Home
China-A-Z
China-Airlines
China-Billigflüge
China-Fotos
China-Knigge
China-News
ChinaBridgeSTUDENT
China Reisen
China & PC
Chinesische-Medizin
Chinesische Kultur
Chinesische Mauer
Chinesische Schrift
Chinesische Sprache
HSK
Bildungssystem
China-Panoramen
China für Anfänger
Chinesisch Sprachkurs
Chinesische Tattoos
Chinesische Teekultur
Der Anfang
Han-Dynastie
Lebenstil
Metaphysiker
Die Unsterblichen
Tang-Dynastie
Teeheilige Lu Yu
Tribut-Tee
Teewettbewerbe
Entwicklungen
Teekunst
Wasser
Teegeräte
Zubereitung
Teezeremonie
Riten
Taoismus & Tee
Buddhismus & Tee
Teehauskultur
Tee & Kunst
Tee & Rituale
Volkstum
Brauchtum
Verbreitung in Asien
Verbreitung im Westen
Chinesisches-Horoskop
Die Verbotene Stadt
Essen & Trinken
Geschichte
Guangzhou
Hongkong
Kartenmaterial
Namen auf chinesisch
Nanjing
Nationalitäten
Peking
Provinzen
Qingdao
Reiseziele
Religionen
Shanghai
Shanghai Expo 2010
Shenzhen
Studium in China
TCM-Akupressur
Taijiquan
Taiwan
Tibet
Tibet Reiseführer
Traditionelle-Feste
Umweltschutz
Rezepte
XiAn
Weltkulturerbe
Wetter-China
Wirtschaft
Wissenschaft
Wuzhen
China-Restaurants
China-Links
China weltweit
Citywetter
Klimatabellen
Reise-Links
Backlink-Top 100
Downloads
Impressum
Newsletter
Sitemap





Google
 

Dein Name auf Chinesisch



 

Die chinesische Teekultur - Die chinesische Teekunst

Die Teekunst und der Teezeremonien-Geist sind die Kerne der chinesischen Teekultur. Unter Teekunst verstehen wir die Teeverarbeitung, das Kochen des Tees und richtiges Genießen. Mit dem Teezeremonien-Geist ist jener Geist gemeint, der den gesamten Prozess durchzieht.

Bevor Sie sich nun mit der Teekunst vertraut machen, sollten Sie für eine Weile Ihrer Phantasie freien Auslauf gönnen. Die Augen schließend, stellen Sie sich malerische Berge vor, die Sonne strahlt, die Teesträucher wachsen ruhig vor sich hin, eine sanfte Brise weht über die Sträucher, neue Triebe kommen zum Vorschein... Dann denken Sie an sprudelnde Quellen, klares Wasser umfließt Ihren ganzen Körper und befreit Sie von Müdigkeit und Trübsal...

Tee als Kunstobjekt

Von Tee als Kunstobjekt zu sprechen heißt, den ganzen Prozess vom Teeanbau über das Pflücken und die Verarbeitung bis zur Zubereitung als einen künstlerischen Genuss zu betrachten. Denn in den Augen der Chinesen ist Tee ein Wunderding zwischen Himmel und Erde. Als Getränk fließt er in unseren Körper und führt uns damit Sonnen- und Mondlicht, Nährstoffe des Bodens, ja die Essenz des Kosmos zu. So ließen bekannte chinesische Experten der Teekultur es sich nicht nehmen, persönlich an Arbeitsgängen wie Teeanbau, -pflücken und -bearbeiten teilzunehmen und unter Teebauern zu leben. Lu Yu, der Pionier der chinesischen Teekultur, bereiste Teeanbaugebiete südlich und nördlich des Yangtse und östlich und westlich des Taihu-Sees. Er suchte Berghänge auf und vertiefte seine Kenntnisse vom Tee.

