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Hongkongs 18 StadtteileWerden Sie Zeuge der unglaublichen Energie einer Stadt, die sich immer wieder neu erfindet und dabei stets die Balance zwischen Altem und Neuem hält. Nie werden Sie den ersten Eindruck, den diese moderne Stadt der Zukunft auf Sie machen wird, vergessen. Hong Kong International AirportDieses architektonische Meisterwerk, Teil eines 155,3 Mrd. HK$ Bauprojektes, zu dem Bahn, Straßen- und Brückenkonstruktionen zählen, liegt auf einer eingeebneten Insel im Norden vor Lantau. Er wurde im Juli 1998 mit zwei sehr wichtigen Besuchern eröffnet – Bill Clinton und Jiang Zemin. Perfekt passend zu diesem preisgekrönten architektonischen Paradestück des weltbekannten Architekten Sir Norman Foster ist die Tsing Ma Bridge: Mit 2,2 Kilometern Länge ist sie die längste Straßen- und Zughängebrücke der Welt und ein Meisterwerk moderner Bautechnik. Sie ist die Verbindung zum Festland mit dem Hochgeschwindigkeitszug Airport Express, in dem Sie Kowloon in 20 und Central auf Hong Kong Island in 23 Minuten erreichen. Und da beginnt Ihr Abenteuer... Hong Kong IslandCentral: Hier lebt die Finanz- und Geschäftswelt, in der malerische Kolonialgebäude stolz neben futuristischen Monolithen stehen. Eine neue Sehenswürdigkeit erhebt sich in Central über den Star Ferry Piers – das Two IFC (International Finance Centre) Gebäude. Mit seinen 420 Metern Höhe ist das Two IFC der höchste Wolkenkratzer Hong Kongs und der vierthöchste der Welt. Central ist ein Magnet – wegen der legendären Star Ferry, die einen der schönsten und erinnerungswürdigsten Bootsausflüge quer durch einen der am häufigsten fotografierten Hafen der Welt bietet. Sie hat 1998 ihren 100. Geburtstag gefeiert und bringt Sie in etwa acht Minuten nach Tsim Sha Tsui. Central ist auch ein Einkaufsparadies. Lan Kwai Fong, das berühmte Nachtviertel, ist hier und auch SoHo (South of Hollywood Road) – ebenfalls „in“ wenn es um Abendessen und Unterhaltung geht. Wan Chai: Berühmt als Heimat der Suzie Wong, fällt das heutige Wan Chai eher durch die vielen kleinen Läden auf – von Fischmärkten über Kunsthandwerk und alten chinesischen Druckereien. Mittendrin ist die Nachtszene mit vielen neuen Trend-Bars und Restaurants, die sich mit älteren traditionellen „Etablissements“ ergänzen. In dieser Gegend steht auch das Hong Kong Convention and Exhibition Centre, wo 1997 die Zeremonie der Übergabe stattgefunden hat. Direkt am Hafen gebaut, gleicht es einem fliegenden Vogel und symbolisiert den freien Geist der Stadt. Gleich daneben befindet sich eines der höchsten Gebäude Hong Kongs: das Central Plaza mit der stolzen Höhe von 374 Metern und 78 Stockwerken. Ab 18.00 Uhr kann man auf dem Dach des Gebäudes die Uhrzeit ablesen, denn alle 15 Minuten wechselt die Farbe der Neonbeleuchtung. Eine Fahrt zur Sky Lobby in der 46. Etage rückt Hong Kong Island und Kowloon in die rechte Perspektive. Causeway Bay und Happy Valley: Besonders beliebt für Unterhaltung und Einkaufen. Die Gegend besitzt auch eine der größten Pferderennbahnen der Welt, auf der das erste Rennen im Jahr 1846 ausgetragen wurde. Die japanischen Kaufhäuser in Causeway Bay zählen zu den größten der Stadt. Und es gibt jede Menge chinesische Teehäuser, die Tee und Snacks à la Hong Kong servieren. Hier wuselt es bei Tag und Nacht und im Morgengrauen können Sie im Victoria Park die Bewohner beobachten, wie sie bei Tai Chi (chinesischem Schattenboxen) inneren Frieden finden. South Side: Verlassen Sie das brodelnde Leben für eine ruhigere Atmosphäre. Aberdeen Harbour mag von hohen Wohnblocks umringt sein, aber die Fischer leben immer noch auf ihren polierten Holzdschunken. Abends bestimmt das Jumbo Floating Restaurant im Hafen von Aberdeen das Bild. Nicht weit ist Ocean Park, eine Amüsier-Oase entlang zweier Berggipfel. Hier gibt es haarsträubende Fahrgeschäfte, eine Seilbahn mit tollem Ausblick, eines der größten Riff-Aquarien der Welt, Robben, Seelöwen und die beiden beliebtesten Gäste – die Riesenpandas An An und Jia Jia. Ein unvergleichliches Erlebnis, welches Unterhaltung, Bildung