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Landeskunde ChinaChina ist unterteilt in 22 Provinzen, 5 autonome Gebiete, 4 regierungsunmittelbare Städte und 2 Sonderverwaltungszonen. Fläche Lage Von Nord nach Süd erstreckt sich China vom Fluß Heilongjiang nördlich von Mohe in der Provinz Heilongjiang auf etwa 53° n. Br. bis zum Zengmu-Riff, ca. 4° nördlicher Breite, in der Nansha-Inselgruppe im Südchinesischen Meer. Die größte Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt rund 5500 Kilometer. Von West nach Ost dehnt sich China von der Pamir-Hochebene westlich des Kreises Wuqia im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang bis zum Zusammenfluß der Flüsse Heilongjiang und Wusuli im Kreis Fuyuan in der Provinz Heilongjiang aus. Die größte Ausdehnung von Osten nach Westen beträgt 5200 Kilometer. Infolge der Größe des Landes ergibt sich von Osten nach Westen eine Zeitdifferenz von mehr als vier Stunden. Nachbarländer Der schmalste Fluß der Welt Der Haolai genannte Fluß - der Name ist mongolisch und bedeutet Halsloch - ist für die Verbindung von zwei Seen, die sich im Dalinuoer-Naturschutzgebiet befinden, sehr wichtig. Er ist 17 Kilometer lang und hat eine durchschnittliche Tiefe von 50 Zentimetern. Das Quellwasser des Duonuonuoer-Sees speist den Fluß, der dann in einen größeren See namens Dalinuoer mündet. Die Eigenart dieses Flusses liegt jedoch darin, dass er sehr schmal ist: seine Breite beträgt ca. zehn Zentimeter und an der schmalsten Stelle sogar nur wenige Zentimeter. Größere Fische können sich an dieser Stelle nur mit Mühe durchzwängen. Laut Experten hat der Fluß eine stabile Strömung und besitzt trotz seiner Winzigkeit alle Eigenschaften eines typischen Flusses. Vom Yangtse-Alligator zum Drachen In Resten der Yangshao-Kultur in der Stadt Puyang, Provinz Henan, wurde 1987 ein mit Muscheln zusammengesetztes Drachenbild entdeckt, das mit seinem wahrscheinlichen Alter von 6400 Jahren der älteste uns bekannte Drachen sein soll. Dieser Muscheln-Drachen hat vorne Krallen mit fünf Zehen und hinten mit vier, das Ebenbild des Yangtse-Alligators. Schon in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts stellte ein chinesischer Wissenschaftler fest, dass frühe Schöpfer von Drachenbildern den Alligator als Vorbild genommen hätten. Das heutige Drachenbild habe dann erst im Verlauf von Jahrtausenden Anstalt angenommen. Wasser aus dem Süden für den Norden China ist ein Land, das in weiten Teilen unter Wassermangel leidet. Während es in manchen Gegenden Südchinas Wasser im Überfluß gibt, sind große Gebiete Nordchinas niederschlagsarm. So musste bereits Wasser vom Süden in den Norden geleitet werden, z.B. vom Gelben Fluß zur Stadt Tianjin. Für eine weitere Versorgung des trockenen Nordens kommt im Prinzip nur das Wasser aus dem Yangtse in Frage. Dafür gibt es bereits drei Konzepte, nämlich eine Wasserleitung durch den Osten des Landes, eine durch die Mitte und eine im Westen. Die Ostlinie, die zum größten Teil dem Verlauf des Großen Kanals entsprechen würde, hat jedoch erhebliche Mängel: Das Wasser am Unterlauf des Yangtse ist stark verschmutzt und auch der Betrieb einer solchen Leitung wäre teuer, weil das Wasser gepumpt werden müsste. Außerdem würden jene Gebiete, die von diesem Projekt profitieren, nur Gebiete an der Küste sein. Die Westlinie verliefe vorwiegend durch die bergischen Gebiete in Westchina. Hier wäre vor allem die Wasserscheide des Yangtse und des Gelben Flusses, nämlich das Gebirge Bayan Har, zu überwinden. Drei lange Tunnel mit einer Gesamtlänge von etwa 310 Kilometern müssten gebohrt werden. Rund 20 Milliarden Kubikmeter Wasser pro Jahr würden, so die Pläne, auf diesem Weg nach Norden geleitet, und zwar nach Qinghai, Gansu, Shaanxi, Shanxi und in die Innere Mongolei. Aufgrund des technischen Stands von heute ist das Projekt einer Westlinie allerdings schwer in die Tat umzusetzen. Realistischer erscheint das Konzept der Mittellinie. Das Wasser würde vom Stausee Danjiangkou des Hanjiang, des größten Nebenflusses des Yangtse an dessen Mittellauf, abgeleitet. Ein Kanal von einer Länge von 1226 Kilometern müsste angelegt werden. Rund 15 Milliarden Kubikmeter Wasser würden durch ihn dann bis nach Beijing und Tianjin geleitet. Im Jahr 2010 könnte es soweit sein, dass aus den Wasserhähnen von Beijing Wasser fließt, das aus dem Yangtse stammt. Grundzahlen des Territoriums
Die Zahlen über Flächen von Taiwan, Hong Kong und Macau wurden nicht berücksichtigt.
Landeskunde China - Becken
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