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Reibung der Fußgewölbe und Massage von Kopf und Nacken zur Senkung des Blutdrucks mit dem Stillen Qigong (TCM)Bluthochdruck ist eine häufige kardiovaskuläre Erkrankung und hat als wichtigste Symptome u.a. Kopfschmerzen und Schwindelanfall. Nach der traditionellen chinesischen Medizin ist "eine Erkrankung im oberen Teil des Körpers zuerst von unten aus zu behandeln". So kann man durch Reibung und Kneifung des Akupunktes Yongquan (K 1) in der Mitte des Fußgewölbes erhöhten Blutdruck senken. Dieser Akupunkt hat die spezielle Funktion des "Herabdrückens". Reibung der Fußgewölbe senkt erhöhtes Leberfeuer* und führt das Blut abwärts, so dass die Belastung im Kopf erleichtert wird und Kopfschmerzen und Schwindel gemildert werden. Dies wird in der traditionellen chinesischen Medizin als "brennendes Holz unter dem Kochkessel herausziehen" oder "das Feuer zum Ursprung zurückführen" ("Ursprung" bezieht sich hier auf den unteren Teil des Körpers) bezeichnet. Darüber hinaus vertritt die traditionelle chinesische Medizin die Meinung, dass durch die Massage des Kopfes und Nackens, insbesondere des hinter dem Ohr liegenden Jiangyagou (blutdrucksenkende Rinne) und der Halsarterie, das Blut im Kopf abwärts geleitet, der Aufwärtsfluß des Bluts reduziert und damit Kopfschmerzen und Schwindel gelindert werden können. Da aber zahlreiche Faktoren zu erhöhtem Blutdruck führen, sollte die Behandlung komplex sein. Wenn Selbstmassage in Verbindung mit Medikamenten, Akupunktur und Diättherapie angewandt wird, tritt sich ein erfreuliches Ergebnis ein. Die Selbstmassage ist leicht zu handhaben, und die Patienten wird vorgeschlagen, sie zu versuchen. * In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Bluthochdruck meistenfalls dem "Leberfeuer" zugeschrieben, das oft auf emotionale Störungen zurückzuführen ist und sich in Kopfschmerzen, Schwindelanfall, Reizbarkeit usw. offenbart. Methoden 1. Reibung der Fußgewölbe: Jeden Tag morgens vor dem Aufstehen und abends vor dem Schlafen im Bett sitzend mit beiden Daumen den Akupunkt Yongquan (K 1) in der Mitte der beiden Fußgewölben (siehe Abb. 1) 100mal (etwa zwei Minuten) reiben und kneifen. Man kann diesen Punkt auch mit der Ferse des anderen Fußes 100mal reiben und dann umgekehrt. Zu beachten ist, dass diese Reibung kräftig in Richtung Zehen ausgeführt wird, nicht aber auf und ab.
Massage von Kopf und Nacken: Man massiert den Kopf mit beiden Handflächen von der Stirn aus über den Scheitel bis zum Hinterkopf, dreht dann die Hände um, mit den Fingern nach oben gerichtet, und massiert mit der Außenseite der kleinen Finger die "blutdrucksenkende Rinne" hinter den Ohren (siehe Abb. 2) und den Akupunkt Fengchi (G 20), der sich in der Vertiefung zwischen den oberen Enden des Sternokleidomastoideus und Kappenmuskels befindet (siehe Abb. 3). Dann bewegen sich die Außenseiten der Handrücken entlang der Seiten des Nackens abwärts bis zur oberen Brust und massieren und reiben die Halsarterie, was 10- bis 20mal (etwa eine halbe Minute) wiederholt wird. Diese beiden Übungen können gleichzeitig und fortlaufend praktiziert werden, d.h., auf die Reibung der Fußgewölbe folgt die Reibung und Massage des Kopfes und Nackens oder umgekehrt.
Nach den Übungen wird man sich angenehm im Kopf fühlen, und der Blutdruck wird um 10 bis 20 mmHg erniedrigt, wobei diese Blutdrucksenkung etwa vier bis fünf Stunden andauert. Um die therapeutische Wirkung zu stärken, kann die Kopfmassage zu jeder Zeit durchgeführt werden. Obwohl diese Handhabung sehr leicht ist, erfordert die Aufrechterhaltung der Heilwirkung eine konsequente Praktik. Anfangs ist es zweckmäßig, in Verbindung mit der Massage Medikamente einzunehmen, nach einiger Zeit kann die Dosis allmählich unter Anweisung des Arztes verringert werden.
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