, Liaoning im Nordosten, die regierungsunmittelbare Stadt Tianjin im Osten, Shandong im Südosten und Henan im Süden. Topographie Im großen und ganzen ist der nördliche Teil hoch und der südliche Teil tief, während ganz im Süden Hügelland liegt. Die Provinz lässt sich entsprechend der Bodengestalt in vier Teile gliedern: 1. Das Kleine Hinggan- und das Yilehuli-Gebirge in Nord-Heilongjiang: Die Gipfel hier sind alle mehr als 1000 Meter hoch, die Berge kuppelförmig, die Täler eben und breit. Einige Gegenden des Kleinen Hinggan-Gebirges waren früher vulkanisch. 2. Die Songnen-Ebene in Mittel-Heilongjiang: Diese Ebene, zum Nordteil der Nordostchinesischen Ebene gehörig, wurde durch Ablagerungen des Songhuajiang und Nenjiang und Erosion gebildet, weist fruchtbare Schwarzerde auf und ist deshalb das wichtigste Agrargebiet der Provinz. 3. Die Sanjiang-Ebene am Nordostrand Heilongjiang: Diese Ebene entstand durch Ablagerungen des Heilongjiang, Songhuajiang und Wusuli. Sie ist tief gelegen und durchsetzt von Sümpfen und Marschland. Ein Teil des weiten Öflandes auf dieser Ebene wurde durch die Einrichtung großer, mechanisierter Staatsgüter in Getreide-Anbaugebiete umgewandelt. 4. Das Südost-Bergland südlich des Songhuajiang: Dieses Gebiet mit dem Zhangguangcailing und Laoyeling als wichtigsten Gebirgszüge ist ein Teil des Ost-Berglandes von Nordostchina.
Die Provinz Heilongjiang verfügt über fünf große Flusssysteme - den Heilongjiang, Songhuajiang, Wusuli, Nenjiang und Suifenhe. Es gibt 1741 größere Wasserwege, deren Hauptläufe insgesamt 4907 Kilometer lang sind. Zu den großen Seen gehören der Große Xingkai Hu, der Kleine Xingkai Hu, der Jingbo Hu und der Wudalian Chi. Die jährliche fließende Wassermenge der Provinz beträgt 93,6 Milliarden Kubikmeter, was Wasserkraftreserven für 7,15 Millionen Kilowatt ausmacht. Große StädteShijiazhuang, Baoding, Tangshan, Qinhuangdao, Handan, Zhangjiakou SpracheGesprochen Sprache: Mandarin (Putonghua). Geschriebene Sprache: Vereinfachtes Chinesisch. WetterHebei hat ein Klima ähnlich dem in Deutschland, mit ähnlichen markanten Wechseln der Jahreszeit. Mit Regenmengen um 600 mm pro Jahr regnet es auch etwa so viel wie in Deutschland. Im Unterschied zu Deutschland kann es im Frühling gelegendlich zu Sandstürmen kommen, die aus dem Westen herüberwehen. Die Provinz hat ein kaltgemäßigtes Kontinentalklima. Sie ist Chinas nördlichste Provinz mit dem längsten Winter. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt zwischen 3 °C und -2 °C, die Vereisungsdauer der Flüsse beträgt 5 bis 6 Monate und die durchschnittliche frostfreie Periode im Jahr 120 Tage. Die Provinz weist einen durchschnittlichen Jahresniederschlag von etwa 550 Millimeter auf. Die Sommer sind warm und regenreich mit langer Sonnenscheindauer, was für die landwirtschaftlichen Kulturen günstig ist. Landwirtschaft Die Provinz besitzt ausgedehnte Ebenen und gehört zu den wichtigen Handelsgetreide-Zentren Chinas, da sie überall fruchtbare Schwarzerde aufweist. Die Anbaufläche der Provinz beträgt 130 Millionen Mu, was gegenüber 1949 eine Steigerung um 48,5 % bedeutet. Die weiten Ödland-Gegenden im Norden der Provinz wurden zum Teil zum Ackerland umgewandelt, doch sind knapp 5 Millionen Hektar bis heute noch Ödland, und 5,2 Millionen Hektar kahles Bergland und Steppe können noch erschlossen werden. Die gesamte Anbaufläche der dortigen 872 Staatsgüter entspricht 40 % der Gesamtfläche der Staatsgüter des ganzen Landes. Es werden hauptsächlich Sojabohnen, Mais, Weizen, Hirse, Sorghum, Zuckerrüben, Flachs und Sonnenblumen angebaut, und Sojabohnen zeichnen sich durch ihre hohe Qualität aus. Das Waldgebiet Heilongjiangs beträgt rund 23,3 Millionen Hektar, was 49 % der Gesamtfläche der Provinz entspricht. Der Holzvorrat steht an der Spitze des ganzen Landes. In den dichten Wäldern gibt es viele Wiesel, Bobel und Ottern, außerdem werden Ginseng, Hirschgeweihsprossen und Moschus gewonnen. Industrie Unter den Bodenschätzen sind Erdöl, Kohle und Gold die wichtigsten. Mit seinen Reserven von mehr als 2,5 Milliarden