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Chinas Nationalitäten (Minderheiten) 中国的少数民族 - BevölkerungszahlAm 1. November 2000 hat China seine 5. Volkszählung durchgeführt. Dabei gab es folgende Zahlenergebnisse: Insgesamt hatte China zu diesem Zeitpunkt 1265830000 Bürger, die Bevölkerung Hong Kongs, Macaos und Taiwans nicht eingerechnet. 1159400000 Bürger gehörten der Nationalität der Han an; das waren 91,59 % der Gesamtbevölkerung. Die anderen 55 Nationalitäten zusammen hatten 106430000 Angehörige und stellten damit 8,41 % aller Einwohner. Im Vergleich zur 4. Volkszählung ist die Bevölkerung der nationalen Minderheiten innerhalb von zehn Jahren um 15230000 gewachsen. Die Wachstumsrate für diesen Zeitraum liegt bei 15,37 % und ist um 5,48 Prozentpunkte höher als bei den Han. Bei den Gaoshan, Qiang, Maonan, Baoan und Tu lag die Wachstumsrate sogar über 40 %. Aber es gibt auch einzelne nationale Minderheiten, die kein Bevölkerungswachstum verzeichnen bzw. deren absolute Bevölkerungszahl sogar gesunken ist. Das ist z.B. bei den Koreanern so. Ihre Zahl von mehr als 1900000 hat sich innerhalb von zehn Jahren nur um 480 Menschen erhöht. Die Zahl der Usbeken ist in diesen zehn Jahren um 2300 und die der Tataren um 170 zurückgegangen. Vor 1949 sank die Bevölkerungszahl der nationalen Minderheiten generell immerzu. Manche Nationalitäten schienen sogar völlig zu verschwinden, wie z.B. die Hezhe, die im späteren 17. Jahrhundert noch mehr als 12000 Angehörige hatten, in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts aber nur noch etwa 300. Ursachen für so tragische Entwicklungen waren die rückständigen Gesellschaftsverhältnisse, kärgliche Lebensbedingungen, Kriege und Unruhen, Krankheiten und Armut. In der Zeit vor der Gründung der VR China gab es unter den nationalen Minderheiten niedrige Geburtenraten, aber hohe Sterberaten. Nach der Gründung der VR China hat die chinesische Zentralregierung die nationalen Minderheiten bei ihrer Entwicklung allseitig unterstützt. Durch ständige Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse ist die Sterberate, besonders die bei den Geburten, stark gesunken und die durchschnittliche Lebenserwartung hat sich erhöht. Zugleich legt der Staat bei Durchführung seiner Bevölkerungspolitik bei den nationalen Minderheiten andere Maßstäbe als bei der Bevölkerungsmehrheit der Han an. Dies alles erklärt das relativ hohe Wachstum der Bevölkerung der nationalen Minderheiten.
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