Landeskunde China - Naturschutzgebiete
China hatte Ende 2000 1227 Naturschutzgebiete mit einer gesamten Fläche von 92,21
Millionen Hektar, die etwa 9,85 % der Landesfläche Chinas ausmachte.
Damit hat China den Weltdurchschnitt übertroffen.
Das erste Naturschutzgebiet Chinas, das Dinghushan-Naturschutzgebiet,
das vor allem einen tropischen Regenwald schützt, wurde 1956 bei der
Stadt Zhaoqing in der Provinz Guangdong gegründet. Zahlreiche Naturschutzgebiete
entstanden danach in den 80er und 90er Jahren und schlossen sich dem
internationalen Programm der Biosphäre an. Chinas Naturschutzgebiete
konzentrieren sich zu 75 % in Westchina.
Das größte Naturschutzgebiet ist das sogenannte "Drei-Quellen-Naturschutzgebiet" mit
einer Fläche von 31800000 Hektar, das Mitte 2000 im südlichen Teil von
Qinghai entstand. Dieses Gebiet ist ökologisch von großer Bedeutung,
weil der Yangtse, der Gelbe Fluß und der Lancangjiang (Mekong) hier entspringen.
Mit der Gründung dieses Naturschutzgebiets wird außerdem Tieren wie den
tibetischen Bergantilopen und den Wildeseln ein sicherer Lebensraum geschaffen.
Es ist vorgesehen, bis 2005 12 % der Landesfläche zu Naturschutzgebieten
zu machen.
Lesezeichen, Weitersagen und Empfehlen
(Worte, die häufiger genannt wurden, werden größer geschrieben als jene, die seltener genannt wurden.)
|