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China Reisen - Reiche traditionelle Kultur

China, ein Land mit einer 7000jährigen Zivilisationsgeschichte, besitzt eine reiche traditionelle Kultur. Obwohl es im Altertum viele Schwierigkeiten und Hindernisse im Verkehr zwischen verschiedenen Ländern gab, verbreiteten viele Geschäftsleute, Mönche, Gelehrte, Forschungsreisende und sogar Offiziere und Soldaten, die im Krieg standen, bewusst oder unbewusst die Kultur ihres Landes. Während es die Kultur anderer Länder absorbierte, verbreitete China auch seine eigene Kultur nach außen.

In der Han-Dynastie vor 2200 Jahren eröffnete Zhang Qian die Seidenstraße, die Zentralasien mit dem Westen verband. Außer der Seide, die längst in den Westen gelangt war, wurden Seidenraupen, Maulbeerbäume, Tabak, Schießpulver, Tee, Pfirsiche, Birnen, Apfelsinen und Gerste sowie die Technik für Kupferverhüttung, Papierherstellung und Druck mit beweglichen Lettern und der Kompaß von China nach Westen verbreitet.

In der Tang-Dynastie vor 1200 Jahren reiste der Mönch Jian Zhen nach Japan. Er brachte 85 tüchtige und geschickte Handwerker für Jadeschnitzerei, Malerei, Buddhaschnitzerei, Stickerei, Steintafelgravur usw. mit. In Japan half er nicht nur, die buddhistischen Gebote zu standardisieren, sondern gab die Bau- und Bildhauerkunst, die Medizin und andere Künste und Techniken der Tang-Dynastie weiter.

Der Verkehr zwischen China, Japan und Korea begann schon in der Östlichen Han-Dynastie vor 2000 Jahren. Chinas Technik für Seidenraupenzucht, Seiden- und Porzellanherstellung war schon vor Jian Zhen nach Japan und Korea gelangt.

In der Ming-Dynastie vor 500 Jahren fuhr eine riesige Flotte unter der Leitung von Zheng He siebenmal in 28 Jahren nach dem Westen, wobei sie eine Fahrstrecke von mehr als 50000 km zurücklegte und über 30 asiatische und afrikanische Länder und Regionen erreichte. Dies war eine Großtat in der Schiffahrtsgeschichte der Welt im 15. Jahrhundert. Dadurch tauschten China und diese Länder ihre Kultur aus.

Heute können die Touristen auf der langen Seidenstraße, die sich von Shaanxi über Gansu nach Xinjiang erstreckt, im Daming-Kloster, in dem Jian Zhen einst als Abt tätig war, und in Huangsipu bei Zhangjiagang, von wo aus Jian Zhen nach Japan reiste, oder in der Residenz von Zheng He in Nanjing und an seinem Grab Spuren des kulturellen Austausches zwischen China und dem Ausland finden.

Außer diesen wichtigen historischen Ereignissen, die in die Annalen eingegangen sind, gibt es unzählige Geschichten über die Verbreitung der chinesischen Kultur auf offiziellem Weg in den letzten Jahrtausenden. Folglich hat sich ein "Kreis der Han-chinesischen Kultur", der China und seine Nachbarländer umfasste, herausgebildet. Diese Kultur beeinflusste in unterschiedlichem Grad viele andere Gebiete der Welt.

China in Bildern
Yungang Grotten

Aus diesem Grund haben viele ausländische Touristen vor ihrer China-Reise in Lehrbüchern oder anderen Büchern, in Zeitungen und Zeitschriften historische Geschichten und Volkssagen über die orientalische Kultur gelesen oder von ihren Lehrern und Eltern gehört. Sie haben während ihrer Reise in China Beweise dafür gefunden.

China in Bildern
Chong Sheng Si Tempel in Dali

In den chinesischen Zeitungen mancher Länder sind oft Zitate des Konfuzius zu lesen, wie z.B.: "Unter drei Leuten gibt es bestimmt einen, der als mein Lehrer dienen kann", "Durch Studium des Alten kann man neue Einsichten gewinnen", "Man soll nicht nur hören, was einer sagt, sondern auch beobachten, was einer tut" und "Was du nicht willst, das man dir tu´, das füg´ auch keinem anderen zu". Auf einer Straße in New York steht ein Standbild des Konfuzius. "Konfuzius" wurde in vielen Ländern als Eigenname ins Wörterbuch aufgenommen.

