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Chinesische Kultur - Sakralbauten Sakralbauten in China bestehen in ihrer großen Mehrzahl aus Grotten,
Klöstern, Tempeln, Moscheen und Palästen.
Der taoistische Tempel Bixia auf dem Taishan-Berg, Shandong Vor der Sui- und der Tang-Dynastie baute man im allgemeinen mitten in einem Kloster oder Tempel eine oder mehrere Stupas zum Zweck der Unterbringung von Buddhafiguren. Von der Sui-Dynastie an wurden infolge des Einflusses des chinesischen Baustils in den Klöstern viele Buddhahallen, Kapellen und Mönchszellen gebaut. Die Stupas oder die Stupagärten liegen daneben. Die Gesamtanordnung eines Klosters sieht wie die eines Palastes aus. Die Hauptbauwerke wie das Tor, die Buddhahallen und Kapellen befinden sich auf der süd-nördlichen Achse. Andere Bauwerke wie Glocken- und Trommelturm sowie Wohnhäuser der Mönche liegen zu beiden Seiten der Achse. Sie sind durch überdachte Wandelgänge miteinander verbunden. Wegen des Unterschieds zwischen den religiösen Schulen und zwischen Gebieten ist die Architektur der Klöster z.B. in Tibet und Yunnan etwas anders als die der Klöster in anderen Landesteilen. Die Veränderung der Gestalt verschiedener Buddhafiguren ist eine weitere besonderheit des chinesischen Buddhismus. Die Buddhastatuen und die Buddhas in den Wandmalereien in Grotten und Klöstern besitzen fast ausnahmslos chinesische Gesichtszüge. Auch ihre Kleidung ist chinesisiert. Ein typisches Beispiel dafür sind die Skulpturen und Figuren des Buddhisattwa Guanyin (Gottheit der Barmherzigkeit) in Grotten und Klöstern. Vor dem 6. Jahrhundert sind sie männlichen Geschlechts. Sie sehen würdevoll und ernst aus. Doch danach werden sie weiblichen Geschlechts. Sie sind weltlich und mit den Attributen weiblicher Schönheit ausgestattet. Die Statue der Guanyin in manchen Grotten und Klöstern wird auch "die reizvolle Guanyin" genannt. Sie hat nun einen wohlproportionierten, jugendlichen Körper und steht oder sitzt auf einer Lotosblume. Sie trägt am ganzen Körper wertvollen Schmuck. Über ihr Gesicht, das hübsch und zart ist, huscht ein Lächeln, ein Symbol östlicher Schönheit, so dass sie von einigen Malern "Venus des Ostens" genannt wird. Überdies hat sich der Status vom Bodhisattwa Guanyin verändert. Ursprünglich saß sie neben Amitabha, dem Schöpfer des im Westen gelegenen "Paradieses". Aber in China übertrifft das Ansehen des Buddhisattwa Guanyin das Schakjamunis, des Begründers des Buddhismus. Daher übersteigt der Standard der Halle, in der man sie verehrt, den Standard der Buddha-Halle.
Die Protestantische Kirche in Qingdao, Shandong Die taoistischen Klöster und Tempel werden auf Chinesisch als "Guan" oder "Gong" bezeichnet. Sie wurden meistens in Gebirgen oder am Meer, jedenfalls in einer schönen Landschaft, wo den Legenden nach Unsterbliche leben, gebaut, ein Symbol für die hohe Achtung, die der Taoismus der Natur entgegenbringt, sowie dafür, über den Sterblichen zu stehen und sich vom irdischen Leben loszulösen. Die meisten Moscheen in China sind palastartige Bauten. In Xinjiang und einigen anderen Gebieten Nordwestchinas sind sie im arabischen Stil gebaut. Die Haupthalle trägt ein Kuppeldach, und es gibt ein Minarett zur Ausrufung der Gebetsstunden. Im Landesinneren Chinas sind die meisten Moscheen hölzerne Bauwerke mit Hallen und zweistöckigen Pavillons. Moschee mit Holzkonstruktion im Kreis Tongxin, Ningxia Die christlichen Kirchen haben in China nur eine kurze Geschichte. Sie zeigen viele westliche Bauelemente.
Chinesische Kultur - Die Entwicklung der chinesischen Zivilisation
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