Tonnen nimmt das Erdöl der Provinz den ersten Platz des Landes ein. Das Ölfeld Daqing ist bekannt im In- und Ausland. Die Vorkommen von 9,8 Milliarden Tonnen Kohle guter Qualität finden sich vor allem in Hegang, Jixi, Shuangyashan und Qitaihe. Auch die Vorkommen an Kupfer, Aluminium, Blei, Zink, Silber, Molybdän, Wismut und Kobalt sind recht bedeutend. Kohle-, Holz- und Erdölindustrie sowie Maschinenbau sind die Hauptindustriezweige. Auch die Chemie-, Zucker-, Leinenspinnerei- und Papierindustrie sind sehr entwickelt. Im Jahr 1998 betrug das Bruttoinlandsprodukt der Provinz 283 Milliarden Yuan. Verkehr Der Eisenbahnverkehr dominiert, mit Harbin als Eisenbahnknotenpunkt der Provinz. Die Länge des Eisenbahnnetzes beträgt 5513 Kilometer und des Landesstraßennetzes 46000 Kilometer. Heilingjiang hat unter den nördlichen Provinzen die am höchsten entwickelte Binnenschiffahrt. Der Heilongjiang und Songhuajiang, deren befahrbare Länge in der Provinz 5137 Kilometer beträgt, sind die Hauptschiffahrtswege. Sehenswürdigkeiten Das Kloster Wenmiao in Harbin, die Ruinen von Huiningfu im Kreis Acheng, die Wälder in Vulkankratern im Kreis Ning´an und zahlreiche andere Ruinen sind Besuche wert. Die Provinzhauptstadt Harbin liegt am Südufer des Songhuajiang. Ihre Fläche beträgt 1637 Quadratkilometer, und die Bevölkerung zählt 2,38 Millionen Menschen. Sie ist eine Stadt der Schwerindustrie mit Maschinenbau als Schwerpunkt und zugleich auch eines der Zentren von Wirtschaft, Kultur und Verkehr im nördlichen Teil Nordostchinas. Die Stadt Daqing ist der Standort des berühmten Ölfelder Daqing. Tourismus in HebeiDie Provinz Hebei ist besonders reich an historischen Stätten und Bauwerken. Es ist eine der Ursprungsgebiete der chinesischen Zivilisation. Die Große Mauer Das östliche Ende der Großen Mauer aus der Ming-Dynastie verläuft durch die Provinz Hebei bis zur Küste bei dem Ort Shanhaiguan, nahe der Stadt Qinhuangdao. Beidaihe Strandbad Gelegen nahe dem östlichen Ende der Großen Mauer, ist das Beach Resort Beidaihe ein populärer Ort zum Sonnenbaden und Relaxen. Chengde Berg Resort Die Chengde-Anlage ist unter dem Namen Rehe-Palast ein von der UNESCO geschütztes Weltkulturerbe. Der Rehe-Palast war ursprünglich die Summerresidenz der Kaiser aus der Qing-Dynastie. Zunhua und Yixian An diesen Orten befinden sich kaiserliche Grabanlagen aus der Zeit der Qing-Dynastie. Die sogenannten Östlichen Qing-Gräber befinden sich in Zunhua, die Westlichen Qing-Gräber befinden sich in Yixian. Die Grabanlagen sind außerdem Teil einer von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Anlage. Zhaozhou-Anji-Brücke Die Zhaozhou-Anji-Brücke wurde während der Sui-Dynastie gebaut und ist die älteste Steinbogenbrücke in China. Das Brückenbauwerk ist ein interessantes Beipiel für alte chinesische Baukunst. Baoding Baoding ist die alte Hauptstadt der Provinz und beherbergt zahlreiche historische Gebäude. Unter anderem den alten Zhili-Gouverneurspalast. Xibaipo An diesem Ort hielt sich die Führung der Kommunistischen Partei Chinas während der letzen Jahre des Bürgerkriegs auf. Heute erinnert eine umfangreiche Gedenkstätte an diese Tatsache. Xibaipo liegt etwa 90 km von der Stadt Shijiazhuang entfernt. Frühe Geschichte von HebeiDie Region um Hebei war schon vor über 500.000 Jahren durch Vorfahren des Menschen besiedelt. Der so genannte Peking-Mann war eine Unterart des Homo Erectus und lebte wahrscheinlich in dem Gebiet des heutigen Hebei. Vor kurzem wurde in Hebei eine archeologische Entdeckung gemacht, die schon bald als das "Pompeii Chinas" galt. Im östlichen Teil der Provinz wurde eine altertümliche Stadt, wahrscheinlich eine boomendes Handelszentrum zur Zeit der Song-Dynastie, ausgegraben. Die Stadt ist vermutlich vor über 700 Jahren durch eine Naturkatastrofe verschüttet worden war. Archäologen rätseln noch, ob der Grund des plötzlichen Untergangs ein Erdbeben oder eine große Flutkatastrofe war. Hebei zur Zeit der DynastienHebei war in den Jahrtausenden des dynastischen Chinas immer ein wichtiges und im Mittelpunkt stehendes