China von A bis Z - China Lexikon: Geschichte
Chinas Geschichte
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs endete der chinesische Bürgerkrieg zwischen
der kommunistischen Partei Chinas und der Kuomintang damit, dass die
Kommunisten die Kontrolle über das Festland hatten, wohingegen die Kuomintang
die Insel Taiwan innehatten, auf die sie kurz zuvor geflohen waren. Am
1. Oktober 1949 proklamierte Mao Zedong die Volksrepublik China und errichtete
einen kommunistischen Staat. Damit wurde zwar Chinas Unabhängigkeit wieder
hergestellt, die teils desaströse Politik Maos kostete Dutzende Millionen
von Menschen das Leben, wie zum Beispiel im großen Sprung nach vorn oder
der Kulturrevolution.
Nach Maos Tod kam der pragmatischere Deng Xiaoping an die Macht. Die KPCh blieb
an der Macht, die Kontrolle über das persönliche Leben der Menschen wurde
aber schrittweise gelockert. China ist kein totalitärer Staat mehr wie
noch unter Mao, aber noch immer eine autoritäre Diktatur. Ebenso wird
seitdem die Zentralverwaltungswirtschaft schrittweise reformiert, mit
dem Ziel, eine sozialistische Marktwirtschaft zu schaffen. Unnachgiebig
bleibt die Staatsführung bei der Zulassung von politischer Opposition
wie gegen andere Gruppen, die die Macht der KPCh gefährden könnten.
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