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Eine therapeutische Übung gegen Halssteife mit dem Stillen Qigong (TCM)Viele kennen die Schmerzen einer Halsstarre. Man empfindet Anschwellung im Hals und unerträgliche Schmerzen, die mit jeder Kopfbewegung noch gravierender werden und manchmal bis zum Rücken und den Schultern ausstrahlen. In schweren Fällen ist der Hals so steif, dass man ihn nicht mehr bewegen kann. Die Halssteife kommt oft unter folgenden Umständen vor: 1. Stagnation von Qi und Blut wegen Überermüdung und dann des Schlafes auf einem zu hohen Kissen, dadurch zu lange Beanspruchung einiger Muskeln des Halses und des Rückens (hauptsächlich Sternokleidomastoideus und Trapezius-Muskel), und dazu wegen des Überfalls durch Wind und Kälte; 2. langes Lesen oder Arbeiten mit gesenktem Kopf ohne eingelegte Pause und Bewegung, oder 3. Zerrung der Halsmuskeln durch plötzliches Drehen des Halses. Die Halsstarre wird aber oft nicht als Krankheit betrachtet. Man lässt sich erst nach einigen Tagen Verzögerungen behandeln, wenn sich der Zustand verschlimmert. In der Tat zeitigt die Anwendung einer Übungstherapie unmittelbar nach Auftreten der Halssteife eine schnell und sichere Heilwirkung. Diese Übungstherapie erfolgt in der Regel in zwei Schritten: Schritt I: Man darf keine Angst vor Schmerzen haben, sondern sollte den Kopf langsam in Richtung gegen die Bewegungsstörung bewegen, um die betroffenen Muskeln zu strecken. Kopf wird immer wieder bewegt, begleitet mit Selbstmassage, wobei der Patient zuerst den betroffenen Punkt mit dem Daumen presst, drückt und knetet und dann die von Schmerzen erfassten Muskeln mit dem Handteller massiert. Gleichzeitig beugt man den Kopf in Richtung der Schmerzen vorwärts oder rückwärts. Schritt II: Nach Verbesserung der Bewegung des Halses werden die folgenden therapeutischen Übungen praktiziert: 1. Hände zu Fäusten ballen und Ellbogen beugen. Vorbereitungsposition: Mit herabhängenden Armen natürlich stehen. 2. Vorwärts- und Rückwärtsneigen des Kopfes.
3. Diagonales Stoßen mit den Fäusten. Vorbereitungsposition: Mit gespreizten Beinen, geballten Fäusten und rechtwinkelig gebeugten Ellbogen stehen. Bewegungen: (1) Der Körper dreht sich nach rechts, und mit der linken Faust wird nach recht vorne gestoßen und dann in die ursprüngliche Vorbereitungsposition zurückgekehrt. (2) Der Körper dreht sich nach links, und mit der rechten Faust wird nach links gestoßen und dann in die ursprüngliche Vorbereitungsstellung zurückgekehrt (Siehe Abb. 3).
4. Links- und Rechtsdrehen des Kopfes Vorbereitungsposition: Mit in die Seiten gestemmten Händen und gespreizten
Beinen stehen. 5. "Himmelstützen mit den Händen". Vorbereitungsposition: Spreizbeinig mit natürlich herabhängenden
Armen stehen. 6. "Blick auf den Mond mit zurückgedrehtem Kopf". Vorbereitungsposition: Spreizbeinig mit natürlich herabhängenden Armen stehen.
Bewegungen: (1) Der Körper neigt sich bei leicht gebeugten Knien leicht nach vorn, der Oberkörper dreht sich nach links, während der Hinterkopf mit der rechten Hand gestützt wird. Dann wird der Kopf zurückgedreht, die Augen blicken nach hinten und oben. (2) Die gleichen Bewegungen erfolgen nach rechts (Siehe Abb. 6). 7. Hochziehen und Rückwärtsdrehen der Schultern. Vorbereitungsposition: Spreizbeinig mit natürlich herabhängenden
Armen stehen. 8. "Bogenschießen nach links und nach rechts". Vorbereitungsposition: Mit den natürlich herabhängenden Armen
und gespreizten Beinen stehen. 9. Heben der Arme und der Knie. Vorbereitungsposition: Mit natürlich herabhängenden Armen und gespreizten Beinen stehen. Bewegungen: (1) Der rechte Arm wird seitlich bis über den Kopf gehoben und dann die Hand umgedreht, dass der Handteller nach oben zeigt.
Gleichzeitig wird das linke Knie gehoben. (2) In die ursprüngliche Vorbereitungsposition zurückkommen. Dann werden der linke Arm und das rechte Knie gehoben (Siehe Abb. 9). 10. Widerstand gegen den Nacken. Vorbereitungsposition: Mit ineinandergegriffenen Fingern im Nacken und gespreizten Beinen stehen. Bewegungen: (1) Den Kopf langsam nach hinten strecken, wobei die Hände gegen den Kopf Widerstand ausüben. (2) Nach Wiedereinnahme der ursprünglichen Position diese Übung wiederholen (Siehe Abb. 10).
Die obige Übungsreihe ist einmal täglich auszuführen und jede Bewegung zwölf- bis sechzehnmal zu wiederholen. Die Bewegungen sollten langsam ausgeübt werden, damit ein Gefühl von Zug und Dehnung in den Halsmuskeln entsteht. Ziel dieser therapeutischen Übungen ist es, die Halsmuskeln zu dehnen und Krampf zu beseitigen, die Muskelbelastung an beiden Seiten des Halses auszugleichen, die natürliche Kurve der Halswirbelsäule wiederherzustellen, Schmerzen zu mindern bzw. zu beseitigen und die Bewegungsfähigkeit von Hals und Schultern zurückzugewinnen.
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