Gebiet. Es ist eines der kulturellen Zentren Chinas und liegt zudem noch nahe der Nordgrenze des Reiches, die über die Jahrtausende immer wieder von feindlichen Armeen angegriffen wurde. Hebei war oft von diesen Angriffen betroffen. Den Namen Hebei erhielt die Provinz in der Zeit der Tang-Dynastie in den Jahren zwischen 618 und 907 unserer Zeitrechnung. Während der Ming-Dynastie wurde die Provinz direkt der Kontrolle der Zentralregierung unterstellt, da sie rund um die Hauptstadt Peking lag. Daher wird die Provinz auch Zhili genannt, die "Direkt Verwaltete". Diesen Status behielt Hebei bis zum Ende der Qing-Dynastie und die Errichtung der Republik China im Jahre 1912. Jüngere Geschichte von HebeiDie Republik kollabierte bereits kurz nach der Errichtung und China fiel in einen Bürgerkrieg. Erst mit der Machtübernahme der Kommunisten konnte der Bürgerkrieg beendet und das Land befriedet werden. Hebei erhielt wieder den Status einer Provinz und wurde um einige Gebiete Manchuriens und der Inneren Mongolei erweitert. Die Hauptstadt Hebeis wurde von Baoding nach Shijiazhuang verlagert, wo sie sich noch heute befindet. Am 28. Juli 1976 wurde die Stadt Tangshan im Osten Hebeis Opfer eines verherenen Erdbebens, das etwa 240.000 Menschen das Leben kostete und noch ein Jahrzehnt später Nachbeben hervorrief. Minderheiten in HebeiDie große Mehrheit der Einwohner von Hebei gehören dem Volk der Han an. Daneben gibt es in Hebei aber auch Angehörige von 53 anderen Nationalitäten in China. Die größten Gruppen stellen die Manchu, die Hui, Mongolen, die Zhuang, Koreaner, Angehörige der Miao, und der Tujia. Der Anteil aller Minderheiten an der Bevölkerung von Hebei beträgt rund 4%, wobei viele Angehörige von Minderheiten in einem der Autonomen Landkreise von Hebei leben, die von Angehörigen der geweiligen Minderheit verwaltet werden. Sprachenvielfalt in HebeiMit Ausnahe des westlichen Grenzgebietes der Provinz wird in ganz Hebei Mandarin (Putonghua) gesprochen. Entlang der Westgrenze von Hebei sind verschiedene Dialekte der Sprache Jinyu weit verbreitet, die entfernte Ähnlichkeit mit dem Mandarin hat. Kunst und HandwerkDie Provinz Hebei ist unter anderem Bekannt für das Porzeland aus Dingzhou. Auch im Bereich Tanz und Theater hat die Provinz eigene Stile hervorgebracht. Unter anderem Pingju, das Hebei Bangzi und das so genannte Cangzhou Kuaiban Dagu. WirtschaftDurch seine Wirtschaftsleistung von über 70 Milliarden Euro im Jahr 2003 ist Hebei eine der reicheren Provinzen Chinas. Der erwirtschaftete Betrag pro Kopf der Bevölkerung betrug im Jahr 2003 rund 1050 € (entspricht etwa 10.508 RMB). Industrie in HebeiHebei ist eine der schnell wachsenden Küstenprovinzen Chinas mit üblichen Wachtumsraten von über 10% pro Jahr. Die Provinz Hebei verfügt über große Lagerstätten an Kohle und Eisenerzen. Der Abbau und die Verarbeitung dieser Rohstoffe bildet eine der wichtigsten Industrien von Hebei. Daneben sind die Textilindustrie, die chemische Industrie, Erdölverarbeitung und Energieerzeugung wichtige Wirtschaftszweige. Die Landwirtschaft spielt in Hebei nach wie vor eine wichtige Rolle, obwohl der Anteil der in der Landwirtschaft arbeitenden Bevölkerung stetig zurückgeht. Hebei ist jedoch weiterhin der größte Baumwollproduzent Chinas. Weitere landwirtschaftliche Produkte aus Hebei sind unter anderem Weizen, Hirse und Mais, sowie Sesam, Sojabohnen und Erdnüsse. InfrastrukturAufgrund seiner Lage rund um die Hauptstadt Peking, verfügt Hebei über das am besten ausgebaute Fernstraßennetz ganz Chinas, ebenso wie über die besten Schienenverbindungen des Landes. Direkte Bahnverbindungen in andere Provinzen existieren unter anderem nach Guangzhou, Harbin, Baotou, Nanjing, Shanghai, Jiujiang und Jinan. Die Städte Shijiazhuang und Shanhaiguan sind wichte zentrale Knotenpunkte für den Schienen-Gütertransport. Die Stadt Qinhuangdao im Osten von Hebei ist ein wichtiger Hafen für Nordchina, wohingegen die Provinzhauptstadt Shijiazhuang ein Drehkreuz von den Luftverkehr ist.
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