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Chinas Nationalitäten (Minderheiten) - Die mongolische Nationalität (蒙古族 - Meng Gu Zu)Nach dem 5. nationalen Zensus von 2000 gehörten der mongolischen Nationalität
5,8139 Mio. Menschen an, die überwiegend im Norden des Landes ansässig
waren.
Die Yuan-Dynastie ging 1368 unter. 1947 wurde das Autonome Gebiet Innere Mongolei gegründet. Es ist das größte von Mongolen bewohnte Gebiet in China. Seit langem nennt man die Mongolen das "Volk auf dem Rücken der Pferde". Ihre traditionelle Produktionsweise ist Viehwirtschaft; sie leben daher oft nomadisch und sind geübte Jäger. Früher lebten die Hirten dort, wo es Wasser und Weideland gab. Sie lebten in Jurten, die leicht abzubrechen und aufzuschlagen waren. Heute sind die meisten Hirten sesshaft geworden. Sie wohnen in Häusern aus Ziegeln, Holz oder Erde. Motorräder und Autos ersetzen allmählich die Pferde und werden die neuen Verkehrsmittel der Hirten.
Die Mongolen singen und tanzen gern. Sie haben eine eigene Sprache und Schrift und sind überwiegend Anhänger des Lamaismus. Das Epos Gyangger ist eines der drei Heldenepen, die auf Chinas Boden geschaffen wurden. Die traditionelle Medizin der Mongolen ist bekannt für ihre entwickelte Chirurgie, wirkungsvolle Wundbehandlung und Heilung von Knochenbrüchen. Die Mongolen trugen früher meist lange Oberkleider und Stiefel; heute sieht man das fast nur noch bei Festveranstaltungen oder zu touristischen Zwecken. Mongolen essen hauptsächlich Rind- und Hammelfleisch, Milchprodukte und in Butter geröstete Hirse. Dazu trinken sie Tee mit Milch. Neben traditionellen Festen wie dem Frühlingsfest wird jährlich von Juli bis August das Nadam-Fest gefeiert, was auf Mongolisch "Vergnügung und Spiel" bedeutet. Zum Nadam-Fest gehören Ringen, Pferderennen, Bogenschießen, Singen, Tanzen und natürlich ein buntes Markttreiben.
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