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Chinesisch und ComputerWindows XP wird in zwei Versionen verkauft: Der Professional-Version und der Home-Version. Laut Microsoft unterscheiden sich die beiden Varianten nur dadurch, dass bei der Pro-Version einige professionelle und für den Heimanwender uninteressante Features fehlen. Windows XP liefert eine hausgemachte (also Microsoft-eigene) und nicht einmal so schlechte Lösung für die Eingabe von CJK-Zeichen (Chinesisch-Japanisch-Koreanische Zeichen): Die Microsoft Global IME (InputMethodEditor, zu deutsch also Eingabemethoden-Editor, oder einfach Eingabemethode). Erste Schritte Standardmäßig sind die Dateien für ostasiatische Sprachen nicht installiert. Erkennen kann man dies daran, dass die "Eingabegebietsschema-Liste" nicht in der Taskleiste
(unten, rechts) oder auf dem Desktop (irgenwo auf dem Bildschirm) ist. Statt DE kann in dieser Leiste auch EN (Englisch (USA) für Leute mit englischer Tastatur) oder etwas ganz anderes stehen - je nach Herkunft des Rechners. Ist die "Eingabegebietsschema-Liste" zu sehen, heißt das aber noch nicht daß auch die Eingabemethode für asiatische Sprachen installiert ist. Das kann man mit einem Linksklick auf DE (bzw. EN…) überprüfen.
Linksklick auf "DE": Chinesisch ist in der Auswahl enthalten, die Global IME ist also schon installiert. Die Installation kann übersprungen werden - gehen Sie direkt zur Einrichtung, gehen Sie nicht über Los, ziehen Sie keine 4000 Mark ein... Sollten jetzt weder Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch in der Auswahl erscheinen müssen wir wahrscheinlich erst die Dateien für ostasiatische Sprachen installieren. Installation - jetzt wird's ernstUnd die IME für ostasiatische Sprachen zu installieren öffnet man die Systemsteuerung von Windows XP mit einen Linksklick auf Start und dann "Systemsteuerung"...
dann auf "Datums-, Zeit-, Sprach- und Regionaleinstellungen"...
und dann "Weitere Sprachen hinzufügen".
Es öffnet sich ein neues Fenster mit "Regions- und Sprachoptionen". Um nun die Unterstützung für ostasiatische Sprachen zu installieren, muß man nur ein Häkchen vor das Feld "Dateien für ostasiatische Sprachen installieren" mit einem Linksklick setzten. Es sollte dann etwa so aussehen:
Sollte das Häkchen schon gesetzt sein, macht nichts, das heißt nur, dass die
Dateien schon installiert sind, und die Global IME nur noch eingerichtet
werden muss. Nur noch ein Klick auf "OK" in diesem Info-Fenster (wenn die IME das erste Mal installiert wird kann es etwas dauern bis die Dateien kopiert sind) und ein zweiter Klick auf "OK" im Fenster "Regions- und Sprachoptionen". Windows XP verlangt dann nach einem Neustart. Ein letzter Klick auf "OK" - nach dem Neustart ist die IME installiert und fertig zum Gebrauch... Einrichtung Um die IME einzurichten muß wieder das Fenster "Regions- und Sprachoptionen" geöffnet werden. Also, wie gehabt: Start > "Systemsteuerung" > "Datums-, Zeit-, Sprach- und Regionaleinstellungen" > "Weitere Sprachen hinzufügen". Jetzt sollte auch in dem Kästchen vor "Dateien für ostasiatische Sprachen installieren" (siehe oben) ein Häkchen sein. Ja? Okay, dann kann's ja weitergehen. Diesmal mit einem Linksklick auf "Details...".
Es sollte sich dann dann folgendes Fenster öffnen:
Das Fenster "Textdienste und Eingabesprachen" kann man auch mit einem Rechtsklick auf die "Eingabegebietsschema-Liste" und dann einem Linksklick auf "Einstellungen..." öffnen. Um Windows XP jetzt dazu zu bringen, auch Chinesisch als Eingabesprache anzubieten braucht es nicht mehr viel: einen Linksklick auf "Hinzufügen..." und es öffnet sich ein Fenster, in dem man neue Eingabegebietsschemata hinzufügen kann:
Ein Linksklick auf den Haken rechts neben "Deutsch (Deutschland)" - oder "Englisch (USA), wiederum je nach Herkunft des Computers... - öfffnet eine Auswahl an Sprachen. Für uns sind nur einige davon interessant: Chinesisch (Taiwan) - für Langzeichen Das Feld "Tastaturlayout/IME" nimmt automatisch den für die gewählte Sprache korrekten Wert an, will heissen, dass wir darum vorerst nicht kümmern. Für Chinesisch (mit Langzeichen) sollte das Fenster also etwas so aussehen:
Mit einem Klick auf "OK" kommt man wieder zum Fenster "Textdienste und Eingabesprachen", nur dass jetzt neben der ursprünglichen Sprache noch Chinesisch zur Auswahl steht. Um auch chinesische Zeichen eingeben zu können, muss nur noch die IME entsprechend eingestellt werden. Also, "Microsoft New Phonetic IME 2002a" auswählen (ein Linksklick) und ein Linksklick auf "Eigenschaften...":
Es öffnet sich ein Fenster mit den Einstellungen für die IME:
Nur noch ein Linksklick auf "Keyboard Mapping"...
und man kann die Eingabemethode wählen. "Standard" ist die Eingabe von "BoPoMoFo"-Zeichen, man sollte diese Einstellung nur wählen wenn man diese Eingabemethode beherrscht und eine Tastatur mit den entsprechenden Zeichen oder ein hervorragendes Gedächtnis hat. Für die Meisten ist wohl eher "HanYu Pinyin" zu empfehlen. Ein Wort noch zu Pinyin: Der Umlaut ü wird durch v repräsentiert (ein zweiter Blick auf das letzte Bild... denn die Tastatur ist bei dieser Eingabemethode eine US-Tastatur, sprich "y" und "z" sind vertauscht, die Umlaute und ein paar Sonderzeichen fehlen). Diese Einstellungen mit Linksklick auf "OK" bestätigen - damit schließt sich das "Microsoft New Phonetic Input Method 2002a Property"-Fenster wieder und man befindet sich wieder im Fenster "Textdienste und Eingabesprachen". Noch ein Linksklick auf "OK" und die Microsoft Global IME ist komplett eingerichtet. Mit freundlicher Genehmingung von Sven Volkinsfeld vom Institut für Sinologie und Ostasienkunde der WWU Münster.
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