und Naturschutz miteinander verbindet. KowloonTsim Sha Tsui: Willkommen im Besucher-Mekka. Erkunden Sie die „Goldene Meile“, einen Boulevard voller Hotels und Geschäfte, der ab der Spitze der Halbinsel die Nathan Road entlang führt. Sie ist Hong Kongs Antwort auf die Fifth Avenue und die Champs Elysées. Schlendern Sie im Kowloon Park durch den Sculpture Walk mit lokalen und internationalen Ausstellungsstücken. Nehmen Sie sich Zeit, um den alten Uhrenturm am Star Ferry Terminal zu bewundern. Er war Teil des Kowloon-Canton-Railway Bahnhofs, der 1975 nach Hung Hom verlegt worden ist. Yau Ma Tei und Mong Kok: Werfen Sie einen Blick auf traditionelle chinesisches Stadtleben. Yau Ma Tei heißt übrigens „Ort der Sesampflanzen“, weil es einst Farmland war. Heute ist es ein Labyrinth aus engen, faszinierenden Straßen. Mong Kok ist angeblich das am dichtesten besiedelte Stadtgebiet der Welt. Beide Gegenden stecken voller faszinierender Märkte, auf denen alles von Blumen bis Goldfischen über Jade und Singvögel verkauft wird New TerritoriesAusgebreitet zwischen Kowloon und dem Festland China liegen die 796 Quadratkilometer Land der New Territories – ein Kaleidoskop bunter Kontraste: Hügelige Wälder und brodelnde Neustädte; Entenfarmen und Wildreservate; sandige Buchten und verzierte Tempel; wuselige Märkte und einsame Dörfer. Vorgelagerte InselnZu Hong Kong gehören mehr als 260 vorgelagerte Inseln und auch wenn nur wenige bewohnt sind, bieten sie unzählige Erlebnisse für abenteuerlustige Besucher, die Ruhe suchen und einen Eindruck bekommen möchten, wie Hong Kong einst war. Lantau Island ist ein Muss für Wanderer und Naturliebhaber; Lamma Island ist grün und berühmt für Meeresfrüchte-Restaurants; Cheung Chau und Peng Chau sind klein und leben das traditionelle Fischerdorf-Leben. Viele Inseln sind nur eine Stunde per Fähre von Central entfernt – und schon die Fahrt macht Spaß! Po Lin KlosterNeil Armstrong hat die Chinesische Mauer nicht erwähnt, als er 1969 diesen großen Schritt für die Menschheit machte. Ich weiß, es ist ein Trugschluss, dass man vom Mond aus alles sehen kann, was von Menschenhand gestaltet wurde, aber wenn man es könnte, müsste man auch einen kleinen Fleck südlich der Chinesischen Mauer sehen. Eigentlich ist er gar nicht klein, jetzt wo ich unter dem größten im Freien sitzenden Bronze-Buddha der Welt stehe. Ich habe sofort Ehrfurcht vor dieser riesigen Statue – ebenso wie die Pilger vor mir. Sie verbeugen sich jede Sekunde ihres Aufstiegs der 268 Stufen vor ihr. 202 Tonnen schwer und 26 Meter hoch steht, nein sitzt der Buddha gleich unter dem Po Lin Kloster, einem stillen Ort hoch oben auf den Serpentinen von Lantau Island. Sie können hier auch leckeres chinesisches vegetarisches Essen kosten. Es gibt noch viele kleine Klöster überall auf der Insel. Nicht versäumenDas erste „Muss“ für jeden Besucher ist der Victoria Peak, wo Sie die Vielfalt und die wahre Größe der Stadt erahnen können. In etwa sieben Minuten sind Sie dank der Peak Tram hoch oben in den Wolken. Sie allein sagt schon viel über die Stadt aus – ein historisches Transportmittel, um ein Panorama aus modernen Wolkenkratzern und Hügeln zu erleben. Die Bahn, die 396 Meter den Berg hochgezogen wird, ist seit 1888 in Betrieb. Gehen Sie in eine Straße und lassen Sie sich treiben in einer Welle der Bewegungen, Töne und Gerüche. Um eine Ahnung vom Leben hier zu bekommen, fahren Sie mit der Mid-Levels Escalator, die sich durch einen Teil des teuersten Wohngebietes der Stadt schlängelt. Mit ihren 800 Metern Länge ist sie die weltlängste überdachte Rolltreppe im Freien und sie transportiert etwa 36.000 Menschen pro Tag. Sie hat eine eigene „Rolltreppen-Kultur“ mit Bars, Cafés und Restaurants entlang des Weges kreiert. Ein weiters „bewegendes“ Erlebnis ist die Fahrt im Doppeldeckerbus von Central nach Stanley an der Südseite von Hong Kong Island. Es geht durch enge Serpentinen und Kurven, hinauf und hinab und bietet ununterbrochen tolle Aussichten. Den besten Blick hat man auf den vordersten Sitzen.
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