Der historische Konfuzius, ein chinesischer Denker und Pädagoge, lebte vor 2500 Jahren. Er war der Begründer des Konfuzianismus und eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Weltkulturgeschichte. Seine Lehre hat bis heute noch einen Einfluß auf das Denken und Handeln vieler Chinesen, die in verschiedenen Weltteilen leben. Die akademischen Kreise des Westens haben nie mit dem Studium seiner Ideen aufgehört. Das Buch "Lunyu" (Aussprüche und Gespräche des Konfuzius) wird als Klassiker des Konfuzianismus betrachtet.

Qufu in der Provinz Shandong war die Heimat des Konfuzius. Die Besichtigung der Residenz der Familie des Konfuzius, des Konfuziustempels und der Grabstätte des Konfuzius in Qufu ist ein Muß für die Touristen, die die konfuzianische Kultur erforschen wollen. Daher veranstaltet das Chinesische Internationale Reisebüro (CITS) oft für die Reisegruppen aus dem Westen in Qufu einen Kurs für die konfuzianische Kultur, in dem sie die von Konfuzius befürworteten "Sechs Künste" (Ritual, Musik, Schießen, Wagenlenken, Kalligraphie und Rechnen) studieren, chinesische Musikinstrumente und chinesisches Schach spielen lernen und sich in der chinesischen Kalligraphie und Malerei sowie im Reiten und Bogenschießen üben können. Am 26. September (nach dem Mondkalender) jedes Jahres, dem Geburtstag des Konfuzius, findet in Qufu das Fremdenverkehrsfest für die konfuzianische Kultur statt.

Pekingoper
Peking-Oper

Um 00:00 Uhr des Silvesterabends jedes Jahres versammeln sich über 1000 japanische Touristen im Hanshan-Kloster in Suzhou, Provinz Jiangsu, um 108 Glockenschläge zu hören. Seit über zehn Jahren ist "Glockenschlagen anlässlich des Neujahrs im Hanshan-Kloster" ein beliebtes Programm für die Touristen. Das rührt von einem Gedicht von Zhang Ji, einem Dichter der Tang-Dynastie (618-907), mit dem Titel "Nächtliches Ankern in Fengqiao" her. Das Gedicht hat vier Verszeilen: "Monduntergang, Rabengeschrei, mit Reif bedeckter Himmel; Brücken Jiang und Feng, Lichter auf Fischerbooten, ein schwermütiger Schlafloser. Außerhalb der Stadt Gusu das Hanshan-Kloster, in der Mitternacht im Passagierschiff das Glockengeläute." Dieses Gedicht wurde in Japan ins Lehrbuch der Mittelschule der Oberstufe aufgenommen. Deshalb ist es jedem Japaner, der die Mittelschule absolviert hat, geläufig. Das ist der Grund, warum die Japaner so gern das Hanshan-Kloster besuchen wollen, um die Glockenschläge zu hören.

Japanische Geschäftsleute wenden in der heftigen Konkurrenz auf dem Markt oft die militärischen Taktiken und Strategien aus dem klassischen chinesischen Roman "Die Drei Reiche" und aus dem klassischen militärischen Werk "Sun Zi über die Kriegskunst" an. Auf der Reiseroute entlang der Relikte der Drei Reiche (220-280) sieht man oft, dass viele japanische Touristen, den Roman "Die Drei Reiche" in der Hand haltend, nach Spuren der Geschichte der Drei Reiche suchen. Diese Reiseroute zieht nicht nur japanische Touristen, sondern auch Touristen aus den anderen Ländern und Regionen, die zum "Kreis der Han-chinesischen Kultur" gehören, sowie aus einigen westlichen Ländern an.

Wushu (die traditionelle chinesische Kampfkunst), das in vielen Ländern als "Kung Fu" bekannt ist, erregt bei vielen Touristen großes Interesse. Daher sind das Shaolin-Kloster, das sich in Dengfeng, Provinz Henan, befindet, und das kleine Bergdorf Chenjiagou das Reiseziel der ausländischen Touristen, die sich für das chinesische "Kung Fu" interessieren und den Ursprung des Shaolin-Boxens und des Taijiquan (Schattenboxen) kennenlernen wollen. Sie können sich dort nicht nur das "Kung Fu" der orthodoxen Schule anschauen, sondern auch an einer örtlichen Schule oder Trainingsstätte für traditonelle chinesische Kampfkunst "Kung Fu" lernen.

