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Die Geschichte Chinas - Von der Urgesellschaft zur Sippengesellschaft (bis zum 21. Jahrhundert v. Chr.)Archäologische Funde zeigen, dass schon vor 1,7 Millionen Jahren Urmenschen im ausgedehnten Gebiet des heutigen China lebten. Die Urgesellschaft Der Yuanmou-Mensch Der Lantian-Mensch Vielerorts im heutigen Gebiet von China wurden weitere Spuren frühen menschlichen Lebens entdeckt. Die bekanntesten davon sind die des Peking-Menschen. Der Peking-Mensch Der Peking-Mensch, der vor mehr als 500000 Jahren lebte, wies schon die elementaren Merkmale des heutigen Menschen auf: Er konnte aufrecht gehen, war in der Lage, primitive Werkzeuge herzustellen, und verstand es, das Feuer zu gebrauchen und zu erhalten. Er lebte in Gemeinschaften von der Jagd und vom Sammeln. Dies war die Urgesellschaft, die früheste Gesellschaftsorganisation. Der Dingcun- und der Hetao-Mensch Der Hetao-Mensch, von dem Schädel-, Zähne- und Beinknochenfossilien zusammen mit Fossilien steinerner Werkzeuge im Jahr 1922 an den Ufern des Flusses Sjara-osso-gol im Banner (Kreis) Uxin, Innere Mongolei, entdeckt wurden, lebte später als der Dingcun-Mensch und war im Vergleich zu diesem dem modernen Menschen noch näher. Auch in anderen Gegenden in Südchina wurden Menschenknochenfossilien aus diesem Zeitraum gefunden, z.B. vom Changyang-Menschen in Changyang, Provinz Hubei, und vom Maba-Menschen in Shaoguan, Provinz Guangdong. Der Oberhöhlen-Mensch Körperbau und Aussehen des Oberhöhlen-Menschen unterscheiden sich kaum vom heutigen Menschen. Er wies einige Merkmale der mongolischen Völker auf. Der Oberhöhlen-Mensch konnte Werkzeuge und Schmuckgegenstände aus Tierknochen und Steinen bearbeiten und lebte unter anderem vom Fischfang. Zhoukoudian und der Peking-Mensch Zhoukoudian ist eine Gemeinde im Bezirk Fangshan der Stadt Beijing (Peking) und liegt etwa 50 km vom Stadtzentrum Beijings entfernt. Da hier seit 1927 wichtige Funde aus der Altsteinzeit gemacht wurden, ist Zhoudoudian heute weltbekannt. In Zhoukoudian wurden in den mehr als 70 Jahren seit den ersten Funden die bisher in der Welt meisten Menschenfossilien und die an Sorten umfangreichsten Fauna- und Florafossilien an einem Ort ausgegraben. So wurden Menschenfossilien mehrerer Stufen des homo erectus bis hin zum Homo sapiens gefunden. Allein vom Peking-Menschen, der der Stufe des Homo erectus zugerechnet wird, fand man sechs Schädeldecken, 15 Unterkiefer, mehr als 100 Zähne und mehrere Oberschenkelknochen. Außerdem wurden über 10000 Fossilien von etwa 200 Säugetier- und Vogelarten sowie über 100000 Stein- und Knochenwerkzeuge ausgegraben. Auf der Grundlage der Untersuchungen dieser Funde wurden über 100 Monografien herausgegeben. Die Fundstätte Zhoukoudian ist für die Paläoanthropologie von außerordentlicher Bedeutung. Nach der Gründung der Volksrepublik China wurde die Zhoukoudian-Fundstätte unter den staatlich schwerpunktmäßigen Denkmalschutz gestellt. Der Nanjing-Mensch - eine neue Entdeckung Im März 1993 wurden bei Nanjing, Provinz Jiangsu, Fossilien von menschlichen Schädeldecken und Zähnen sowie von Tieren verschiedener Arten entdeckt - eine weitere wichtige Entdeckung nach dem Peking-Menschen, dem Yuanmou-Menschen und dem Lantian-Menschen. Einer Analyse zufolge lebte der Nanjing-Mensch schon vor 580000 bis 620000 Jahren im Süden Chinas.
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