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Vorbeugung und Behandlung von Halsspondylosis durch "Schreiben" eines chinesischen Schriftzeichens mit dem Stillen Qigong (TCM)Wie Lumbago ist die Halsspondylosis eine häufig auftretende Krankheit bei mitteljährigen und alten Menschen. Sie ist in den meisten Fällen auf Überanstrengungen, Einfluß von Wind und Kälte oder Verletzungen zurückzuführen und ist durch Funktionsstörungen der Nerven und Gefäße charakterisiert, die in leichteren Fällen ihren Niederschlag im Schmerzen und der Steifigkeit in Hals, Kopf, Schultern, Armen und Händen finden und in schweren Fällen Muskelatrophie oder sogar Lähmungen der oberen Gliedmaßen verursachen können. An Halsspondylosis Erkrankte haben viel zu leiden. Infolge der Krankheit können sie den Kopf oft nicht bewegen, was tägliches Leben und Arbeit schwer beeinträchtigt. In der westlichen Medizin wird diese Krankheit in der Regel durch Druckreduzierung mittels Ziehens behandelt.
In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Massage-Therapie in Verbindung mit Bewegung unter Anleitung des Arztes angewandt. Diese Therapie weist gute Heilwirkung auf, aber der Patient muß regelmäßig ins Krankenhaus gehen. Seit alters ist eine wirksame Selbstbehandlung der Halsspondylosis unter der chinesischen Bevölkerung weit verbreitet. I. Einleitende Übungen 1. Reiben der Schultern: Mit durchgedrückten Fingern werden die Schultern je dreißigmal gerieben, in dem die linke Schulter mit der rechten und die rechte Schulter mit der linken Hand gerieben wird (Siehe Abb. 1). 2. Kneten und Anziehen der Muskeln im Akupunkt Jianjing (G 21): In diesem Akupunkt werden die Muskel mehrere Male geknetet und angezogen.
Jianjing (G 21) befindet sich in der Vertiefung des Trapezius, über dem oberen Winkel des Schulterblattes (Siehe Abb. 2). 3. Nach links und rechts blicken: Der Kopf wird zuerst nach links gewendet, wobei die Augen nach hinten und oben blicken, und dann nach rechts gedreht, die Augen blicken nach hinten und oben. Diese Bewegungen sollten langsam ausgeführt und der Radius der Bewegungen so groß wie möglich sein (Siehe Abb. 3). 4. Rückwärts-Dehnung: Den Kopf leicht nach vorn neigen, dann langsam nach hinten bis zum Maximum. Nach einem kräftigen Zusammenziehen der Nackenmuskeln nimmt der Kopf die ursprüngliche Haltung ein. Diese Bewegung sollte zwanzigmal wiederholt werden (Siehe Abb. 4). 5. Langsames Kreisen mit dem Hals: Diese Bewegung sollte langsam erfolgen und der Radius der Bewegung nach und nach zunehmen. Diese Bewegung wird fünf bis zehn Minuten ausgeführt (Siehe Abb. 5). Diese einleitenden Übungen für Hals und Nacken sind leicht auszuführen. Sie können die gleichen Wirkungen wie die Therapie mittels Extension in der westlichen Medizin zeitigen und die Halsmuskeln stärken. II. Schreiben eines chinesischen Schriftzeichens mit dem Kopf Die Halswirbelsäule bildet die Achse, der Kopf entspannt sich, und der Hals wird in großem Radius gedreht, so dass sich Kopf und Nacken vorne, hinten, links und rechts so weit wie möglich bewegen. Dann werden Kopf und Nacken in folgender Reihenfolge bewegt:
(1) Der Kopf bewegt sich von oben nach unten, als ob er den Strich " (2) Der Kopf bewegt sich von links nach rechts und dann von oben nach unten,
als ob er den Strich " (3) Der Kopf bewegt sich anschließend so, als ob er die Striche " (4) Dann bewegt der Kopf sich so, als schriebe er die drei horizontalen Striche " Der Phönix ist ein Fabelvogel, der in China mit äußerst schönen Federn gedacht und als König der Vögel sowie Glückssymbol betrachtet wird. Dieses Schriftzeichen wurde für diese Therapie gewählt, vor allem weil es kompliziert ist und Striche nach verschiedenen Richtungen ausgeführt werden müssen, was eine ausreichende Übung für die Halswirbelsäule darstellt. Es empfiehlt sich, diese Übung zwei- bis dreimal täglich zu praktizieren und das Schriftzeichen je dreimal zu schreiben. Ausdauernde Übung wird von einer zufriedenstellenden Heilwirkung gekrönt sein.
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