Die kontrolliert auszuführenden Bewegungsabläufe in der traditionellen chinesischen Kampfkunst sowie Qigong (vitalitätsfördernde Atemübungen), Akupunktur und Moxibustion sind traditionelle Methoden zur Gesundheitspflege und Krankheitsbehandlung in China. Viele ausländische Touristen haben von ihrer wunderbaren Heilwirkung gehört. Deshalb reisen sie extra nach China, um sie zu lernen oder sich damit behandeln zu lassen.

In einigen orientalischen Ländern schreibt und malt man mit Pinsel und Tusche. Sie stammen aus China. Die chinesische Kalligraphie hat verschiedene Schriftstile, wie z.B. die Siegelschrift, die Kurialschrift, die Normalschrift, die Kursivschrift und die Konzeptschrift. Auch die traditionelle chinesische Malerei hat verschiedene Genres: Tuschmalerei, Seidenmalerei, Neujahrsgemälde usw. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Motive, wie z.B. Landschaften, menschliche Figuren, Blumen, Früchte, Vögel, Tiere, Fische und Insekten, durch freie oder feine Pinselführung dargestellt werden.

Pekingoper
Die Peking-Oper, die auf eine Geschichte von mehr als 200 Jahren zurückblicken kann

Papier, Pinsel, Tusche und Tuschstein werden in China als die "vier Schätze der Studierstube" bezeichnet. Am berühmtesten sind die "Hu-Pinsel", die in Huzhou aus erlesenen Ziegen-, Hasen- oder Wieselhaaren hergestellt werden. Die in Duanxi bei Zhaoqing, Provinz Guangdong, produzierten Tuschsteine, die als "Duan-Tuschsteine" bekannt sind, sind aus Steinen, die aus den örtlichen Bergen gebrochen werden. Das "Xuan-Papier" und die "Hui-Tusche", die in der Provinz Anhui mit eigenartiger Technologie hergestellt werden, können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Herstellungsorte der obenerwähnten Schreibutensilien sind auch eine Attraktion für die ausländischen Touristen, die Interesse an der chinesischen Kalligraphie und Malerei haben. Sie können sich dort über die traditionelle Herstellungstechnologie für diese Schreibutensilien informieren und einige von ihnen als Souvenirs käuflich erwerben.

Die Siegelschnitzerei wird von den ausländischen Touristen als ein eigenartiges Kunsthandwerk Chinas betrachtet. Während ihrer Reise in China bitten sie oft ihren Dolmetscher, ihren Namen ins Chinesische zu übersetzen. Dann wählen sie selbst einen Qingtian- oder Shoushan-Stein von guter Qualität als Siegelstoff und lassen einen lokalen Schnitzer ein Siegel mit ihrem chinesischen Namen anfertigen.

Das Porzellan hat seinen Ursprung in China. Im Englischen bedeutet "china" auch "Porzellan". Deshalb ist es vielen ausländischen Touristen ein Herzenswunsch, Jingdezhen, eine bekannte "Porzellanstadt" in der Provinz Jiangxi, zu besuchen.

In Jingdezhen können die ausländischen Touristen Ruinen von Brennöfen, die vor einigen hundert, ja sogar tausend Jahren gebaut wurden, sowie aus diesen Ruinen freigelegte wertvolle antike Porzellanwaren und Bruchstücke sehen. Sie können unter der Anleitung eines lokalen Handwerkers nach der traditionellen Technologie selbst eine Porzellanschale anfertigen und ihren Namen darin eingravieren. Nachdem die Schale im Brennofen mehrere Stunden gebrannt worden ist, ist sie zu einem bedeutungsvollen Souvenir geworden. Auch wenn sie in puncto Vollkommenheit noch viel zu wünschen übrig lässt, ist sie doch das erste Porzellangefäß, das die Touristen in ihrem Leben eigenhändig und zwar in China, der Stadt des Porzellans, hergestellt haben. Sie können sich damit vor ihren Verwandten und Freunden brüsten.

Vor 2000 Jahren sahen die Römer zum ersten Mal eine Seidenprobe, und zwar die, die der römische Feldherr und Staatsmann Cäsar anhatte. Seitdem wussten sie, dass es im weit entfernten Osten ein Land gibt, das diesen schönen Kleidungsstoff herstellen kann. Es war China. Sie bezeichneten es als "Land der Seide".