Aus Erfahrung lernten die Teebauern, dass Teesträucher für ihr Wachstum bestimmte Ansprüche an die Umwelt stellen. Sie wachsen am besten in sandigem Gebirgsboden, weniger gut in Humusboden, am schlechtesten in Lössboden. Wildwachsender Tee ist besser als kultivierter Tee. Teeblätter von purpurner Farbe sind grünen vorzuziehen. Blätter, die aussehen wie die Spitzen von Bambussprossen, sind von höherer Qualität als bereits vollentfaltete Blätter. Tee wächst gern an schattigen Berghängen mit mittelmäßigen Niederschlagsmengen. Nach diesen Kriterien hat Lu Yu in der Tang-Dynastie Teeprodukte aus 31 Präfekturen bewertet. Acht dieser Präfekturen befanden sich in der heutigen Provinz Sichuan, die meisten im Umland des Taihu-Sees. Der bekannteste Tee war der Zixun-Tee vom Berg Guzhu. Das Klima und der Boden im Umland des Taihu-Sees sind sehr geeignet für den Teeanbau. Am Fuß des Zhushan-Berges südlich des Taihu-Sees hatte Lu Yu sein Buch über den Tee geschrieben. In Shangrao, westlich des Taihu-Sees, hatte Lu Yu ein Häuschen.

Bis heute sind Tees aus den Provinzen Sichuan, Zhejiang und Jiangxi sowie aus den Wuyi-Bergen (Provinz Fujian) sehr bekannte Sorten. In der Song-Dynastie war Jianzhou ein berühmter Teeort. Es wimmelte dort von Menschen, die alle mit Tee zu tun hatten. In der Ming-Zeit machte sich der Tee aus dem Wuyi-Gebirge einen Namen. Die herrliche Landschaft dort faszinierte die Teemänner so, dass sie jedes Jahr auf der Suche nach guten Teesorten das Wuyi-Gebirge aufsuchten. Manche Teemänner ließen sich gleich dort nieder und bauten verschiedene Teesorten an. Bis zum Greisenalter bemühte man sich, dem Tee seine Geheimnisse zu entlocken. Zhuang Zi, einer der Begründer des Taoismus, meinte: "Nur Dinge, die mit den Gesetzmäßigkeiten der Natur im Einklang stehen, sind wahrhaftig gut und schön." Die Teekunst in China spiegelt genau diese Anschauung wieder.

Der Zeitpunkt des Teepflückens ist von großer Wichtigkeit. In der Tang-Zeit beachtete man dies noch nicht so genau. Die Pflückzeit dauerte vom 2. Monat bis zum 4. Monat des alten chinesischen Bauernkalenders, nach dem das Jahr etwas einen Monat später als nach dem Gregorianischen Kalender begann. In der Song-Dynastie gab es schon strenge Bestimmungen für die Pflückzeit. Die beste Zeit war von "Jing Zhe" (Erwachen der Insekten, ein Abschnitt der 24 Jahreseinteilungen nach dem chinesischen Bauernkalender, etwa um den 6. März des Gregorianischen Kalenders) bis "Qing Ming" (Helles Licht, etwa um den 5. April). Der frühe Morgen, wenn der Tau noch an Teeblättern hängt, gilt als die beste Pflückzeit am Tage. Nach dem Sonnenaufgang verflüchtigt sich das beste vom Tee. Um die Teequalität nicht durch die Körperwärme zu beeinträchtigen, galt früher die Vorschrift, für das Pflücken nur die Fingernägel zu benutzen. Die Handbewegungen der Teepflückerinnen erinnerten an schöne Tanzfiguren. Auf die Formen der Teetriebe war ebenfalls zu achten. Dies war besonders wichtig für die Bestimmung der Teeklassen. Je jünger, desto besser. Ein Trieb ohne entfaltete Blätter hieß "Lotoskerne-Keim"; ein Trieb mit zwei Blättern hieß "Speer mit Quaste"; ein Trieb mit drei Blättern sah wie ein Vogel mit ausgestreckter Zunge aus und wurde daher "Vogelzunge" genannt. Allein diese schön klingenden Namen machten einen schon begehrlich nach Tee.

