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Massage zur Behandlung der Ménièreschen Krankheit mit dem Stillen Qigong (TCM)Zum Symptomenkomplex dieser Krankheit, deren Ursache noch ungeklärt ist, gehört plötzliche Schwindelanfall, der aber in den meisten Fälle Folge einer geistigen Überanstrengung oder körperlichen Übermüdung ist. Nach der Theorie der traditionellen chinesischen Medizin kann die Massage gewisser Körperstellen dir Zirkulation von Qi und Blut fördern, das Gehirn schützen und dessen Funktion regulieren. Daher trägt Massage zur Behandlung der Ménièreschen Krankheit bei. Methode der Massage I. Stellen und Reihenfolge der Massage: Yintang (Ex-HN3), Meiyao, Sizhukong (TE 23), Tongziliao (G 1), Taiyang (Ex-HN5), Shangguan (G 3), Ermen (TE 21), Qubin (G 7) und Chengqi (S 1) (siehe Abb. 1). II. Handhabung: 1. Massage bei Remission: Die obigen Punkte in der angeführten Reihenfolge massieren, wobei der Schwerpunkt auf Tongziliao (G 1), Taiyang (Ex-HN5), Shangguan (G 3) und Ermen (TE 21) liegt; d.h., diese Punkte sollten öfter als die anderen massiert werden. Während der Massage werden die Augen leicht geschlossen. Die Hände sind leicht zur Faust geballt, wobei die Daumen auf die Mittelfinger gelegt und die Zeigefinger auf den jeweiligen Punkt gepresst und langsam in Uhrzeigerrichtung gedreht werden (siehe Abb. 2). Während der Massage sollte der Geist konzentriert und entspannt sein und die Massage mit mäßiger Kraft ausgeführt werden - also nicht zu leicht und nicht zu stark.
Eine zu leichte Massage zeigt wenig Wirkung, eine zu starke bewirkt ein unangenehmes Gefühl. Außer Yintang (Ex-HN3) sollten die anderen Punkte gleichzeitig zu beiden Seiten massiert werden. Nach der Massage wird über den Bereich von Tongziliao (G 1) über Taiyang (Ex-HN5) und Shangguan (G 3) bis zu Ermen (TE 21) mit den Zeige- oder Mittelfingern leicht mehrere Male hinweggewischt. Dann werden die Augen geöffnet, und man fühlt sich klaren Kopfes und wohl. 2. Massage bei einem Anfall: Im Fall eines Anfalls der Ménièreschen Krankheit sollten zuerst die Schlüsselpunkte, insbesondere Tongziliao (G 1) und Taiyang (Ex-HN5), massiert werden. Wenn der Anfall so gravierend ist, dass man sich nicht bewegen kann, sollte man jemanden bitten, die Punkte auf die obige Weise zu massieren, und diese Massage sollte genau an den Akupunkten und mit angemessener Kraft ausgeführt werden. Es muß darauf hingewiesen werden, dass mit dieser Art der Massage schon unmittelbar nach Auftreten des Syndroms zu beginnen ist. Bei einem schweren Anfall sollte die Massage mit Beruhigungsmitteln kombiniert werden. Zu erwähnen ist auch, dass eine Kombination der obigen Massage mit Kopfmassage, Augen- und Ohrenübungen sowie mit täglicher körperlicher Betätigung und angemessener Ruhe dazu beitragen kann, die Wiederkehr des Symptomenkomplexes der Ménièreschen Krankheit zu verhüten.
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