Heute können die Touristen in Suzhou und Hangzhou, Chinas Produktionszentren für Seide, das Seidenmuseum besichtigen, in dem sie einen Überblick über die Geschichte und Produktion der Seide erhalten. Dann können sie ein Dorf, in dem Maulbeerbäume angepflanzt und Seidenraupen gezüchtet werden, eine Seidenfabrik und ein Forschungsinstitut für Seidenstickerei besuchen. Sie können sowohl bei der Produktion zuschauen als auch sich daran beteiligen. Zum Schluß können sie unter den farbenprächtigen Seidenprodukten wählen und sich die Stücke, die ihnen am besten gefallen, erstehen.

Darüber hinaus haben der Scherenschnitt, das Schattenspiel mit Figuren aus transparenter Tierhaut und die aus Bambuslatten, Papier oder Seide hergestellten Laternen, Drachen und Fächer ihren Ursprung in China.

Heute sind nicht nur in Japan, der Republik Korea und einigen südostasiatischen Ländern, sondern auch in den USA, Kanada, Frankreich und Australien Gebäude, Pavillons und Gärten im chinesischen Baustil zu sehen. Der Gebäudekomplex "Ming Xuan" im New Yorker Kunstmuseum ist eine Imitation von "Dianchunyi", einem Wohnhof im Wangshiyuan-Garten in Suzhou.

Essen und Trinken in China
chinesischer Imbiss

China-Restaurants sind fast in jedem Land zu finden. Viele Leute im Westen können die Eßstäbchen geschickt handhaben. Sie sind den wohlschmeckenden chinesischen Speisen zugetan, deshalb gehen sie oft mit ihren Familienangehörigen oder Freunden in ein China-Restaurant. Aus historischen Gründen werden in den China-Restaurants im Ausland hauptsächlich Gerichte der Kanton-Küche angeboten.

typisch chineische Rezepte
Die nach Kochrezepten der ehemaligen Kaiserlichen Küche zubereiteten Speisen sind für die Touristen nicht nur ein kulinarischer Genuß, sondern auch eine Augenweide.

Die chinesische Küche ist ein Teil der chinesischen Kultur. Sie kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und lässt sich hauptsächlich in vier Kategorien einteilen: die Shandong-Küche, die Sichuan-Küche, die Kanton-Küche und die Huaiyang-Küche, die im Geschmack jeweils ihre Besonderheiten aufweisen. In einem chinesischen Kochbuch kann man über 5000 Kochrezepte finden. Die o. g. vier Küchen haben jeweils viele Zweige. Jede Provinz und jedes von nationalen Minderheiten bewohnte Gebiet haben ihre Spezialitäten. Beeinflusst von den lokalen Eßgewohnheiten, haben die chinesischen Speisen, die in China-Restaurants im Ausland angeboten werden, manchmal nicht mehr den authentischen Geschmack. Deshalb muß man nach China kommen, wenn man die orthodoxe chinesische Küche probieren will.

Die Chinesen räumen ihrer Esskultur eine besondere Bedeutung ein. Deshalb legen sie beim Essen nicht nur Wert auf Farbe, Aroma und Geschmack der Speisen und Getränke, sondern auch auf die Kombination der Gerichte und die Umgebung und Atmosphäre beim Essen. Wenn man in einem Restaurant im chinesischen Baustil und mit chinesischer Bedienung ein richtiges chinesischer Essen zu sich nimmt, kommt man in den Genuss der echten chinesischen Esskultur.

Man sagt, dass ausländische Touristen, die Beijing besuchen, unbedingt die Große Mauer besteigen, die Peking-Ente essen und sich die Peking-Oper ansehen sollen. Erst dann können sie mit Recht sagen, dass sie in Beijing gewesen sind.

Die Peking-Oper ist eine eigenartige Bühnenkunst Chinas. Sie kombiniert Gesang, Spiel, Rezitation und Akrobatik miteinander. Besonders erwähnenswert ist ihre abstrakte Darstellungskunst: Auf einer leeren Bühne spielen die Darsteller unter Musikbegleitung mit Körperbewegungen und Mienen so, als ob sie eine Tür oder ein Fenster öffneten oder schlössen, auf einem Pferd reiteten oder in einer Sänfte säßen. Man kann sich vorstellen, dass nur die vortrefflichsten Spieler in der Lage sind, die Stimmung einer Schlacht, die von einem großen Heer geführt wird, dem Publikum zu vermitteln.

