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Gesundheitsvorsorge mit dem Stillen Qigong (TCM)Das Klopfen am ganzen Körper ist eine einfach zu handhabende Übung zur Gesundheitspflege, deren Merkmal leichtes Beklopfen bestimmter Körperstellen mit der eigenen Handfläche oder Faust ist. Diese Übung trägt zur Stärkung der Sehnen und Knochen, Förderung der Muskeln und der Gelenkbeweglichkeit, Verbesserung der Blutzirkulation und Entfaltung der Funktionen der inneren Organe sowie des Stoffwechsels bei. Nach dem Klopfen wird man sich am ganzen Körper gelöst und entspannt, kühlen Kopfes, frisch und voll Energie fühlen. Diese Art der Gesundheitspflege ist wirtschaftlicher und wirksamer als eine Massage durch einen anderen. Das Klopfen erfolgt in der Regel mit den Händen, aber manchmal auch mit einem Drahtschläger oder einem Sandbeutel. Die Übung erfolgt in acht Schritten: Schritt I. Klopfen am Kopf Bewegungen: Man steht oder geht. Im ersteren Fall entspannt man ganzen Körper, lässt die Schultern und Ellbogen hängen und lächelt während der Übung über das ganze Gesicht. Im letzteren Fall spaziert man gemächlich, während das Klopfen erfolgt. Man klopft mit der linken Handfläche an der linken Kopfseite und mit der rechten an der rechten Seite, wobei von der Vorderseite des Kopfes nach hinten und dann wieder nach vorn geklopft wird, jeweils für fünfzigmal. Dann wird an beiden Seiten des Kopfes mit beiden Handflächen je fünfzigmal geklopft. Dabei sollte still mitgezählt werden, der Geist konzentriert und die Atmung natürlich sein (Siehe Abb. 1 und 2). Indikationen: Vorbeugung und Behandlung von Schwindel, Kopfschmerzen und mangelnder Blutversorgung des Gehirns. Schritt II. Klopfen an den Armen Bewegungen: Vorbereitungsposition wie oben. Man klopft an der oberen, unteren, äußeren und inneren Seite des linken Armes mit der rechten Handfläche oder Faust und umgekehrt, jeweils fünfundzwanzigmal an jeder Seite (je fünf Schläge an jeder Seite, insgesamt fünfmal). (Siehe Abb. 3 und 4).
Indikationen: Vorbeugung und Heilung von Unterentwicklung der Armmuskulatur, Akrozyanose, Gefühllosigkeit der Arme und Halblähmung. Schritt III. Klopfen an den Schultern Bewegungen: Vorbereitungsposition wie oben. Das Klopfen an der linken Schulter erfolgt mit der rechten Handfläche und umgekehrt. An den beiden Schultern wird abwechselnd jeweils 50- bis 100mal geklopft (Siehe Abb. 5 und 6).
Indikationen: Vorbeugung und Heilung von Periarthritis der Schultern, Steifheit der Schultern, Unterentwicklung der Muskulatur und Atelektase. Schritt IV. Klopfen am Rücken Bewegungen: Vorbereitungsposition wie oben. Man klopft mit der rechten Faust an der linken Seite des Rückens und umgekehrt, 100- bis 200mal an jeder Seite (siehe Abb. 7 und 8). Indikationen: Rückschmerzen, chronische Bronchitis, Emphysem, Atelektase, Unterentwicklung der Muskulatur und koronare Herzkrankheiten.
Schritt V. Klopfen an der Brust Bewegungen: Man klopft an der linken und rechten Seite der Brust abwechselnd mit der rechten und linken Handfläche oder Faust, von oben nach unten und dann von unten nach oben, je 100- bis 200mal an jeder Seite (siehe Abb. 9 und 10). Indikationen: Koronare, Hypertensive und rheumatische Herzkrankheiten, Emphysem, Atelektase, Pulmonalherzkrankheit und Unterentwicklung der Muskulatur.
Schritte VI. Klopfen an den Hüften und dem Bauch Bewegungen: Man nimm die Taille als Achse, dreht den Oberkörper nach links und dann nach rechts und schwingt mit der Drehung die Arme. Man beklopft die linke Seite des Bauches mit der rechten Hand und umgekehrt, wobei das Klopfen am oberen und unteren Teil des Bauches sowie am oberen, mittleren und unteren Teil der Hüften je 100- bis 200mal zu jeder Seite ausgeführt wird (siehe Abb. 11 und 12). Indikationen: Vorbeugung und Behandlung von Muskelkater im Rücken, Rückenschmerzen, Hyperostose, Verdauungsstörung, Bauchblähung und Verstopfung. Schritt VII. Klopfen an den Hinterbacken Bewegungen: Mit der linken Handfläche oder Faust wird an der linken Seite der Hinterbacke geklopft und mit der rechten Handfläche oder Faust an der rechten Seite, je 50- bis 100mal an jeder Seite (siehe Abb. 13).
Indikationen: Vorbeugung und Behandlung von Unterentwicklung der Gesäßmuskeln. Schritt VIII. Klopfen an den Beinen Bewegungen: Man hebt das linke Bein an und legt die linke Fernse auf einen Barren in etwa Hüfthöhe, klopft dann an die obere, untere sowie Innen- und Außenseite des Ober- und Unterschenkels mit der linken Handfläche oder Faust von oben nach unten 100- bis 200mal. Dann klopft man auf dieselbe Weise mit der rechten Handfläche oder Faust auf das rechte Bein (siehe Abb. 14 und 15).
Indikationen: Vorbeugung und Heilung von Unterentwicklung der Beinmuskulatur, Halblähmung, doppelseitiger Lähmung, Akrozyanose der unteren Gliedmaßen, Gefühllosigkeit und Schwäche der Beine. Anmerkungen: Das Klopfen erfolgt zuerst leicht und allmählich stärker. Nur wenn die Übung mit Ausdauer praktiziert wird, kann sie Heilwirkung zeitigen.
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