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Übungen gegen die Periarthritis der Schultern mit dem Stillen Qigong (TCM)Viele Menschen, die über 45 Jahre alt sind, fühlen in den Schultern Schmerzen, insbesondere bei Bewegung, und sind manchmal unfähig, die Schultern oder die Arme zu heben. Dies ist in der Medizin als Periarthritis der Schultern bekannt, eine häufige Erkrankung unter Menschen im mittleren Alter. Sie tritt häufig nach dem 45. Lebensjahr, noch häufiger nach dem 50. Lebensjahr auf. Im Volksmunde wird sie in China daher auch als "50-Jahre-Schultern" oder "Gefrorene Schultern" bezeichnet. In der traditionellen chinesischen Medizin zählen Wind und Kälte zu den wichtigsten Ursachen dieser Krankheit. Im allgemeinen sind Menschen über 40, 50 Jahre dazu geneigt, sich körperlich wenig zu betätigen oder sich vom Sport fernzuhalten, dies ist insbesondere der Fall, wenn jemand an chronischen Beschwerden leidet. Bewegungsmangel der Schultern und Arme führen unvermeidlich zur Beeinträchtigung der Blutzirkulation und der Versorgung mit Nährstoffen und damit zu einer chronischen degenerativen Veränderung der Schultergelenke und des sie umgebenden weichen Gewebes. Zugleich hat ein Mensch im mittleren Alter einen abnehmenden Stoffwechsel, und es zeigt sich ein merklicher Rückgang der gesamten Kondition, auch die Schultergelenke sind davon betroffen. Werden die Schultern von Wind und Kälte angegriffen, tritt eine Periarthritis auf. Der Patient empfindet oft Schmerzen um die Schultern herum, begleitet von einem merklichen Druckgefühl.
In der Nacht werden die Schmerzen stärker und beeinträchtigen den Schlaf. Tagsüber verschärft die Hebung oder Wendung des Armes die Schmerzen, was die Arbeit und das Alltagsleben sehr beeinträchtigt. Es gibt keine eigene Arznei gegen die Periarthritis der Schultern. Im folgenden werden einige Bewegungsübungen empfohlen, die zur Rehabilitation der Funktion der Schultergelenke beitragen können. Der Patient kann die ganze Übungsreihe oder einige dieser Übungen praktizieren. 1. Schwingen der Arme: Aufrecht stehen, mit den Füßen in Schulterbreite, und die beiden Arme schwingen sanft vor- und rückwärts und mit zunehmenden Ausmaß. Zweimal am Tag, und zwar morgens und abends, und jedes Mal fünfzig bis hundert Schwingungen (Siehe Abb. 1). 2. Auffischen eines Dinges: Aufrecht stehen, mit den Füßen in Schulterbreite, der Oberkörper beugt sich nach vorne. Dabei werden die Unterarme nach unten ausgestreckt, als ob man etwas auffische. Zweimal am Tag, morgens und abends, um je dreißig bis fünfzig Bewegungen (Siehe Abb. 2). 3. Kreis-Zeichnen: Aufrecht stehen, mit den Füßen in Schulterbreite, der Oberkörper bleibt unbewegt. Die Arme werden separat nach vorne und nach hinten bewegt, als ob sie Kreise zeichneten, und der Umfang der Kreise nimmt allmählich zu.
Diese Bewegung wird zweimal am Tag geübt, und jedes Mal werden fünfzig bis hundert Kreise gezogen (Siehe Abb. 3). 4. Betasten der Wand: An der Wand stehen und diese mit der betroffenen Hand von unten nach oben betasten, bis eine möglichst hohe Stelle erreicht ist. Dies wird zwanzig- bis dreißigmal wiederholt (Siehe Abb. 4). 5. Achselzucken: Sitzen oder stehen. Die Ellbogen werden zu einem rechten Winkel von 90 ° gebogen, und dann wird mit zunehmender Kraft mit den Achseln gezuckt. Zweimal täglich, jedes Mal fünfzig- bis hundertmal (Siehe Abb. 5). 6. In die Höhe fassen: Etwas an einen Baum oder in den Raum hängen. Mit dem betroffenen Arm wird diese so hoch wie möglich gefasst, wobei die Höhe der Berührung allmählich zunimmt.
Diese Übung ist zweimal am Tag zu praktizieren, jedes Mal fünfzig bis hundert Berührungen (Siehe Abb. 6). 7. "Zum Himmel schießen": Sitzen oder stehen, mit in einandergehaltenen Händen über dem kopf. Dann die Arme allmählich durchdrücken und die Hände über den Kopf ausstrecken, so weit wie möglich, dreißig- bis fünfzigmal (Siehe Abb. 7). 8. "Ausbreiten der Flügel": Stehen, mit den Füßen in Schulterbreite. Die Arme werden ausgestreckt und gehoben, bis sie mit dem Körper einen rechten Winkel bilden. Die Arme werden fünf bis zehn Sekunden durchgedrückt gehalten und fallen gelassen. Diese Übung wird täglich dreißig- bis fünfzigmal praktiziert (Siehe Abb. 8). 9. Berührung des Nackens: Sitzen oder stehen. Den Nacken abwechselnd mit der linken und der rechten Hand berühren. Diese Übung ist zweimal täglich auszuführen, fünfzig bis hundert Berührungen jedes Mal (Siehe Abb. 9).
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