Um die Sprachbarrieren zu umgehen, werden für die ausländischen Touristen Sonderaufführungen der Peking-Oper organisiert. Dafür werden oft Theaterstücke wie "Weggabelung", "Einen Jadearmreif vom Boden aufheben", "Kampf im Himmelspalast" und "Die betrunkene kaiserliche Konkubine", in denen die Handlung hauptsächlich mit akrobatischen Bewegungen und Tanz dargestellt wird, gewählt. Das farbenprächtige Kostüm, die sonderlichen Masken und die typischen chinesischen Musikinstrumente erregen großes Interesse bei ausländischen Touristen.

Neben der Peking-Oper gibt es in China viele Lokalopern, wie z.B. die Hu-Oper in Shanghai, die Shaoxing-Oper in Zhejiang, die Huangmei-Oper in Anhui, die Lü-Oper in Shandong, die Ji-Oper in Jilin, die Jin-Oper in Shanxi, die Ping-Oper in Hebei, die Yu-Oper in Henan, die Yue-Oper in Guangdong und die Chuan-Oper in Sichuan. Touristen können an verschiedenen Orten verschiedene Lokalopern bewundern. In Xi´an können sie sich eine Tanzaufführung im Stil der Tang-Dynastie ansehen, während sie eine Mahlzeit einnehmen, und in Lanzhou können sie das Tanzstück "Blumenregen auf der Seidenstraße", das die Sitten und Gebräuche der Bewohner der Seidenstraße darstellt, genießen.

China in Bildern
Tibetische Lamas bei einer religiösen Zeremonie

Die chinesische Akrobatik mit ihrer 2000jährigen Geschichte wird jedes Jahr auf dem internationalen Akrobatik-Festival mit Preisen ausgezeichnet. Die Bein- und Kopfakrobatik, das Diabolospiel, das Tellerwirbeln usw. zeigen alle die Anziehungskraft der orientalischen Darstellungskunst. Die Touristen können in Beijing, Shanghai, Wuhan, Guangzhou und anderen Großstädten akrobatische Aufführungen besuchen.

Nachdem der Buddhismus von Indien nach China gelangt war, entstanden allmählich verschiedene Sekten chinesischer Prägung wie die Tientai-Sekte, die Chan-Sekte und die Schule des reinen Landes, die wiederum von China über die Koreanische Halbinsel nach Japan verbreitet wurden. Jedes Jahr kommen viele buddhistische Reisegruppen von Japan und der Republik Korea nach China, um den "Ursprungsort" ihrer Sekten zu besuchen. In den letzten Jahren luden Buddhisten chinesischer Herkunft, die in einigen europäischen oder amerikanischen Ländern leben, hochgelehrte chinesische Mönche ein, dort beim Bau von Tempeln zu helfen oder die Leitung von Tempeln zu übernehmen. Dadurch wurde die Verbreitung des Buddhismus in Europa und Amerika gefördert.

In China gelten der Wutai-Berg in Shanxi, der Emei-Berg in Sichuan, der Jiuhua-Berg in Anhui und der Putuo-Berg in Zhejiang als die vier bekannten buddhistischen Berge. Auf diesen Bergen gibt es viele in schöner Umgebung gelegene Tempel, die viele Pilger anziehen. Nicht nur buddhistische Reisegruppen pilgern dorthin, sondern auch normale Touristen, die von der buddhistischen Kultur und der schönen Landschaft fasziniert sind.

Der Taoismus, der eine 1800jährige Geschichte hat, ist die einzig einheimische Religion Chinas. Er verehrt die Natur und tritt dafür ein, mit der Kraft der Natur den Geist der Menschen zu bereichern. Er befürwortet, sich auf die ursprüngliche Reinheit, Einfachheit und Natürlichkeit zurückzubesinnen und in die Natur zurückzukehren. Da viele heutige Touristen die Einstellung des "Zurück zur Natur" haben, fühlen sie sich vom Taoismus angezogen.

Der Laoshan-Berg in Shandong, der Maoshan-Berg in Jiangsu, der Qingcheng-Berg in Sichuan und der Wudang-Berg in Hubei sind alle bekannte taoistische Berge. Unter den berühmten taoistischen Tempeln finden sich der Baiyun-Tempel in Beijing, der Xuanmiao-Tempel in Suzhou, der Zhongyue-Tempel in Henan und der Mazu-Tempel in Meizhou der Provinz Fujian. Dort können die Touristen die eigenartige taoistische Kultur Chinas kennenlernen.

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