In der Tang-Zeit unterschied man vier Teesorten: grober Tee, loser Tee, Pulvertee und Teebriketts. Grober Tee war, ähnlich wie der heutige Ziegeltee, leicht zu transportieren, aber nicht besonders fein bearbeitet. Loser Tee war ein Tee, der nach dem Trocknen ohne weitere Bearbeitung aufbewahrt wurde. Wie der Name besagt, wurden bei Pulvertee die Blätter zermahlen. Diese drei Teesorten wurden vorwiegend im Volk verwendet. Die Teekunst aber zeigte sich hauptsächlich in den Teebriketts, denen Lu Yu besondere Aufmerksamkeit gewidmet hatte. In der Song-Zeit wurden anfangs aus einem Pfund Tee acht Teebriketts ("Groß-Teebrikett mit Drachenmustern" genannt) hergestellt, also relativ schwere Stücke. Später machte man 20 Teebriketts aus einem Pfund Tee ("Klein-Brikett mit Drachenmustern" genannt). Es gab quadratische, sechseckige und andere Formen, die mit Drachen-, Phönix- und Wolkenornamenten verziert waren.

Lesezeichen, Weitersagen und Empfehlen

  

 Tagclouds - (Schlagwort Wolke)

chinesische teekultur teekunst teezeremoniengeist chinesischen prozess augen stellen teesträucher wachsen ganzen körper kunstobjekt teeanbau pflücken einen ließen bekannte nicht teebauern südlich westlich taihusees seine besser blätter präfekturen provinz sichuan umland hatte songdynastie machte wuyigebirge namen teemänner teesorten schön genau diese tangzeit pflückzeit monat gregorianischen schon beste formen besonders trieb blättern wurde genannt pulvertee teebriketts wurden einem pfund drachenmustern

(Worte, die häufiger genannt wurden, werden größer geschrieben als jene, die seltener genannt wurden.)



China Newsletter


Eintragen
Austragen


Suche auf China-Guide





Link Tipps

China factories directories
Reisetipps bei Zoover
autoinsuranceresearch
Hotel München nahe Messe


Mietwagen
Druckerei Online







 
 

 © 2005 - 2012 china-guide.de

1913 Informationsseiten über China in deutscher Sprache sowie
1029 Seiten in englischer Sprache.
Diese Internetseite zum Thema China besteht seit 2658 Tagen

Der Inhalt dieser Internetseite (Texte, Bilder und Grafiken) sowie deren Zusammenstellung unterliegt dem Copyright. Jegliche Verwendung ohne eine schriftliche Zustimmung ist untersagt. Davon ausgenommen sind nur Textepassagen (keine Fotos oder Grafiken) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia, diese stehen unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation.

Befreundete Seiten:
Hongkong | Macao | Hangzhou | China Reisen | die Grosse Chinesische Mauer
China RSS | verbortene Stadt | Kaiserpalast Peking | Xinhua China News | China Blog

Linkpartner und empfohlene Seiten:
china-in-the-news (deutsch) | China Community | Praktikum China
China Reise und China Urlaub
Informationen rund um China | China Blog Mr-Ibiza |

Backpackers Inn Guilin

Seit dem 28.06.2006 sind wir durch das Fremdenverkehrsamt der VR China zertifizierter China Spezialisten (ZCS).

Thousands of candles can be lighted from a single candle, and the life of the candle will not be shortened. Happiness never decreases by being shared. Buddha
"一根蜡烛能点燃成千上万根蜡烛,但它的寿命并不就因此而缩短。分享幸福也不会使幸福减少。"

Last Ping: 24 May 2012 08:35:53, Result: ++++----++++++++++++----