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Gesundheitsschutz durch das Kämmen der Haare mit dem Stillen Qigong (TCM)Welche Beziehungen bestehen zwischen der Erhaltung der Gesundheit und dem Kämmen der Haare? Diese Frage wurde in China bereits in alter Zeit erforscht, und die Ergebnisse fanden in der Literatur Niederschlag. Qing Nong Lu (Aufzeichnungen über Beschaffung von Klarheiten) beispielsweise streicht hervor: "Neben der Diät und den Daoyin (Leibes- und Atemübungen) gibt es noch zwei Dinge, die für die Erhaltung der Gesundheit entscheidend sind: sich die Haare zu kämmen und die Füße zu waschen." Weiter: "Das Kämmen der Haare und Waschen der Füße tragen zur Verlängerung des Lebens bei und schenken einen friedlichen Schlaf." Und im Zhu Bing Yuan Hou Lun (Allgemeine Behandlung von Ursachen und Symptomen von Krankheiten) ist zu lesen: "Die Haare mehr als tausendmal zu kämmen schützt vor dem Ergrauen." Auch im Yan Shou Shu (Buch über die Verlängerung des Lebens) wird geäußert: "Häufiges Kämmen der Haare kann die Sicht verbessern und Wind* vertreiben." Häufiges Kämmen der Haare kann also nicht nur den Haaren mehr Nährstoffe zuführen sowie Wind und Feuer** vertreiben, sondern auch erheblich zur Erhaltung eines guten Allgemeinzustandes beitragen.
Natürlich ist das Kämmen der Haare, wie es in alter Zeit gemeint war, mit dem, was man heute darunter versteht, nicht mehr identisch. Es war eine Art Massage des Kopfes mit den Händen statt mit einem Kamm. Diese Methode zur Gesundheitspflege wurde durch ihre Anwendung Generation um Generation überliefert. * "Wind" ist ein Ausdruck in der traditionellen chinesischen Medizin, der sich auf Krankheiten oder Syndrome bezieht, die durch plötzliche Änderungen von Symptomen charakterisiert sind, wie z.B. Schlaganfall, der durch plötzliche körperliche Lähmung und zeitweilige Bewusstlosigkeit gekennzeichnet ist. ** "Feuer" ist ebenfalls ein Ausdruck in der traditionellen chinesischen Medizin, der sich auf pathologische Veränderungen bezieht, die durch Überanstrengung oder emotionale Aufregung verursacht werden und Symptome wie gerötetes Gesicht, blutunterlaufene Augen, Kopfschmerzen und Reizbarkeit zeigen. Lokale Entzündungen werden auch als "Feuer-Syndrome" bezeichnet. Methoden Massage am Kopf durch das Kratzen an folgenden Akupunkten:
Bewegungen 1. Die Finger werden in Form einer Egge gekrümmt, die Spitze des Daumens wird auf Tianmen und die Spitze des kleinen Fingers auf Cuanzhu (B 2) gelegt und die anderen Finger in gleichem Abstand auseinandergestellt. Das ist die Ausgangsposition.
2. Die Hände bewegen sich nach oben und nach hinten mit der Kraft, als ob juckende Stellen kratzten, wobei die kleinen Finger Shenting (GV 24) passieren und bis zu Qianding (GV 21) gelangen und gleichzeitig Naohu (GV 17) mit den Zeigefingern gepresst wird. Dann drücken die Daumen den beiderseitigen Erhou und bewegen sich bis zu Egu und Tianmen. Diese Massage braucht etwa fünf Sekunden. Durch sie wird die Blutzirkulation des ganzen Kopfes aktiviert. Eine richtige Massage dieser sieben Akupunkte kann die Funktion des Gehirns anregen, gegen Schwindel und ein Gefühl der Dehnung des Kopfes vorbeugen oder sie beseitigen. Beständige Übung ist förderlich für das Wachstum und das Nachdunkeln der Haare, verfeinert die Gesichtshaut und kann Altersflecken im Gesicht beseitigen. Bei Glatzenbildung ist auch das Nachwachsen von Haar möglich. Anmerkungen: Die Massage sollte mit angemessenem Tempo erfolgen, weder zu schnell noch zu langsam. Der Übende sollte in froher Stimmung sein und die Übung beständig praktizieren, d.h. täglich jeweils dreißigmal am Morgen und Abend die Haare für zweieinhalb Minuten "kämmen". Die Massage kann im Liegen, Sitzen oder Stehen ausgeführt werden.
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